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Aktuell: KIT Campus

20. und 21. Januar 2011

Moderation: Karen Voß

11 Stunden pro Woche verbringen Jugendliche im Durchschnitt mit der Pflege ihrer persönlichen Facebook-Seiten, 4 Milliarden Bilder haben User auf die Plattform „Flickr“ hochgeladen, 11 Millionen Nachrichten wurden in Deutschland allein in der Silvesternacht 2010/2011 über „Twitter“  versandt, die Revolution gegen den Diktator Ben Ali in Tunesien wurde möglich, weil Hunderttausende im Dezember die blutverschmierte tunesische Flagge als Zeichen des Protestes auf ihren Facebook- und Myspace-Seiten zeigten und sich dort auch gleich zu Protestaktionen verabredeten.

Die Macht der sozialen Netzwerke wächst mit einer vor kurzem noch unvorstellbaren Geschwindigkeit und zunehmend unabsehbaren Folgen. Radio KIT lässt Studierende zu Wort kommen, wie oft und wie intensiv sie Facebook, Twitter und Co. nutzen, welche Rolle die virtuellen Freunde & Fans in ihrem Leben spielen und ob es für sie einen Konflikt zwischen Online- und Offlinewelt gibt. Mit der Frankfurter Professorin Birgit Richard besuchte letzte Woche eine ausgewiesene Expertin der Jugendkultur das KIT. Reporterin Anne-Christine Döhle hat sie nach ihren Erkenntnissen zur Bedeutung der sozialen Netzwerke für die Digital Natives befragt.

Direkt aus dem Studium das eigene Unternehmen hochziehen, mit einer genialen Produktidee den wirtschaftlichen Durchbruch schaffen: davon träumen immer mehr Studis. Drei Absolventen des Maschinenbaus am Karlsruher Institut für Technologie haben sich jetzt auf das Abenteuer der Selbständigkeit eingelassen. Unter dem Firmennamen „Iuvaris“ wollen sie mit einem elektronischen Diagnosestift für schreibschwache Kinder zuerst den Markt für medizinische Geräte erobern. Danach soll eine preiswerte Version für betroffene Kinder als Trainingsgerät entwickelt werden. Judith Böseke hat sich erkundigt, welche Hilfen die Hochschule für Existenzgründerprojekte unter ihren Absolventen bereit hält.