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Textüberschrift 265

Heinrich Hertz, Begründer der Telekommunikation

am 17. und 18. November 2011

Moderation: Agnes Nahm

Vater des Radios

Den Hörsaal gibt es heute noch auf dem Campus Süd des KIT. Hier gelang Heinrich Hertz am 11. November 1886 erstmals der Nachweis einer elektromagnetischen Welle. Mit seiner Entdeckung legte Hertz die physikalischen Grundlagen für alle Formen der Telekommunikation - vom Radio bis zum Handy. Nur acht Jahre später starb Heinrich Hertz mit 36 Jahren an einer Blutvergiftung. Wie sehr seine Experimente die Welt verändert haben, konnte er nicht mehr erleben.

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Grüne Wissenschaft

Wer die Natur leidenschaftlich liebt und Mathematik, Physik und Chemie nicht hasst, wer im Job nicht ständig vor dem Computer sitzen, sondern auch mal an die frische Luft gehen will, für den gibt es das ideale Studienfach: Geoökologie! Das klingt kompliziert, ist aber äußerst abwechslungsreich. Heute feiert der grüne Studiengang seinen 25. Geburtstag am Karlsruher Institut für Technologie.

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Teilchenbeschleuniger über unseren Köpfen

Ohne dass wir es bemerken, läuft hoch über unseren Köpfen ein gigantisches Experiment. Mit hundertmal mehr Energie als im Teilchenbeschleuniger des CERN treffen aus den Tiefen des Alls massive Atomkerne auf die Atome der Erdatmosphäre. Diese Kollisionen erzeugen Kaskaden neuer Teilchen, die wiederum kollidieren. Ein nicht abreißender Teilchenschauer regnet so auf die Erdoberfläche herab.

Gemessen wird der Schauer von Detektoren, die in einem 700 Meter großen Quadrat auf dem Campus Nord des KIT aufgestellt sind. Das Kascade-Grande Experiment lieferte jetzt die ersten Ergebnisse. Insbesondere die energiereichen Teilchen haben weite Wege hinter sich: Ihr Ursprung liegt außerhalb unserer Milchstraße. Radio KIT-Reporterin Eva Zovko sprach mit dem Projektleiter Dr. Andreas Haungs.

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Waschmaschine ruft E-Werk

Je größer der Anteil an Strom aus Windkraft oder Sonnenkraftwerken im Netz ist, umso wichtiger wird es, dass sich unser Stromverbrauch daran orientiert, ob gerade die Winde wehen oder die Sonne hinter Wolken verschwunden ist. Insbesondere große Stromverbraucher wie die Waschmaschine, die auch mal ein paar Stunden später waschen kann, sollen deshalb in eine Art Dialog mit dem Stromlieferanten treten, wann genau sie ans Netz gehen können. Wie das in der Praxis funktioniert wird seit letztem Monat in Saarlouis ausprobiert. Im "Peer Energy Cloud"-Projekt arbeiten das KIT, das Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) und die Stadtwerke Saarlouis zusammen. Radio KIT-Reporterin Anna Becker hat sich erklären lassen, wie die intelligenten Stromnetze in Zukunft sein werden.

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Nach der Kastastrophe – vor der Katastrophe

Am 23. Oktober erschütterte ein weiteres schweres Erdbeben die Provinz Van im Osten der Türkei. Mehr als 1000 Menschen fielen ihm zum Opfer. Das Center for Disaster Management and Risk Reduction Technology (CEDIM) des KIT versucht durch die interdisziplinäre Analyse schwerer Erdbeben wie jene, die die Türkei immer wieder heimsuchen, die Auswirkungen zukünftiger Katastrophen zu minimieren und Hilfsmaßnahmen effizienter zu organisieren. Radio KIT-Reporterin Judith Böseke hat das Team der Katastrophen-Forensiker getroffen, bei dem Bauingenieure ebenso eine Rolle spielen wie Seismologen, Ethnologen und Politikwissenschaftler.

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Ticker

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(Text: Stefan Fuchs)