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Infothek für internationale Studierende

KIT Campus vom 10. April

mit Tobias Siegwart

Szenenbild eines Nestroy-Stücks im 19. Jhd. (Bild: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt)

Der Mensch ist gut, ...

... die Leut sind´schlecht. Nestroy-Premiere des GeistSoz-Theaters

Als österreichischer Shakespeare wird er gern apostrophiert oder Wiener Aristophanes. Das ist vielleicht ein wenig hoch gegriffen, aber auf die Banalität eines possenreißenden Volkstheaters lassen sich die Stücke des Johann Nepomuk Nestroy sicher nicht reduzieren. Mitten im Biedermeier und als Zeitgenosse einer schon ins Sentimentale abgleitenden Romantik nimmt er die Heuchelei des Wiener Bürgertums und die schreiende soziale Ungerechtigkeit der Restauration unter Führung des erzkonservativen Fürsten Metternich aufs Korn. Der Sohn eines angesehenen Hof- und Gerichtsadvokaten muss dabei einen wahren Eiertanz aufführen, um die allgegenwärtige Zensur auszutricksen. Eine wichtige Rolle spielten dabei kurze Gesangseinlagen, Couplets, mit denen die Schauspieler Abend für Abend improvisierend die aktuellen politischen Ereignisse kommentierten. 1837 führte die Uraufführung von Nestroys „Eine Wohnung ist zu vermieten“ im Theater an der Wien sogar zu einem veritablen Skandal. Nach nur drei Aufführungen wurde das Stück abgesetzt. Und auch in der wirbelnden Verwechslungskomödie „Liebesgeschichten und Heiratssachen“, die das GeistSoz-Theater des KIT jetzt in seiner Premiere am Samstag um 20:00 Uhr im Festsaal des Studentenhauses am Adenauerring auf die Bühne bringt, lugt an allen Ecken Nestroys Skepsis angesichts der bürgerlichen Zähmungsversuche des Erotischen hervor: „Die Liebe ist ein Traum, die Ehe ein Geschäft“. Radio KIT sprach mit den Theater-Aficionados Hannes Gürgen und Matthias Hakius.

Beitrag von Stefan Fuchs

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Brücke der Zeit

Ein lyrisches Hörbild

Passionierte Zoogänger werden sie kennen, die Fußgängerbrücke wenige Meter vor der Haltestelle Augartenstraße. In leichtem Bogen führt sie über die vier Fahrstreifen der Ettlinger Straße an einem Kinderspielplatz vorbei zum Eingang des Zoos. Für die Kunst-Studentin Damaris Beck wurde sie zur Brücke der Zeit. In einem Hörbild vereint sie Versatzstücke aus Vergangenheit und Gegenwart zu einem lyrischen Klangerlebnis. Das Minihörspiel ist als kreative Fingerübung im vergangenen Semester im Rahmen der Radiokurse des Zentrums für Kulturwissenschaften entstanden.

Beitrag von Damaris Beck

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Karaoke für Fortgeschrittene

Der Kneipenchor Karlsruhe

Nach Hamburg und Berlin hat auch Karlsruhe nunmehr endlich seinen Kneipenchor. Jeden Dienstag um 20 Uhr darf man in der bento.bar frei von der Leber weg und aus den Tiefen des Gemüts mitgrölen, summen oder sonstige stimmliche Eigenarten rauslassen. Gesungen wird von Abba bis zu den Sportfreunden Stiller einfach alles, was Laune macht, denn das ist das wichtigste! Ersatz-Dirigent Niklas stellt den Chor auf Radio KIT vor.

Beitrag von Judith Böseke

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