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KIT Wissen

Eine Proton-Proton Kollision des CMS Experiments am CERN. Beim Zusammenstoß entstanden zwei energiereiche Photonen (rote Türme), wie sie beim Zerfall eines Higgs-Bosons zu erwarten sind. (Bild: CERN, Genf)

am 12. und 13. Juli

Moderation: Thomas Simon

Nobelpreis für Tausende

Auf gut 1200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schätzt der Karlsruher Physiker Thomas Müller die Größe der Scientific Community, die unmittelbar am Erfolg der Suche nach dem Higgs-Boson beteiligt war. Der gewaltige Sprung, den die Wissenschaft durch den Nachweis im Genfer Teilchenbeschleuniger machen konnte, war eine Gemeinschaftsleistung ohne Beispiel in der Forschungsgeschichte, wenn auch visionäre Forscherpersönlichkeiten wie der englische Physiker Peter Higgs den Weg dorthin vorbereiteten.

Bleibt abzuwarten, wie das Nobelpreis-Komitee in Stockholm mit diesem Novum umgehen wird. In Karlsruhe jedenfalls ist man stolz auf den eigenen Beitrag. Das KIT stellt eine der größten Hochschulgruppen am CERN. Sowohl bei dem Konzept der Experimente und beim Bau des weltgrößten Silizium Detektors am Institut für Experimentelle Kernphysik als auch bei der Bewältigung der übermenschlichen Datenmenge durch das Grid Computing Centre haben KIT Wissenschaftler mitgearbeitet.

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Facebook auf vier Rädern

Die Attraktivität des Autos nimmt bei Jugendlichen langsam aber stetig ab. Der eigene fahrbare Untersatz ist nicht mehr gleichbedeutend mit Freiheit und uneingeschränkter Mobilität. Da bieten Kommunikationstechnologien und vor allem die sozialen Netzwerke inzwischen attraktivere Alternativen.

Das ist nur einer der langfristigen Trends, mit dem sich die Verkehrsforscher des Deutschen Mobilitätspanels bei der Entwicklung von Mobilitätsszenarien für das Jahr 2030 beschäftigen. Eine andere zentrale Frage ist die zukünftige Akzeptanz der E-Mobilität. Radio KIT Redakteurin Anna Becker berichtet.

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Festgemauert in der Erden

Ton wird längst nicht mehr allein als Form für Metallguss genutzt. Man nutzt ihn für Keramik, Zement, Autoreifen, bei der Herstellung von Zahncreme, beim Abdichten von Tunnelwänden und zum Bleichen von Papier. Da kommen erhebliche Mengen zusammen. Selbst in einem Land wie Deutschland, wo es an Lehm wahrhaft nicht mangelt, muss diese Naturressource möglichst effizient genutzt werden. Liegen Tonvorkommen doch häufig in Landschaftschutzgebieten. Überdies ist Ton nicht recyclebar.

Wissenschaftler am Kompetenzzentrum Materialfeuchte und am Institut für Funktionelle Grenzflächen wollen jetzt die wissenschaftlichen Grundlagen für eine nachhaltige Nutzung legen. Radio KIT Reporterin Julia Kölmel hat sich den komplexen Zusammenhang von Frau Dr. Katja Emmerich erklären lassen.

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Nanotruck

Anna Becker berichtet über den Nanotruck des Wissenschaftsministeriums, der das auch ökonomisch vielversprechende Forschungsfeld den ach so technikskeptischen Menschen direkt vor die Haustür karren soll.

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Ticker

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(Text: Stefan Fuchs)