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KIT Wissen

Zeckenalarm in süddeutschen Wäldern (Bild: iStockPhoto)

am 26. und 27. Juli

Moderation: Carmen Belaschk

Risikogebiet Wald

Wenn die Temperaturen steigen und die Sonne in die Natur lockt, heißt es aufgepasst: In Wiesen und Wald lauert eine Gefahr, die immer noch unterschätzt wird. Zecken warten auf ihre Opfer. Ob Hunde, Katzen oder Menschen, die Blutsauger stürzen sich auf alles, was ihnen Nahrung verspricht. Dabei übertragen die lästigen Parasiten auch lebensgefährliche Krankheiten wie Hirnhautentzündung und Borreliose. Die Zahl der Ansteckungen durch Zeckenbisse steigt von Jahr zu Jahr. Mehr als 100.000 waren es 2011.

In Zusammenarbeit mit dem Landesgesundheitsamt soll jetzt ein Langzeitforschungsprojekt des Karlsruher Instituts für Technologie klären, ob die Zunahme der Ansteckungen mit dem Klimawandel zusammenhängt. Für die Zoologin Dr. Miriam Pfäffle beginnt die Zeckenforschung mit dem Mäusezählen in den Wäldern um Karlsruhe.

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Vor Risiken und Nebenwirkungen wird gewarnt

Wissenschaft und Forschung machen im Normalfall das Leben einfacher und sichern den Wohlstand in einem Exportland. Allerdings gibt es auch immer unerwartete Folgen wissenschaftlicher Forschung. Erfindungen, die man nicht nur friedlich sondern auch militärisch einsetzen kann. Oder eine Technologie hat Folgen, die sich die Entwickler nie hätten träumen lassen. Um solche negative Überraschungen nach menschlichem Ermessen ausschließen zu können, hat das KIT jetzt ethische Leitlinien beschlossen, die für alle Wissenschaftler verbindlich sein sollen.

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Das dunkle Geheimnis des Universums

Das Universum fasziniert nicht nur durch seine jede Vorstellung sprengenden Größe. Es ist auch nach der mehrtausendjährigen Geschichte der Astronomie immer noch voller Geheimnisse. Schwarze Löcher, dunkle Materie, Antimaterie, Sonnen, die sich rasend schnell von uns wegbewegen. Jede Menge Rätsel, die auf ihre Entschlüsselung warten. Gerade erst wurde am CERN das lange gesuchte Higgs-Boson aufgespürt.

Das Rätsel der dunklen Materie aber konnten experimentell noch nicht entschlüsselt werden. Bisher haben die Wissenschaftler nur auf Berechnungen gestützte Theorien entwickelt und die gehen im Fall der Dunklen Materie bereits auf Beobachtungen in den dreißiger Jahren zurück, wie Radio-KIT-Reporterin Yvonne Bruhnke zu berichten weiß.

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Kalender

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(Text: Stefan Fuchs)