Institute for Project Defaults

KIT Wissen

Bankia – „Too Big to Fail“ in Spanien (Bild: Alejandro Díaz Escalonilla, Madrid)

am 6. und 7. September

Moderation: Eva Zovko

Basel XXX

Trotz der zahllosen staatlichen Rettungsaktionen zugunsten der Finanzindustrie schwelt die Krise weiter. Ende ungewiss. Die Schulden allein der europäischen Banken werden auf 9 Billionen Euro geschätzt. Ein geradezu religiöses Vertrauen in die angeblichen Selbstheilungskräfte des Marktes und eine zügellose Zockermentalität haben die Welt in die schwerste Wirtschaftskrise seit 1929 geführt.

Aufgeschreckt aus ihrem Dornröschenschlafen versuchen jetzt Aufsichtsbehörden weltweit, in zähem Ringen mit der Bankenlobby die Deregulierung der Finanzmärkte ein Stück weit zurückzudrehen. Die dritte Runde des Basler Ausschusses für Bankenregulierung ist gegenwärtig der Schauplatz eines dieser Versuche, finanzielle Risiken wieder auf ein vertretbares Maß zurückzuschneiden.

Wissenschaftsjournalist Alexander Fürst hat den Karlsruher Finanzexperten Professor Martin Ruckes befragt, wie die Chancen von Basel III stehen eine Wiederholung auszuschließen.

 

Aus dem Handy ist ordentlich was geworden. Ein smartes Phone eben. Lange vorbei die Zeiten, da man damit einfach nur telefonieren konnte. Kameras und Touchscreens, Internet und Email sind aus modernen Handys nicht mehr wegzudenken. Und das ist lange noch nicht Ende der Fahnenstange. Innovationen drängen im Sekundentakt auf den Markt. Pünktlich alle zwei Jahre sieht unser Handy ziemlich alt aus, und wir halten Ausschau nach der nächsten Generation.

Damit ist der Markt für Handys einer der innovationsfreudigsten Märkte überhaupt. Allerdings zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie, dass die Japaner den Europäern auch in diesem Bereich etwas voraus haben. Ein Beitrag von Ekkehart Schmidt.

 

Löcher im Muskel

Jeder kennt das. Wenn man sich schon mal aufmacht, die müden Knochen zu bewegen und ein paar Joggingrunden zu drehen, droht am nächsten Tag der Muskelkater.

Heute weiß man, dass der schmerzende Kater durch Löcher in den Muskelzellen ausgelöst wird. Diese führen dazu, dass der Zellinhalt auszulaufen droht. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie konnten jetzt am lebenden Organismus beobachten, wie diese Löcher in der Zellmembran wieder geschlossen werden, um das Absterben der Zellen zu verhindern. Anna Buller berichtet.

 

Bewegung findet auch im Kopf statt

Wer in der Schule mehr oder weniger zum Sport gezwungen wird, sollte wenigstens wissen, warum man ihm das antut.

Unter dieser Devise will das BioMotion-Center des KIT mit einer Kombination von Theorie- und Praxiseinheiten den Sportunterricht in der Oberstufe der Gymnasien revolutionieren. (http://www.sport.kit.edu/foss/1105.php) Die Schüler erfahren so auch etwas über den neuesten Stand der sportwissenschaftlichen Forschung und modernste Messapparaturen.

Radio KIT Redakteurin Judith Böseke hat nachgefragt, wie das so in den Klassen ankommt.

 

Ticker

 

(Text: Stefan Fuchs)