Institute for Project Defaults

KIT Wissen vom 07. Februar 2013

mit Anna Becker

1,6 Milliarden Euro wurden bereits in Gorleben investiert (Bild: Greenpeace)

3 Milliarden Jahre im Salzstock?

Wissenschaftliche Lösung für den Atommüll

Seit den Anfängen der zivilen Nutzung der Kernenergie sucht man in Deutschland fieberhaft nach einem Endlager für den hochradioaktiven, wärmeentwickelnden Atommüll. Während schwachstrahlende Abfälle im Schacht Konrad in Salzgitter gelagert werden, fehlt für die starkstrahlenden Brennstäbe aus den Atomkraftwerken immer noch ein Endlager. Nach den Vorkommnissen in der Schachtanlage Asse II mehren sich die Zweifel, ob der Salzstock von Gorleben geeignet ist, das strahlende Vermächtnis des Atomzeitalters ein paar Milliarden Jahre lang sicher zu verwahren. Im Januar haben sich deshalb zehn wissenschaftliche Forschungseinrichtungen zur „Deutschen Arbeitsgemeinschaft Endlagerforschung“ (DAEF) zusammengeschlossen. Darunter das Öko-Institut und das Institut für Nukleare Entsorgung des KIT. Ziel ist es, durch dieses Netzwerk in einem fairen und wissenschaftlich fundierten Prozess ein sicheres Endlager zu finden.

Beitrag von Anna Becker

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Nach dem Scheitern der Politik

Konsumenten auf dem Weg zur Nachhaltigkeit

Im Jahr 1995 ging der Skandal um die ausgediente Ölplattform des Shell-Konzerns um die Welt. Millionen Menschen aus Deutschland und Holland boykottierten die Tankstellen des Mineralölkonzerns. Kann der kritische Konsument das leisten, was der Politik nicht gelungen ist: der nachhaltige Umbau des globalen Wirtschaftsystems?

Beitrag von Myriam Göttisheim

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Campus-Report: Tapete gegen Erdbebenschäden

Hightech-Gewebe aus Karlsruhe

Dass eine Tapete im Falle eines Erdbebens den Einsturz eines mehrstöckigen Gebäudes verhindern kann, klingt fantastisch. Tatsächlich aber haben Wissenschaftler am KIT eine Art von Verband für Mauerwerk entwickelt, mit dem im Ernstfall die Tragfähigkeit um mehr als die Hälfte erhöht werden kann. Er ist vor allem für ältere Gebäude geeignet, die nachträglich kostengünstig gegen Beben gehärtet werden sollen.

 

 

Beitrag von Stefan Fuchs

Diesen Beitrag hören Sie im Programm von Radio Regenbogen.