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KIT Campus

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer will den Studierenden an den Hochschulen des Landes wieder ein klares Mitspracherecht einräumen. (Bild: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst)

am 15. und 16. März 2012

Moderation: Judith Böseke

Wende

Mit dem politischen Wechsel in Stuttgart weht auch an den Hochschulen des Landes ein neuer Wind. Seit einem Jahr gilt das Leitbild der wie ein Unternehmen geführten Universität nicht mehr als das allein selig machende. Nach Auffassung der Landes-regierung haben die Hochschulen gerade in der viel zitierten Wissensgesellschaft unverzichtbare gesellschaftliche Aufgaben, die sich den gängigen Rentabilitäts-berechnungen entziehen. Da passt es ins Bild, wenn die Wissenschaftsministerin Theresa Bauer von den Grünen die Mitsprachemöglichkeiten der Studierenden durch die Wiedereinführung der Verfassten Studierendenschaft auch gegenüber den Hochschulräten stärken will.

Für den UStA am KIT bedeutet das ganz konkret, dass man händeringend nach Studierenden sucht, die sich neben den Anstrengungen des Studiums auch noch der Hochschulpolitik widmen wollen. Radio-KIT-Redakteur Kornelius Sücker hat mit zwei UStA-Referenten über Freud und Leid in einer Zeit des Umbruchs gesprochen.

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Verwandte Seelen per Mausklick

Kontaktbörsen im Internet haben Konjunktur. Wo Facebook aufhört, setzt „mindslike.me“ an. Verabrede dich online und triff dich offline mit Gleichgesinnten in der realen Welt! Liebst Du die Toskana, stehst Du auf Sushi oder singst Du für Dein Leben gern Karaoke? Wetten, es gibt jede Menge verwandte Seelen gleich nebenan?

Die Wette halten die Gründer von „mindslike.me“, und wie es aussieht, werden sie gewinnen. Schließlich organisieren die User die Gemeinschaftserlebnisse selbst maßgeschneidert auf die Zielgruppe. Radio-KIT-Moderatorin Judith Böseke spricht mit einem aus der Gründungsriege, ob man so auch Geld verdienen kann.

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Redlight

Das Z10 gehört zum kulturellen Urgestein auf dem KIT-Campus, obwohl es streng genommen etwas außerhalb, inmitten des Karlsruher Rotlichts zu finden ist. Im nächsten Jahr kann das „offene Haus“ sein dreißigjähriges Bestehen feiern. Da kann man einfach relaxen, bei einem Bier abhängen oder studentische Kultur im weitesten Sinne genießen. Improvisierte Theaterabende, jede Menge Kreativ- und Tanzkurse, Sommerfeste, Konzerte. Das Programm des Z10 ist der handgreiflichste Beweis, dass der Campus auch nach dem Schließen der Hörsäle rockt.

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Qual der Wahl

Was soll ich bloß studieren? Diese Frage kann Abiturienten zu Verzweiflung bringen. Schließlich gibt es 5000 Studiengänge an deutschen Hochschulen. Das KIT allein hat über 80 Ausbildungsangebote zu bieten. Damit die wohl wichtigste Entscheidung des Lebens nicht ganz zufällig fällt, gibt es das Servicezentrum für Information und Beratung. Radio-KIT-Reporter Tobias Siegwart hat sich vor Ort Tipps zur richtigen Studienwahl geben lassen.

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Hello KITty

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(Text: Stefan Fuchs)