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KIT Wissen am 10. Januar 2013

 

mit Kathrin Kreusel

„Was also ist die Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es; will ich es einem Fragenden erklären, weiß ich es nicht.“ Augustinus: Confessiones (Bild: Guillaume@Bonnefont, France Culture)

Gestern-heute-morgen

Die Zeit im Blick der Philosophie

„… si quaerenti explicare velim, nescio“, die Beobachtung des Augustinus ist heute so zutreffend wie vor 1700 Jahren. Mit der Zeit ist das so eine Sache, sobald man anfängt, ernsthaft über sie nachzudenken, zerbröselt jede Selbstverständlichkeit. Durch Einsteins Relativitätstheorie ist das Rätsel eher noch sperriger geworden. Während die Atomuhren im Rhythmus der Nanosekunden pulsieren, und die Neurowissenschaften den Zeitsinn in den Windungen des Gehirns suchen, bleiben die alten Fragen ungelöst: gibt es einen Anfang, ein Ende der Zeit, fließt sie in eine Richtung oder ist ihr Fluss umkehrbar, sind Zeitreisen möglich, was geschieht mit dem Vergangenen, lebt es in abgeschotteten Parallelwelten weiter, oder haben wir die Vergangenheit unwiederbringlich verloren? Zum Auftakt des Neuen Jahres spricht der Philosoph Prof. Hans-Peter Schütt über das unentwirrbare Ineinander von gestern, heute und morgen.

Beitrag von Britta Hagemann

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Kühlende Sonne

Solare Klimaanlagen gegen den Klimawandel

Ein Teufelskreis vor allem in den Megastädten des Südens: durch den Klimawandel klettern die Temperaturen, in den Innenstädten laufen die Klimaanlagen auf Hochtouren, der Mehrverbrauch an Strom verstärkt die CO2-Emissionen, der Treibhauseffekt multipliziert sich. Wie wäre es, wenn man die Sonne direkt zur Kühlung benutzen könnte?

Beitrag von Hannah Horstmann und Dominik Dose

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