Institute for Project Defaults

KIT Campus

Bonding Gruppe Karlsruhe (Bild:Bonding eV. Karlsruhe)

am 26. und 27. Mai 2011

Moderation: Anna Pöhler

Zum 23. Mal fand sie in dieser Woche statt: Die vom gemeinnützigen Bonding-Verein getragene Firmenkontaktmesse ermöglicht hautnahe Kontakte zur Arbeitswelt künftiger Ingenieure. So lässt sich zwischen Mensa und Hörsaal bequem ein Gespräch über Karrierechancen führen, lange bevor das Studium in die Endphase geht. Da hat so mancher die Vertiefungsrichtung noch schnell geändert, nach einem Small Talk im Messezelt mit den Headhuntern von BASF oder Nestlé. Aber es geht nicht nur darum, dass die Vertreter der illustren DAX-Unternehmen zukünftige Mitarbeiter kennenlernen wollen, so mancher Studierende wüsste auch gern, wie das Betriebsklima beim Wunscharbeitgeber aussieht. Deshalb sind die Round-Table-Gespräche so beliebt, bei denen die Unternehmen sich selbst präsentieren müssen. Der Name „Bonding“ spielt übrigens auf die Halbleitertechnologie an, das sind Anschlusskontakte, ohne die auch der leistungsfähigste Chip ganz einfach in der Luft hängt. Radio KIT berichtet über die neuesten Trends auf dem Arbeitsmarkt für Ingenieure und Wiwis: was taugen die neuen Studienabschlüsse? Wie wichtig sind Auslandsaufenthalte? Wo gibt’s die coolsten Praktika?

Sie könnten schon, nur trauen sie sich oft nicht. Für Frauen ist es immer noch schwer, ihr eigenes Potential so offensiv einzubringen, wie das Männer ganz selbstverständlich tun. Manchen Frauen ist es gar nicht bewusst, wie viel Leadership wirklich in ihnen steckt. Das Kontaktstudium „Frauen in Führungspositionen 2011/2012“ will Mut machen und das notwendige Fachwissen für Führungsfrauen vermitteln. In sieben Monaten werden alle Soft & Hard Skills von 0 auf 100 gebracht, die man da braucht: Führen im Team, Konflikt- Projekt- und Prozessmanagement, Diversity Management. Radio KIT spricht mit einer Personalentwicklerin, die sich mit dem Coachen von Frauen auskennt. http://www.kit.edu/besuchen/pi_2011_6563.php

In der Radio KIT Reihe „Gründerväter“ präsentieren wir diesmal Stefan Ostwald, den Erfinder von „Pockettaxi“. Das ist eine Mitfahrervermittlung, die man übers Handy kontaktieren kann. Keine Telefonate, Emails oder lange Absprachen. Zu- oder Absage zur angebotenen Fahrt einfach per Klick oder Touch auf dem Screen des Smartphones. Die Fahrtensuche wird vom Programm erledigt. So können auch Mitfahrer berücksichtigt werden, die nur für eine Teilstrecke einsteigen wollen oder mit einem geringen Umweg erreichbar sind. Radio KIT Reporterin Anna Pöhler hat mit dem stolzen Erfinder gesprochen.

1961 in London von dem englischen Rechtsanwalt Peter Benenson gegründet, blickt amnesty international in diesen Tagen zurück auf ein halbes Jahrhundert zäher Lobbyarbeit für jene, die sonst keine Lobby haben: rund um den Globus vegetieren Millionen Menschen in Kerkern, werden gefoltert oder hingerichtet, nur weil sie es gewagt haben zu protestieren, ihre Rechte einzuklagen oder weil sie einer unterdrückten Religionsgemeinschaft angehören. Amnesty versucht die Vergessenen auf dem Gefängnisplaneten ins kollektive Bewusstsein zurückzuholen. Zum Jahrestag spricht Radio KIT Reporterin Agnes Nahm mit einer Aktivistin in Karlsruhe.

(Text: Stefan Fuchs)

 

Beiträge in der Sendung 

Arbeitswelt hautnah - 23. Bonding-Firmenkontaktmesse auf dem KIT Campus (Corinna Bleich)

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Porträtserie „Gründungsväter“ - Stefan Ostwald und sein „Pockettaxi“ (Anna Pöhler)

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Steter Tropfen höhlt den Stein - 50 Jahre Amnesty International (Agnes Nahm)

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Chefsein ist Frauensache - Gespräch mit Sabrina Heinze von der Personalentwicklung am KIT (Anna Pöhler)

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Hello KITty

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