Institute for Project Defaults

KIT Wissen vom 21. Februar 2013

mit Isabel Heine

Karl Marx, Max Scheler, Karl Mannheim – Gründerväter der Wissenssoziologie (Bild: Wikipedia)

Vom Subjektiven zum Objektiven

Das Forschungsfeld der Wissenssoziologie

Es ist ein langer Weg, bis aus dem individuellen Verständnis der Welt eine verbindliche Gewissheit wird. Manches bleibt auf der Strecke, vieles verändert sich bis zur Unkenntlichkeit, bis es einer Gesellschaft als verbindliche Wahrheit gilt. Nur im Zusammenspiel mit den vielen Anderen, den herrschenden Eliten, den Massenmedien, den politischen, wirtschaftlichen und juristischen Institutionen entsteht so etwas Wirklichkeit. Wie dieser komplizierte Prozess abläuft, wie er sich historisch verändert, ist das Forschungsgebiet der Wissenssoziologie. Sie hat die gesellschaftliche Konstruktion des Alltagswissens im Fokus. Aber auch die vermeintlich objektive Wissenschaft ist ihr Ergebnis dieses komplexen Zusammenspiels von subjektiven Sinnsetzungen und gesellschaftlicher Akzeptanz. Die KIT Soziologin Prof. Michaela Pfadenhauer führt durch das weithin unbekannte Gelände der Wissenssoziologie.

Interview von Stefan Fuchs

Mauern im Streckverband

Erdbebentapete kommt auf den Markt

Mit einer Tapete Mauerwerk vor dem Einstürzen bei einem Erdbeben zu schützen, das mag manchem vorkommen, wie Meteoriten mit einem Schmetterlingsnetz fangen zu wollen. Funktioniert aber trotzdem. Ist allerdings auch keine Tapete, eher schon ein Hightech-Verband für Ziegelbauten. Jetzt kann man ihn auch kaufen. Zuallererst im erdbebengeplagten Italien.

Beitrag von Julia Kölmel

Vorhang auf

TheaBib&Bar wird eröffnet

Die Wissenschaftsministerin Theresia Bauer sitzt in der ersten Reihe bei der Premiere. Im Badischen Staatstheater geht am 20. Februar Punkt 15:00 Uhr der Vorhang hoch. Präsentiert wird das landesweit erste Modell, wie man ungenutzten öffentlichen Raum als Lernoase für Studis nutzen kann.

Beitrag von Isabel Heine

Campus-Report: Die heilende Kraft des Sports

KIT Sportwissenschaftler gegen Jugendbanden in Honduras

Durchschnittlich 80 Morde am Tag, 6000 Morde im Jahr, Tendenz immer noch steigend. Das mittelamerikanische Honduras gilt gegenwärtig weltweit als das gefährlichste Land. Kriminelle Jugendbanden haben Teile der Hauptstadt Tegucigalpa in NoGo-Zonen verwandelt. In diesem von Gewaltexzessen geprägten Umfeld versuchen Sportwissenschaftler aus Karlsruhe schon seit fünf Jahren den Sport als Gegenmittel einzusetzen. Spezielle Sportprojekte sollen den Jugendlichen helfen, aus dem Teufelskreis von Armut und Gewalt auszubrechen.

 

 

Beitrag von Stefan Fuchs

Diesen Beitrag hören Sie im Programm von Radio Regenbogen.