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Infothek für internationale Studierende

KIT Campus vom 8. Mai

mit Amin Mir Falah

775.000 Klicks für Informatik-Video (Bild: Timo Bingmann)

Symphonie der Zahlen

Video fasziniert Hunderttausende

Einen wild durcheinander gewürfelten Haufen natürlicher Zahlen in möglichst kurzer Zeit der Größe nach zu ordnen, das ist nicht mehr als eine einfache Fingerübung für einen angehenden Informatiker. Mit den sogenannten Sortieralgorithmen, die dieses Aufräumen bewerkstelligen, kann man aber auch sehr schön zeigen, wie viele völlig unterschiedliche Strategien es gibt, an diese Aufgabe heranzugehen und was für Konsequenzen das für Zeit hat, die man braucht, um sie zu lösen. Schließlich geht es darum, die Zahl der notwendigen Vergleichsoperationen für den Rechner möglichst klein zu halten: ein Lehrstück für Programmstrategien auch in anderen Bereichen. Für seine Vorlesung in theoretischer Informatik suchte Timo Bingmann deshalb nach einer Möglichkeit, die unterschiedlichen Lösungsansätze möglichst anschaulich vorführen zu können. Entstanden ist daraus ein Video, das den sperrigen Titel „15 Sortieralgorithmen in sechs Minuten“ trägt und das mit Tönen, Farben und Graphik das Aufräumen im Zahlenhaufen sichtbar und hörbar macht. Eher zufällig hatte er es auf Youtube gestellt und sich nicht schlecht gewundert, in welchem Tempo die Zahl der Zugriffe in die Hunderttausenden schnellte. Beileibe nicht nur Informatiker zeigten sich fasziniert von der bizarren Schönheit, die das numerische Ordnungschaffen ausstrahlen kann, wenn man es visualisiert. Inzwischen ist die Schallmauer der ersten Million Klicks nicht mehr weit und Timo Bingmann bastelt an Nachfolgervideos. Radio KIT hat mit dem Künstler in Sachen Zahlen gesprochen.

Interview von Stefan Fuchs

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Die Dreyfus-Affäre als Thriller

Der Radio KIT Buchtipp im Mai

Der britische Autor Robert Harris ist bekannt für seine akribisch genau recherchierten historischen Thriller. Eine atemberaubende Jagd nach einem in Sibirien verschollenen unbekannten Sohn Stalins, eine halsbrecherische Enthüllungsrecherche zu einer Verwicklung des englischen Premierministers Tony Blair in die Folterpraktiken der CIA, die unglaubliche Verbindung von Physikern am Genfer CERN mit einem Hedgefond, der im Algorithmus-Handel Milliarden verdient. Jetzt hat sich Robert Harris mit der Dreyfus-Affäre einem Spionage-Skandal aus dem 19. Jahrhundert zugewandt. Die deutsche Ausgabe trägt den Titel „Intrige“ und ist ein Roman, den man nicht mehr aus der Hand legen kann und zugleich ein höchst eindringliches zeitgeschichtliches Portrait des grassierenden Antisemitismus im Frankreich der Dritten Republik.

Beitrag von Britta Hagemann

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