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Infothek für internationale Studierende

KIT Wissen vom 22. Oktober

mit Jennifer Warzecha

Die ganze Sendung zum Nachhören:

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Heimat – ein zunehmend problematischer Begriff in Zeiten der Multilokalität und millionenfacher Entwurzelung von Menschen durch Krieg, Verfolgung und Armut. (Bild: Wikipedia)

Die Zukunft gehört den Nomaden

KIT-Geographen erforschen die Multilokalität

Es sind nicht nur die Flüchtlinge in den Krisenregionen weltweit, die millionenfach ihre Heimat verlieren. In den entwickelten Ländern ist das Gefühl, irgendwo wirklich verwurzelt und zuhause zu sein, ebenfalls zunehmend gefährdet. Etwa weil der Job eine immer größere geographische Flexibilität fordert, und Menschen zeitlich nur noch ganz begrenzt an einem bestimmten Ort arbeiten: ist das Projekt abgeschlossen, ziehen die Arbeitsnomaden weiter. Gelegentlich entscheiden sich aber Menschen auch ganz freiwillig für eine Nomadenexistenz. Ein Beispiel sind die Rentner, die den mitteleuropäischen Winter im warmen Spanien oder in Thailand verbringen. Prof. Caroline Kramer vom Institut für Geographie und Geoökologie (IfGG) hat das Phänomen der sogenannten Multilokalität unter anderem an den Studierenden in Karlsruhe untersucht, die in ihrer Mehrheit in den Anfangssemestern zwischen ihrem Heimatort und Karlsruhe pendeln. „Wenn sich die Oststadt in den Semesterferien teilweise entvölkert, bedeutet das eine Herausforderung für die Stadt und ihre Mobilitäts- und Kommunikationssysteme“, beschreibt die Geographin die Folgen der multilokalen Lebensformen für die Stadt. „Die Infrastruktur wird durch die hohe Mobilität mehr belastet. Mehr Energie wird verbraucht, durch Zweitwohnungen am Arbeitsort steigt der Flächenbedarf. Ganze Stadtviertel verändern sich und ihr Bildungs-, Kultur- und Einzelhandelsangebot, wenn sie etwa von Studierenden und pendelnden Angestellten erschlossen werden, die in der Woche ein- und an den Wochenenden ausfliegen.“ Stefan Fuchs hat mit Frau Prof. Kramer über Vor- und Nachteile der Multilokalität in Zeiten der kontinentalen Wanderbewegungen gesprochen.

Interview von Stefan Fuchs

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Heute erzeugt, morgen unverständlich?

Die Rettung des digitalen Erbes

Die Datenflut nimmt exponentiell zu. Aus den unterschiedlichsten Quellen speist sich gegenwärtig ein mächtiger Strom, der nicht nur immer größere Kapazitäten der Speicherung in Anspruch nimmt. Angesichts des Tempos der Innovationen im Bereich der Informationstechnologien wächst die Sorge, dass diese Daten schon in der nahen Zukunft gar nicht mehr lesbar sein werden. Einfach weil es die dafür notwendigen Programme und technischen Schnittstellen nicht mehr gibt. Die langfristige Sicherung des digitalen Erbes ist eine Aufgabe, die sich das Center of Digital Tradition (CODIGT) am Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft (ZAK) zu Eigen gemacht hat. In der Reihe von Beiträgen von Studierenden des KIT-Studiengangs Wissenschaftskommunikation hat Pia Stejskal mit dem Geschäftsführer Dr. Ralf Schneider gesprochen.

Beitrag von Pia Stejskal

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