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KIT Campus

Redakteurin Agnes Nahm beim Känguru-streicheln „Down Under“.

am 26. und 27. April

Moderation: Anna Becker

In 65 Tagen um die Welt

Wie einst Phileas Fogg hat Redaktionskollegin Agnes Nahm den Globus quasi in einem Rutsch umrundet. Sich noch einmal den Wind der großen weiten Welt um die Nase blasen zu lassen, ist sicher die beste Art, den erfolgreichen Abschluss des Studiums zu begehen: 5 Länder, 51 Stunden Flug, 15 Stunden Eisenbahn, 2 Tage Bus, 10 Tage Wohnmobil und hunderte Kilometer zu Fuß.

Abenteuer dutzendweise, Gletscher gesehen, Schneebälle geworfen, Meerengen durch-schwommen, Berge bestiegen, Kängurus gestreichelt, Nächte durchgemacht, alte Freunde besucht, neue Freunde gefunden.

Eine Weltenbummlerin erzählt exklusiv auf Radio KIT.

 

Gemischte Gefühle

Keine Freudenfeuer auf dem Campus: Die Abschaffung der Studiengebühren durch die rot-grüne Landesregierung haben die Studierenden mit eher verhaltener Genugtuung zur Kenntnis genommen.

Es gibt sogar Bedenkenträger, die der Landesregierung angesichts der allgemeinen Aufforderungen zum Gürtelengschnallen nicht abnehmen wollen, dass die jetzt fehlenden Mittel aus dem Haushalt fließen werden.

Viele Tutorien und Studienbegleitveranstaltungen zur Qualitätsverbesserung der Lehre müssten dann wieder abgeschafft werden. Radio-KIT-Reporterin Sarah Schauberger berichtet über die gemischten Gefühle.

 

Gutes Tun

Party machen für einen guten Zweck: Was den Besserverdienenden ihre Benefizgala ist sechs Studentinnen der Kulturwissenschaft ihre Dosenparty (www.dosenparty-karlsruhe.de).

Am 9. Mai im Club Stadtmitte steht alles unter der Devise „Can You Help? – Yes You Can!“. Die Partygäste zahlen 3 Euro Eintritt und spenden Lebensmittel. Nach Abzug der Kosten gehen Geld und Lebensmittel an lokale Tafelprojekte.

Als Sahnehäubchen ist das Ganze auch noch Bestandteil eines Seminars, bei dem es um Planung und Organisation von Events geht. Radio-KIT-Redakteur Kornelius Sücker hat die Veranstalterinnen gefragt, ob Gutes tun mehr sein kann als ein PR-Gag.

 

Getanzte Psyche

Das Ich in seinen elementaren Dimensionen tanzend und schauspielernd erfahrbar zu machen, ist Ziel des Seminars der Schweizer Choreografin und Psychologin Gabriela Lang.

Unter dem Titel „6 verschiedene Selbst“ geht darum, sechs wesentliche dynamische Charakterstrukturen zu entdecken: Verletzbarkeit, Spontaneität, Kontrolle, Offenheit, Dramatik und Risiko.

Das ist mehr als ein neuer Weg der Selbstfindung, das kann auch helfen, angstbesetzte Situationen besser zu meistern und die Fähigkeit zur Empathie zu steigern.

Der neue Kurs startete am 24. April. Er findet immer dienstags, 17.30 Uhr im Tanztheater „Etage“, Kaiserpassage 16 statt (www.gabriela-lang.de). Radio KIT Redakteurin Judith Böseke berichtet.

 

(Text: Stefan Fuchs)