Institute for Project Defaults

KIT Campus vom 20. und 21. Dezember

 

mit Isabel Heine

Der 13. Baktun des Maya Kalenders endet am 21. 12. 2012(Bild: The Marke’s World)

Arche Noah im Beton

Untergangsflüchtlinge im Bunker

In einem Bunker der ehemaligen Maginot-Linie in Schoenenburg im nördlichen Elsass kann man den Weltuntergang am 21. Dezember (möglicherweise) überleben. Die Betreiber servieren Glühwein und Lebkuchen und bieten eine Führung durch die Gänge der 30 Meter unter der Erde liegenden Anlage. Etwas weiter weg liegt das Städtchen Sirince. In dem westtürkischen Ort glauben Esoteriker besondere schützende Kräfte ausgemacht zu haben. Seit Tagen sind alle Hotels von Untergangsgläubigen besetzt. Auch in dem kleinen Dorf Bugarach in den französischen Pyrenäen herrscht augenblicklich der Ausnahmezustand. Eingeweihte glauben an die Landung eines Rettungsufos in der Nacht vor dem Weltuntergang. Einen Logenplatz beim Weltende bietet dagegen die Reise nach Chichen Itza in Mexiko. Dort steht ein Maya-Tempel, dessen Stufen die 365 Tage des Jahres symbolisieren.

Beitrag von Tobias Siegwart

To-do-Listen

Was will man vor dem Ende noch machen

Manche auf dem Campus wollen noch einmal so richtig einen drauf machen. Andere suchen eher Stille und Einsamkeit. Was auch immer es ist, was man sich für heute und morgen vorgenommen hat, es wird im magischen Licht des letzten Mals erstrahlen. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

Beitrag von Bettina Brecke

Einstimmung

Weltuntergangsschlonz im AKK

Auch das AKK lässt sich den Untergang nicht entgehen. Konsequent bis zum Ende bietet es am Donnerstagabend, 20:00 Uhr den ultimativen Weltuntergangsschlonz zur Einstimmung auf das epochale Ereignis.

Beitrag von Frank Winkler

71 zu 78

Heimniederlage der Basketballer

Knapp, mit 71:78 verloren die Gequos des KIT gegen den VfB Gießen Pointers in der Halle des Sportwissenschaftlichen Instituts auf dem Campus Süd.

Beitrag von Frank Winkler

 

 

 

 

 

Campus-Report: Flaschenpost aus der Anfangszeit des Universums

Entdeckung des bisher schwersten Schwarzen Lochs

Schwarze Löcher gehören zu den geheimnisvollsten Erscheinungen im Universum. Wie riesige Staubsauger lassen sie ganze Sternensysteme und alles Licht in ihrem Inneren verschwinden. In Science-Fiction-Filmen werden sie als Tore zu Parallelwelten dargestellt. Das jetzt am Heidelberger Max-Planck Institut für Astrophysik in der Perseus Galaxie entdeckte schwarze Loch schlägt alle Rekorde. Mit einer Masse von 17 Billionen Sonnen ist es 4000-mal schwerer als das schwarze Loch in unserer Milchstraße. Damit gleicht es einer Flaschenpost aus der Frühzeit des Universums.

Beitrag von Stefan Fuchs

Diesen Beitrag hören Sie im Programm von Radio Regenbogen.

Text: Stefan Fuchs