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KIT Wissen vom 15. Januar

mit Kathrin Kreusel

 

Erwartungen, Hoffnungen, Befürchtungen – Was beschäftigt die Wissenschaft 2015 (Bild: David Parkins)

LHC, Ceres, Cholesterin & Paris

Das erwartet die Wissenschaft 2015

Zu Beginn des neuen Jahres richtet Radio KIT den Blick ganz weit nach vorn. Welche wissenschaftlichen Highlights sind im neuen Jahr zu erwarten? Welche wichtigen Entscheidungen im Zusammenspiel von Wissenschaft und Politik stehen an? In welchen Forschungsfeldern ist mit historischen Durchbrüchen zu rechnen? Was beschäftigt Forscher 2015 am KIT und was die Wissenschaftler weltweit. Da ist zu allererst die Klimakonferenz in Paris am Ende des Jahres zu nennen. Angesichts der Wärmerekorde 2014 richten sich alle Erwartungen der Klimaforscher auf sie. Bis Dezember wird man auch wissen, ob auch 2015 alte Rekorde in den Schatten stellt. Der März zeigt die Wissenschaft dann in ihrer heroischen Rolle. Da startet der Large Hadron Collider (LHC) nach zweijähriger Pause in der neuen Gewichtsklasse von 13 Teraelektronenvolt, fast doppelt so viel Kollisionsenergie wie zuvor. Das könnte wieder spannend werden in der Teilchenphysik. Ebenfalls im März müsste die NASA Sonde „Dawn“ Ceres passieren. Das ist eine Art Zwergplanet im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Im Juli erreicht „Dawn“ voraussichtlich den Planeten Pluto. Die Ziellinie dürfte 2015 auch im Bereich der Forschung nach Cholesterin senkenden Medikamenten erreicht werden. Da stehen gleich mehrere Forschungsteams vor einem Durchbruch. Hoffentlich gilt das auch für die verschiedenen schon im vergangenen Jahr getesteten Impfstoffe gegen die Ebola-Seuche, die immer noch in Teilen Westafrikas wütet. Einen tiefen Blick in die Vergangenheit wagen die Paläogenetiker. Sie hoffen in diesem Jahr das komplette Genom eines 400.000 Jahre alten Schädels zu entschlüsseln, der in der „Sima de Los Huesos“-Höhle in Nordspanien gefunden wurde. Das Ergebnis könnte die Frage nach der Verwandtschaft zwischen den Neandertalern und anderen frühen Hominiden klären. 2015 wird sicher auch in die Annalen der Ozeanforschung eingehen. Von den USA aus stechen zwei brandneue Forschungsschiffe in See. Deutschland schickt das Tiefseeforschungsschiff „Sonne“ unter der Leitung des Kieler Geomar Helmholtz-Zentrums in den Pazifik und in den Indischen Ozean.

Beitrag von Katrin Kreusel, Frank Winkler, Jennifer Warzecha, Amin Mir Falah und Anh-Tuan Kaiser

 

 

 

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Programmieren kinderleicht gemacht

Programmieren ist nicht einfach. Von der Eingabe der Befehle über Algorithmen oder maschinenlesbare Begriffe bis hin zu dem, was der Computer später tun soll, ist es ein langer und mitunter höchst verwickelter Weg. Der Informationswirt Mathias Landhäußer will das ganz einfach machen. Er ist Mitarbeiter am Institut für Programmstrukturen und Datenorganisation und arbeitet an einer Software, die Befehle in natürlicher Sprache direkt in maschinenlesbare Quelltexte übersetzen soll. So kann die Maschine über eine Schnittstelle mit dem Nutzer in eine Art Dialog treten. Nach diesem Prinzip funktionieren jetzt bereits Smartphones, die auf Befehle ihres Benutzers reagieren. Radio KIT Reporterin Jennifer Warzecha hat sich das genauer erklären lassen.

Beitrag von Jennifer Warzecha

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