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KIT Wissen vom 08. Oktober

mit Susanne Radosavljevic

Die ganze Sendung zum Nachhören:

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Konzern-Hybris schädigt „Made in Germany“ (Bild: Radio KIT)

Bye, bye Dieselmotor?

Das technologische Dilemma hinter dem VW Skandal

Am Institut für Kolbenmaschinen des KIT verfolgt man in diesen Tagen den sich rasant ausweitenden VW Skandal mit durchaus gemischten Gefühlen. Auf dem Campus Ost ist man überzeugt, dass die Entwicklung der Verbrennungsmotoren-Technologie in Richtung Sparsamkeit und Umweltverträglichkeit noch lange nicht am Ende der Fahnenstange angelangt ist. Mit Hochdruck arbeiten die Wissenschaftler des IFKM sowohl an der Reduktion von schädlichen Emissionen im Verbrennungsraum selbst, als auch an der Verbesserung der Neutralisierung von Emissionen im Abgas. Für den Leiter der Forschungsgruppe Motorensysteme und Abgasnachbehandlung, Dr. Uwe Wagner, liegt es deshalb auf der Hand, dass der VW-Konzern diesen Anstrengungen mit der ominösen Cheating Software für den Dieselmotor vom Typ EA189 einen gewaltigen Bärendienst erwiesen hat. Er will auch eine gewisse Mitverantwortung der Autokäufer nicht ganz ausschließen. Die hätten eigentlich wissen können, dass gerade die Sparsamkeit dieser Motoren zur erhöhten Emission von Stickoxyden führen müsse. Nur durch eine aufwendige Nachbearbeitung in Katalysatoren - bei manchen Modellen auch mit Harnsäure als einem zusätzlichen Betriebsmittel - könnten diese gesundheitsschädlichen Substanzen wieder aus dem Abgas herausgefiltert werden. Das habe der VW-Konzern seinen Kunden augenscheinlich nur im Testbetrieb auf dem Prüfstand zumuten wollen, nicht aber im Dauerbetrieb im Alltag. Der KIT-Experte sieht deshalb bei der Nachrüstung möglicherweise noch weitere große Probleme auf den Konzern zukommen. „Niemand weiß, ob die Katalysatoren nach der Umstellung der Software bei einer Rückrufaktion im Dauerbetrieb über die ganze Lebensdauer des Fahrzeuges auch wirklich funktionieren werden. Schließlich wurden sie ja nur für den gelegentlichen Einsatz in Testsituationen ausgelegt“. Dr. Wagner glaubt dennoch an eine Zukunft der Dieselmotoren. Voraussetzung sei aber, bestehende technologische Ansätze zur Serienreife zu entwickeln, bei denen schon im Verbrennungsraum möglichst gar keine Stickoxyde entstehen. „Dann muss man sie auch nicht mehr mit hohem Aufwand aus dem Abgas herausholen“, meint Dr. Wagner im Exklusivinterview mit Radio KIT.

Interview von Stefan Fuchs

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Ein Zuhause in der Sprache?

Prof. Alexander Waibel über „Heimat“ und Mehrsprachigkeit

Wenn Menschen aus beruflichen Gründen alle paar Monate den Wohnort wechseln müssen, wenn Hunderttausende durch Krieg und Armut aus ihrem Zuhause vertrieben werden, stellt sich die Frage nach der „Heimat“ besonders dringlich. Ist es der Ort der Kindheitserinnerungen? Der Duft des Lieblingsessens? Ist Heimat überhaupt mit einem Gefühl des Zuhauseseins verbunden oder vielleicht doch ein eher rational zu erklärendes Konstrukt? Der Informatiker und Robotiker Prof. Alexander Waibel ist selbst ein interkontinentaler Pendler. Er lehrt und forscht nicht nur am KIT im Bereich Spracherkennung und Maschinelles Übersetzen sondern auch an der Carnegie Mellon Universität in den USA. Als Beitrag zur ARD-Themenwoche „Heimat“ hat er KIT-Reporterin Jennifer Warzecha im ersten Teil eines zweiteiligen Interviews verraten, was „Heimat“ für ihn bedeutet.

Interview von Jennifer Warzecha

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Spracherkennung

Radio KIT Wissen auf den Punkt gebracht.

Spracherkennung ist ein Fachbegriff aus der angewandten Informatik. Sie gehört zum Forschungsfeld der Computerlingustik und hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine rasante Entwicklung erfahren. Inzwischen können Smartphones, Computerbetriebssystem und Autos mit Sprachbefehlen gesteuert werden. In der Reihe „Wissen auf den Punkt gebracht“ hat Radio KIT mit Prof. Alexander Waibel einen internationalen Experten nach dem Stichwort „Spracherkennung“ befragt.

Interview von Jennifer Warzecha

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