Home  | Impressum | Sitemap | KIT
Livestream

Radio KIT hören

 

UKW 104.8

 

 

Gefördert durch

LFK

SHR-

Unsere Partner

Internet-Hochschulradio Baden-Württemberg (IHR)

HfM Karlsruhe

Der Junge Kulturkanal

ZAK

KITSC Gequos

Horads

Mephisto

Aktuelles

Flyer

Flyer

Der Radio KIT Flyer!
Hier herunterladen!

Social Media

Radio KIT bei Facebbok

Besuchen Sie Radio KIT auf Facebook!

KIT Start

Radio KIT bei Facebbok

Infothek für internationale Studierende

KIT Wissen vom 12. Februar

mit Kathrin Kreusel

Die ganze Sendung zum Nachhören:

Download | Abspielen

 

Venezianische Karnevalsmaske (Bild: Oidhche Shamnha (Faclan))

Ein, zwei, viele Ichs

Ein Blick hinter die Karnevalsmasken

Ursprünglich geht der Karneval auf die römischen Saturnalien zurück. Das war ein Fest zur Ehren des Gottes Saturn. Saturn ist ein eher düsterer, urzeitlicher Gott, der seine Herrschaft durch seine Söhne gefährdet sah und sie deshalb in einer Anwandlung von Kannibalismus auffraß. Alle, bis auf einen Sohn, der von seiner Mutter vor ihm versteckt gehalten wurde und schließlich die schreckliche Prophezeiung erfüllte, seinen Vater entmachtete. Die Saturnalien erinnern an die untergegangene Ordnung des Saturn, die im Rückblick von vielen bald zum „goldenen Zeitalter“ verklärt wurde. Es war ein mehrtägiges Fest, das zu Ehren des Saturn zwischen dem 17. und 23. Dezember gefeiert wurde und wohl auch eine der Wurzeln des christlichen Weihnachtsfestes bildete. Jedenfalls war es eine Zeit, in der die übliche Ordnung der römischen Gesellschaft auf den Kopf gestellt wurde. Der römische Satiriker Horaz spricht von der „Libertas Decembris“, "der Freiheit des Dezembers". Sklaven waren ihren Herren, Frauen ihren Männern gleichgestellt. Wein floss im Überfluss, man speiste die Armen, beschenkte sich großzügig, sexuelle Ausschweifungen und Glücksspiel waren erlaubt. Vielleicht überlebte in den Saturnalien die Erinnerung an eine untergegangene matriarchale Ordnung, in der das Verhältnis der Menschen zur Natur noch versöhnlicher war als in der betont soldatischen Gesellschaft der römischen Antike. Die Maskerade war auch damals ein unentbehrliches Mittel, den Rollentausch zwischen Mann und Frau, reich und arm, Sklave und Herr glaubhaft zu machen. Am Ende der Saturnalien aber fielen alle Masken und die alte patriarchale Ordnung kehrte zurück. Das leichte Spiel mit multiplen Identitäten, die Entgrenzung des eigenen Ichs, die Entlastung von einer festgezurrten sozialen Rolle stecken auch heute noch hinter der Lust am karnevalesken Mummenschanz. Radio Daniel Lasch spricht mit dem KIT Philosophen Dr. Heinz-Ullrich Nennen über die Welt als Bühne multipler Identitätsspiele.

Beitrag von Daniel Lasch

Download | Abspielen

 

 

 

Wissen auf den Punkt gebracht

Warum Dieselmotoren keine Zündkerzen haben

In der neuen KIT-Reihe „Wissen auf den Punkt gebracht“ erklären wir in dieser Woche den Unterschied zwischen Diesel- und Ottomotor. Ganz nebenbei begründet Dr. Uwe Wagner, Leiter der Forschungsgruppe Motorsysteme, auch noch, warum Dieselmotoren Rußfilter brauchen.

Beitrag von Jennifer Warzecha

Download | Abspielen