Institute for Project Defaults

KIT Campus

3. und 4. Februar 2011

Moderation: Judith Böseke

Weit weniger Studis als erwartet kamen am Mittwoch der vergangenen Woche zur Karlsruher Demonstration gegen Studiengebühren. Sie war Teil eines bundesweiten Aktionstags pünktlich zum sechsten Jahrestag der Einführung eines kostenpflichtigen Hochschulstudiums. Für die Mehrheit der Studierenden stehen Studiengebühren im eklatanten Widerspruch zu den Lippenbekenntnissen der Politiker zur Wissensgesellschaft. Leider führt der unter Bachelor und Master gestiegene Leistungsdruck an den Hochschulen auch zu einer wachsenden hochschulpolitischen Enthaltsamkeit. KIT Radio hat Stimmen aus dem Demonstrationszug gesammelt.

„FameLab“ stammt aus Old England, wo sich Rhetorik-Championships Oxford und Cambridge sei dank großer Beliebtheit erfreuen. Gesponsert von der renommierten Tageszeitung Times finden auf der Insel regelmäßig Wettbewerbe in der mündlichen Präsentation wissenschaftlicher Themen statt. Jetzt hat die Leidenschaft für „Talking Science“ endlich auch auf Deutschland übergegriffen. In fünf Bundesländern laufen „FameLab Germany“ Vorentscheidungen unterstützt vom British Council, dem britischen Goethe-Institut. Am 24. und 25. Februar werden Kandidaten aus Baden-Württemberg im Kulturzentrum Tollhaus gegeneinander antreten. Es geht darum, in drei Minuten ein Forschungsthema publikumswirksam vorzutragen ohne Beamer oder Overhead-Projektor, nur mit dem was man Körper tragen kann, beispielsweise ein Apfel oder eine Petrischale. Eine Herausforderung der sich auch KIT-Studierende stellen werden.

Nicht nur mündliches Präsentieren auch das Schreiben bereitet nicht selten Kopfzerbrechen. Wie fange ich an? Wie gliedere ich? Wie wecke ich Interesse an meinen Thesen? Die Zeiten, als man dem Leser alles zumuten konnte, sind endgültig vorüber, gerade wenn es um wissenschaftliche Texte geht. So bietet das KIT Doktoranden und Nachwuchswissenschaftlern regelmäßig Workshops zum wissenschaftlichen Schreiben an. Auch das Verfassen wissenschaftlicher Texte in Englisch ist mit im Angebot. Radio KIT Reporterin Karin Voß weiß Genaueres.

Energieeffizienz und Energiespeicherung sind angesichts der zur Neige gehenden Vorräte an fossilen Energieträger von zentraler strategischer Bedeutung für die ökonomische Entwicklung. Ein Szenario, das auch im Mittelpunkt des Besuches von Ernst Pfister auf dem Campus Nord des KIT stand. Der baden-württembergische Wirtschaftminister informierte sich unter anderen über die in Karlsruhe entwickelte bioliq®-Technologie, mit der man aus den landwirtschaftlichen Abfällen auf den Feldern Energie gewinnen kann, ohne der Nahrungsmittelproduktion Anbauflächen zu entziehen. KIT Reporterin Agnes Nahm hat die Campus-Tour des Ministers begleitet.

Beiträge in der Sendung

 

Auch wissenschaftlich Schreiben will gelernt sein“ – Das KIT Coaching-Angebot „Scientific Writing“

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