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KIT Wissen

Nano – Paralleluniversum des unvorstellbar Kleinen (Bild: CFN KIT)

am 28. und 29. Juni

Moderation: Kornelius Sücker

Nanu Nano!

Die unerreichbaren Weiten des Universums und die aberwitzig winzigen Strukturen auf der Ebene von Molekülen und Atome: Beides sprengt unsere Vorstellungskraft. Mit den Fortschritten der Elektronenmikroskopie hat das Zeitalter der Nanotechnologie vor etwas mehr als einem Jahrzehnt als multidisziplinäres Forschungsfeld begonnen.

Inzwischen ist Nano der absolute Hype. Nur die synthetische Biologie verspricht ähnlich universelle Anwendungsmöglichkeiten von der Medizin bis zur Materialwissenschaft. Maschinen in Molekülgröße, die die Arteriosklerose aus unseren Arterien herausholen, eine Ketchupflasche, aus der der Inhalt bis zum letzten Tropfen mühelos herausrinnt, Windschutzscheiben, die keinen Wischer brauchen, künstliche Fresszellen, die Krebs attackieren. Der Phantasie sind buchstäblich keine Grenzen gesetzt.

Für unser Nanospecial macht uns Radio-KIT-Redakteur Marcel Langer im Gespräch mit Frau Dr. Liljiana Fruk vom Institut für funktionelle Nanostrukturen die futuristischen Möglichkeiten dieser Schlüsseltechnologie erst so richtig bewusst.

Teil 1 des Interviews

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Teil 2 des Interviews

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Nano machen

Wie lassen sich Strukturen überhaupt herstellen, die so klein sind wie ein Millionstel Millimeter? Keine Pinzette ist klein genug, etwas so winziges zu packen. Jedes Zittern der Hand entspricht im Verhältnis der Entfernung von der Erde zum Mond.

Prof. Claus Feldmann vom Institut für Anorganische Chemie des KIT nennt die beiden Königswege, über die man zu den kostbaren Winzlingen kommen kann.

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Nanohorror?

Grey goo ist ein Horrorszenario, bei dem molekulare Nanoroboter alle Materie auf der Erde aufbrauchen, um sich selbst zu vervielfältigen. Es stammt von einem der Pioniere der Nanotechnologie selbst, K. Eric Drexler, der 1986 am MIT sein Buch „Engines of Creation“ veröffentlichte. Auch wenn nur wenige Wissenschaftler Drexlers rabenschwarze Dystopie teilen, bei einer so breit wirkenden Technologie sind Fragen nach Risiken und Nebenwirkungen natürlich erste Wissenschaftlerpflicht. Carsten Weiss vom Institut für Toxikologie und Genetik (ITG) versucht eine erste Einschätzung.

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Nanotruck

Radio-KIT-Reporterin Anna Becker berichtet über den Nanotruck des Wissenschaftsministeriums, der das auch ökonomisch vielversprechende Forschungsfeld den ach so technikskeptischen Menschen vor die Haustür bringen soll.

 

Ursachenforschung

Auch in dieser Woche ist man in Karlsruhe noch auf der Suche nach den Ursachen für das unerwartete Scheitern des KIT in der zweiten Runde der Exzellenzinitiative.

Noch liegen die schriftlichen Gutachten nicht vor, auf deren Grundlage die Entscheidung gefallen ist. Dessen ungeachtet versucht KIT Präsident Prof. Eberhard Umbach im Gespräch mit der Wissenschaftsjournalistin Agnes Nahm eine erste Bilanz und ermöglicht einen Ausblick, wie die Hochschule mit der Enttäuschung konstruktiv umgehen wird.

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Ticker (Thomas Simon)

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(Text: Stefan Fuchs)