Institute for Project Defaults

KIT Campus vom 25. und 26. Oktober

mit Eva Zovko

Reden ist besser als Psychopharmaka. (Bild: Jocelyn Superstar)

Zuhören

Die Initiative "Nightline" hilft per Telefon Studierenden in Not

Wer bei der studentischen Initiative „Nightline“ von 21 bis 1 Uhr eine Schicht im Telefondienst übernimmt, muss vor allem zuhören können. Die ehrenamtlichen Helfer werden deshalb vor ihrem Telefoneinsatz mit grundlegenden Techniken der Gesprächstherapie vertraut gemacht. Das Sorgentelefon von Studierenden für Studierende gibt es inzwischen in einer ganzen Reihe von Universitätsstädten. In Karlsruhe und Pforzheim ist der Dienst seit drei Jahren aktiv. 

Die nächtlichen Gespräche drehen sich meist um Prüfungsängste, Studienstress, finanzielle Schwierigkeiten, Familienkonflikte oder Liebeskummer. Vielen Anrufern fehlt aber auch ganz einfach ein Gesprächspartner, der ihnen mal interessiert zuhört. So hat es sich Nightline zum Prinzip gemacht, am Telefon keine Ratschläge zu erteilen, sondern dem Gespräch freien Raum zu lassen, damit man sich Ängste und Frust aktiv von der Seele reden kann. Nicht selten kommen die Hilfesuchenden dann selbst auf eine mögliche Lösung für ihre Probleme. Sind Angst oder Stress übermächtig, oder liegen suizidale Tendenzen vor, wird der Anrufer an psychologische Beratungsstellen, oder niedergelassene Psychotherapeuten weiterverwiesen.

Beitrag von Judith Böseke

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Helm & Speer

Der Ehrenhof auf dem Campus Süd

Wie oft hat man ihn im Laufe eines Studiums nicht überquert? Saß im Schatten seiner Bäume. Und doch weiß man kaum etwas über ihn. Was hat es mit der strammen Speerträgerin auf sich? Wer sind die Toten, an die sie erinnert? Damit er nicht länger ein Buch mit sieben Siegeln bleibt, bringt Radio KIT ein Miniportrait des Ehrenhofs, historischer Mittelpunkt des Campus Süd.

Beitrag von Frank Winkler

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