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KIT Wissen

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Aktuell: Radio KIT Wissen

am 23. und 24. August

Moderation: Judith Böseke

Cyborg

Vergangen sind die heroischen Zeiten, da man als Autofahrer schwitzend und ölverschmiert Stunden unter der Motorhaube verbringen musste, um das verdammte Ding überhaupt erst zum Laufen zu bringen. Damals war Autofahren noch etwas, was den männlichen Charakter prägte. Heute ist unter der Haube kaum noch was von einem Motor zu sehen, und die Wartung ist weitgehend Sache von Computern.

Der mehr oder weniger kompetente Umgang mit Technik aber prägt Mensch und Gesellschaft mehr denn je. Formen und Funktionen der neuesten Smartphone-Generation verraten die geheimen Fantasien unserer Kultur. Man muss sie nur richtig zu lesen wissen.

Die KIT-Kulturhistoriker Rolf-Ulrich Kunze und Kurt Möser sind auf der Spur dieser kulturprägenden Bedeutung von Technik und wollen herausfinden, wohin uns die allerneuesten Technologien führen. Ist der Cyborg mit seiner Verschmelzung von Natürlichem und Künstlichem eine Apotheose des Verhältnisses von Mensch und Technik oder eher eine monströse Verirrung?

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Strom auf Halde

Wenn die Sonne scheint und der Wind weht und mehr Strom produziert als verbraucht wird, muss der Überfluss irgendwie für weniger sonnige oder windige Zeiten gelagert werden. In großem Maßstab funktioniert das gegenwärtig nur, indem man mit dem Strom Wasser in ein hochgelegenes Becken pumpt. Bei Bedarf lässt man es wieder bergab strömen und verwandelt mittels Turbinen die kinetische Energie wieder in Strom.

Ganze 7 Gigawattstunden beträgt die Kapazität dieser Pumpspeicher im Augenblick. Soll die Energiewende funktionieren, müssen bis 2050 fünfmal so viele gebaut werden. Und natürlich sollten sie möglichst effizient sein. Im Augenblick geht beim Auf und Ab ein Fünftel der Energie verloren. Das geht deutlich besser, sind die Wissenschaftler vom Institut für Wasser und Gewässerentwicklung (IWG) überzeugt. Thomas Mohringer erklärt unserer Reporterin Eva Zovko, wie sie das anstellen wollen.

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Kunst effizient temperiert

40 Prozent der jährlich verbrauchten Energie gehen in Deutschland für das Heizen oder Kühlen von Gebäuden drauf. Auch das geht besser.

Prof. Andreas Wagner Leiter des Fachgebietes Bauphysik & Technischer Ausbau nimmt das vom Berliner Architekturbüro Max Dudler entworfene Gebäude des „Museums Ritter“ im zwischen Stuttgart und Tübingen gelegenen Waldenbuch unter dem Aspekt der Energieeffizienz unter die Lupe. Aber ein möglichst geringer Energieverbrauch allein ist kein Kriterium für ein Museum. Daher untersuchen die Wissenschaftler auch Aspekte wie thermische Behaglichkeit, Beleuchtung, Raumakustik und Luftqualität. Radio-KIT-Reporterin Judith Böseke berichtet.

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Ticker (Kornelius Sücker)

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Text: Stefan Fuchs