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KIT Wissen vom 29. Januar

mit Frank Winkler

 

Lotuseffekt lässt Wasser abperlen. „Fluropor“ schafft das auch mit Öl. (Bild: Wikipedia)

Teflonpfanne zum Anziehen

„Fluropor“ lässt auch Öl abperlen

Mutter Natur hat uns das Lotusblatt als Vorbild geschenkt. Seine einzigartige Oberflächenstruktur im Nanomaßstab bewirkt nicht nur, dass Wasser einfach abperlt, vorhandene Schmutzpartikel werden gleich mit abgewaschen. Inzwischen gibt es Textilien aller Art die sich den Lotuseffekt zunutze machen. Ein Automobilhersteller arbeitet an einem Lack für PKWs, die dann gar nicht mehr in die Waschanlage müssen. Eine Schwachstelle allerdings hat der Lotuseffekt, bei Öl funktioniert das mit dem Abperlen nicht. Bastian Rap vom Institut für Mikrostrukturtechnik hat jetzt einen Werkstoff erfunden, bei dem sich der Lotuseffekt auch bei Ölen und Fetten einstellt. Man stelle sich vor, ein Hemd, dem auch die Spaghetti-Sauce nichts mehr anhaben kann, Schuhe, die makellos durch tiefen Morast wandern. Das neue Material nennt sich „Fluropor“ und kombiniert, die spezielle Oberflächenstruktur des Lotusblattes mit Fluorpolymeren. Das sind Hochleistungskunststoffen, die hitzebeständig und chemisch extrem stabil sind. Das von der heimischen Bratpfanne bekannte Teflon gehört in diese Gruppe. Herkömmliche Fluorpolymere aber eignen sich nicht, weil sie die für den Lotuseffekt so wichtige Nanostruktur durch Abrieb schnell wieder verlieren. Das Karlsruher „Fluoropor“ Ist da sehr viel robuster. Das könnte es demnächst nicht nur zur universellen Schutzbeschichtung für alles und jedes machen, auch als Sieb zur einfachen Trennung von Öl und Wasser wäre es bestens geeignet. Und es könnte als Beschichtung für Windschutzscheiben sogar dafür sorgen, dass sie im Winter nicht mehr einfrieren können. Das Bundesministerium für Forschung jedenfalls war von der Idee so begeistert, dass es Bastian Rapp fast 3 Millionen Euro für die Weiterentwicklung zur Verfügung gestellt hat. Radio KIT Redakteurin Kathrin Kreusel hat mit dem Erfinder gesprochen.

Beitrag von Kathrin Kreusel

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Wenn der Computer Wellen schlägt

Gastbeitrag der Uni Freiburg

Eine mächtige Welle, die Tische, Stühle und Menschen mit sich reißt. In einer der längsten Filmsequenzen des „Untergangs der Titanic“ verfolgt der Zuschauer gebannt die scheinbar unbezwingbare Gewalt des Wasser. Wie kommen solche Wellen zustande? Was steckt hinter ihrer kinetischen Energie? Informatiker an der Universität Freiburg haben sich daran gemacht, einzelne Wasserpartikel einer Welle nicht nur zu berechnen, sondern die mächtige Woge, zu der sie sich zusammenfügen, im Computer auch sichtbar zu machen. Ein Gastbeitrag des Uniradios Freiburg.

Beitrag von Wolfgang Krause

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