Home  | Impressum | Sitemap | KIT
Livestream

Radio KIT hören

 

UKW 104.8

 

 

Gefördert durch

LFK

SHR-

Unsere Partner

Internet-Hochschulradio Baden-Württemberg (IHR)

HfM Karlsruhe

Der Junge Kulturkanal

ZAK

KITSC Gequos

Horads

Mephisto

Aktuelles

Flyer

Flyer

Der Radio KIT Flyer!
Hier herunterladen!

Social Media

Radio KIT bei Facebbok

Besuchen Sie Radio KIT auf Facebook!

KIT Start

Radio KIT bei Facebbok

Infothek für internationale Studierende

KIT Campus vom 11. September

mit Britta Hagemann

Die ganze Sendung zum Nachhören:

Download | Abspielen

 

Vor 13. Jahren mitten in Manhattan wurde der unvorstellbare Schrecken Wirklichkeit (Bild: AFP/FILE)

Nichts ist, wie es scheint

Verschwörungstheorien zu 9/11

Auch 13 Jahre nach dem 11. September 2001 sind die Spekulationen zu den Hintergründen des Anschlags auf das World Trade Center nicht verstummt. Zu sehr scheinen die Bilder direkt aus dem Drehbuch eines Hollywood Katastrophenfilms zu stammen. Was die Männer um den al-Qaida-Führer Osama bin Laden ausheckten und was weit über 3000 Menschen das Leben kostete, war die medial perfekteste Inszenierung eines Angriffs auf die Symbole der US-Überlegenheit. Für viele - immerhin 30% der Amerikaner glauben an eine Verschwörung der CIA - ist es nach wie vor unvorstellbar, dass ein selbsternannter Prophet irgendwo in einer Höhle im Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan tatsächlich einen solchen Schlag gegen die westliche Superpower planen und dann mithilfe zwei Dutzend seiner Jünger erfolgreich ausführen konnte. Nicht erstaunlich also, dass die Theorien über geheime Verschwörungen auch über ein Jahrzehnt nach dem Geschehen Hochkonjunktur haben. Das reicht von der Behauptung, die US-Sicherheitsbehörden hätten bereits im Vorfeld vom Attentat gewusst, bis zur Vermutung, alles sei eine verdeckte Aktion des israelischen Geheimdiensts oder der Saudis gewesen. Tatsächlich diente der Schock von 9/11 den Neokonservativen in der Bush Administration dazu, sowohl den Krieg gegen den Irak vom Zaun zu brechen, als auch in der Innenpolitik den Patriot Act durch Kongress und Senat zu peitschen und damit die Grundlage für den Amok laufenden Sicherheitsapparat der Vereinigten Staaten zu legen, wie wir ihn in der NSA-Affäre kennengelernt haben. Das ist kein Beweis für eine Verschwörung, aber doch für die Cleverness der Leute um den ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney, was das waghalsige Ausnutzen historischer Gelegenheiten angeht. Zum Jahrestag von 9/11 erklärt Radio KIT die wichtigsten Verschwörungstheorien und zeigt ihre manchmal atemberaubende Absurdität. Aber ein Körnchen Wahrheit steckt trotzdem in all diesen Spekulationen: in der Welt, in der wir leben, ist nichts so, wie es zunächst scheint. Für diese Erkenntnis braucht man allerdings nicht an Verschwörer und Dunkelmänner zu glauben. Die extreme Komplexität der Gegenwart reicht völlig aus.

Beitrag von Frank Winkler

Download | Abspielen

 

 

 

Hauptstadt der Baustellen

Die Leiden des Karlsruher Einzelhandels

Ganze Straßenzüge auf Monate und Jahre durch das Karlsruher U-Strab-Chaos in zwei Teile zerrissen, der Weg auf die andere Seite nur über lange Umwege möglich, Fußgängerbrücken mitten durch den ohrenbetäubenden Lärm und die Staubwolken der allgegenwärtigen Baustellen: da sind die Folgen absehbar. Den Karlsruhern ist das fröhliche Shopping gründlich verleidet, gemütliches sommerliches Draußensitzen bei Bier oder Kaffee ist mancherorten ohnehin nicht mehr möglich. Radio KIT hat nachgefragt, wie das alles Geschäfte und Kneipen in Mitleidenschaft zieht und wie wenig Unterstützung die verzweifelten Besitzer bei der Stadt finden.

Beitrag von Frank Winkler

Download | Abspielen

 

 

 

Was du heute kannst besorgen …

Online-Kurs gegen die Aufschiebe-Sucht

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen“, das altertümliche Sprichwort zeigt, die „Aufschieberitis“ gibt es nicht erst seit gestern. Aber das hilft jenen wenig, bei denen sich diese Sucht entwickelt hat. Gerade unter Studierenden können die Folgen dramatisch sein. Der Prüfungstermin rückt immer näher. Und doch kann man sich immer noch nicht aufraffen. Am Karlsruher Institut für Technologie lässt man die von der Aufschiebe-Sucht Betroffenen nicht im Regen stehen. Am 5. August startete ein Onlinekurs, in dem einige Tausend Studierende fleißig lernen, mit der Sucht umzugehen.

Interview von Stefan Fuchs

Download | Abspielen