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KIT Wissen vom 1. Januar

mit Frank Winkler

 

Das heißeste Jahr seit 1880 (Bild: Newz Cafe)

Rekordjahr

Pause in globaler Erwärmung geht zu Ende

Zu Beginn des Jahres 2015 hat Radio KIT Wissenschaftler des KIT befragt, welche wichtigen Entwicklungen im neuen Jahr für die verschiedenen Forschungsfelder zu erwarten sind. Eine besonders dramatische Nachricht kommt dabei aus dem Bereich der Klimaforschung. 2015 wird sich nach der Überzeugung des Klimatologen Prof. Andreas Fink der Trend einer weltweiten Erwärmung nach einer 16jährigen Pause wieder verstärken. Das abgelaufene Jahr war das heißeste, seit 1880 in den USA mit regelmäßigen meteorologischen Aufzeichnungen begonnen wurde. Die durchschnittlichen weltweit über Land und über See gemessenen Temperaturen waren höher als in allen 134 Jahren zuvor. Und das, obwohl 2014 nicht zum El-Niňo-Jahr erklärt wurde. Die meisten Rekordjahre zuvor waren El-Niňo-Jahre, in denen im Ost-Pazifik besonders hohe Wassertemperaturen gemessen werden. Die Ozeane waren 0,45 Grad Celsius wärmer als die ohnehin schon historisch hohen Durchschnittstemperaturen zwischen 1961 und 1990. Die World Meteorological Association macht darauf aufmerksam, dass 2014 damit das 38. Jahr in Folge mit einem ungewöhnlich hohen weltweiten Temperaturdurchschnitt war. Vor allem beunruhigen die hohen Temperaturen der Weltmeere. Im Pazifik, im Nordatlantik bis hinauf in die Polargebiete, in Teilen des Südatlantiks und im Indischen Ozean, überall wurden Rekordtemperaturen gemessen. Durch höhere Temperaturen dehnen sich die Wassermoleküle aus und lassen das Meeresniveau ansteigen. Bereits im Frühjahr 2014 wurden auch in Bezug auf das Niveau der Weltmeere Rekordwerte gemessen. Für Prof. Fink gibt es klare Indikatoren, dass sich die globale Erwärmung 2015 noch beschleunigen wird. Die Periode seit 1998, in der der Klimawandel geringer ausfiel als von den Klimamodellen berechnet (Global Warming Hiatus) scheint damit beendet. 2015 wird aller Wahrscheinlichkeit auch noch ein El-Niňo-Jahr.

Interview von Stefan Fuchs

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Scheinwelten

Leben wir in einer Computersimulation?

Der Gedanke hat manchen schon in frühester Kindheit umgetrieben. Ist die Welt, die wir sehen und mit unseren Händen greifen können, gar nicht die wirkliche Welt? Sind wir vielleicht Ameisen auf dem Schuh eines Riesen oder Marionetten, die von unsichtbaren Wesen gesteuert werden? Im Zeitalter der Digitalisierung stellt sich diese Frage ganz neu. Zu Beginn des 21. Jahrhundert wird sie auch von Hollywood in Filmen wie „Matrix“ und „Avatar“ thematisiert. Ist die Welt nur eine Computersimulation? Und wenn ja, gibt es eine Chance das zu erkennen? Stoßen wir, wenn wir intensiv genug suchen, irgendwo an die Grenzen der simulierten Welt? Radio KIT Reporter Jonas Schneider hat diese Frage jetzt einem ausgewiesenen Experten gestellt. Prof. Jörn Müller-Quade ist nicht nur Inhaber des Lehrstuhls für IT-Sicherheit, er ist vor allem offen für die grundlegenden philosophischen Fragen, die der rasante Fortschritt der Informatik aufgeworfen hat.

Beitrag von Jonas Schneider

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