Institute for Project Defaults

KIT Wissen vom 21. März

mit Isabel Heine

Sonnenflecken wie diese künden von einem solaren Maximum (Bild: Smithsonian Institute)

Fleckfieber

Warum das solare Maximum den Klimawandel nicht erklärt

Die Sonne und ihre verschiedenen Zyklen sind gegenwärtig ein beliebtes Argument für jene kleine Handvoll Wissenschaftler, die partout nicht an einen menschengemachten Klimawandel glauben wollen. Da ist zum Beispiel die im Rhythmus von etwa 11 Jahren auftretende Zunahme der Sonnenflecken. Je mehr Flecken auf der Oberfläche der Sonne sichtbar werden, umso mehr heizt sie der Erde ein. Für die Klimaskeptiker sind diese Zyklen die wahre Erklärung für das Fieber, das unseren Globus erfasst hat. Völlig falsch, erwidert die KIT-Klimaforscherin Frau Dr. Miriam Sinnhuber. Zwischen maximaler und minimaler Sonnenaktivität ändert sich die Wärmestrahlung nur um 0,1%, viel zu wenig, um die dramatische Veränderung des Klimas zu erklären. Und auch die nach dem serbischen Mathematiker Milutin Milanković benannten 26.000 Jahre dauernden Zyklen können den Klimawandel nicht erklären.

Beitrag von Irina Rausch

Batterien für die Zukunft

Nanotechnologie optimiert Lithium-Ionenspeicher

Wer den Umstieg auf erneuerbare Energien will, muss für Hightech-Batterien mit hoher Energiedichte und geringem Gewicht sorgen. Am KIT arbeitet man fieberhaft an der vierten und fünften Generation von Lithium-Ionenspeichern, die uns schon aus unseren Smartphones bekannt sind. Die Nanotechnologie bietet viel versprechende Perspektiven bei der Optimierung der Elektrolyten.

Beitrag von Kerstin Fröhlich, Liuh Le Thanh Vu und Xumin Lin

Campus-Report

Völlig losgelöst

Berührungslose Smartphone-Eingabe durch Airwriting

Für Luftgitarre gibt es bereits einen eigenen Wettbewerb. Luftschreiben dagegen ist noch weitgehend unbekannt. Das wird sich mit großer Wahrscheinlichkeit bald ändern. Ein junger Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie hat mit dem „Airwriting“ eine revolutionäre Möglichkeit entwickelt, mit dem Computer zu kommunizieren, selbst wenn dieser ganz klein ist und als Smartphone in der Hosentasche steckt. Man schreibt den gewünschten Text ganz einfach in die Luft. Touchscreen war gestern, Luftschreiben ist heute.

 

Beitrag von Stefan Fuchs

Diesen Beitrag hören Sie im Programm von Radio Regenbogen.

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