Institute for Project Defaults

KIT Campus am 18. und 19. Oktober

mit Sebastian Ottowitz

„Meister des Lichts“ – Die Physiknobelpreisträger 2012 Serge Haroche & David J. Wineland. (Bild: nobelprize.org)

Katzenzustand

Physiknobelpreisträger ebnen den Weg zum Quantencomputer

Wer erinnert sich beim Stichwort Quantenmechanik nicht an das Gedankenexperiment des Phy- sikers Erwin Schrödinger von 1936, bei dem das Überleben einer eingesperrten Katze vom Zerfall eines einzelnen Atoms abhing. Schrödingers untote Katze, lebendig und tot zugleich, ist wohl die beste Veranschaulichung der nach den Maßstäben unserer Makrowelt bizarren Verhältnisse auf der Ebene von einzelnen Atomen und Photonen.

Den beiden Physiknobelpreisträgern dieses Jahres ist es gelungen, diesen „Katzenzustand“ (cat state) einer absoluten Unentscheidbarkeit im Experiment tatsächlich herzustellen und zu beob- achten. Der KIT Nanowissenschaftler Prof. Gerd Schön erklärt auf Radio KIT, wie diese Forschun- gen den Weg zum Quantencomputer ebnen werden, den man auch in Karlsruhe fest im Blick hat.

Beitrag von Stefan Fuchs

Kunst effizient temperiert

Ein Museum unter der Lupe von Bauphysikern

Prof. Andreas Wagner, Leiter des Fachgebietes Bauphysik & Technischer Ausbau, nimmt das Gebäude des „Museums Ritter“ im zwischen Stuttgart und Tübingen gelegenen Waldenbuch unter dem Aspekt der Energieeffizienz unter die Lupe.

Beitrag von Judith Böseke

Platzsparend

Datenspeicher im Molekülbereich

Um ein Bit auf einer Festplatte zu speichern, werden gut drei Millionen Atome belegt. Forscher aus Karlsruhe, Straßburg und Chiba/Japan haben nun einen Speicher entwickelt, bei dem nur ein einziges Molekül ein Bit trägt.

Beitrag von Eva Zovko