Home  | Impressum | Sitemap | KIT
Livestream

Radio KIT hören

 

UKW 104.8

 

 

Gefördert durch

LFK

SHR-

Unsere Partner

Internet-Hochschulradio Baden-Württemberg (IHR)

HfM Karlsruhe

Der Junge Kulturkanal

ZAK

KITSC Gequos

Horads

Mephisto

Aktuelles

Flyer

Flyer

Der Radio KIT Flyer!
Hier herunterladen!

Social Media

Radio KIT bei Facebbok

Besuchen Sie Radio KIT auf Facebook!

KIT Start

Radio KIT bei Facebbok

Infothek für internationale Studierende

KIT Wissen vom 03. April

mit Maria Pokorny

Mensch-Maschine oder Maschinenmensch? Bild: Institut für Biologische Grenzflächen 1 (IBG 1)

Körper und Technik im innigen Gespräch

Die Ära des Cyborgs hat begonnen

Spätestens seit der Romantik bevölkern Maschinenmenschen die europäische Phantasie. Manchen erscheinen sie als Überwindung der menschlichen Sterblichkeit, als Halbgötter, die sich durch die Technik über alle Beschränkungen des menschlichen Körpers hinwegsetzen können. Für andere waren es immer schon Monstren, Ausgeburten menschlicher Hybris, einem Untergang geweiht, der die Gesellschaft, die sie hervorbringt, mit sich reißen muss. Eher ernüchternd wirkt dagegen, was an der vordersten Frontlinie der Wissenschaft an der Schnittstelle von Biologie und Technik tatsächlich geschieht. Institut für biologische Grenzflächen (IBG 1) heißt ganz lapidar eine der Institutionen, in denen man sich am KIT um einen fließenden Übergang zwischen dem Lebendigen und Artefakten aller Art bemüht. „Es geht darum, das natürliche Umfeld der Zelle, die immer in einem Verbund von Zellen lebt, möglichst naturgetreu technisch nachzubauen“, erklärt Institutsleiter Prof. Christof M. Niemeyer im Gespräch mit Radio KIT. Das bedeutet auch, dass die Technik mit der Zelle kommunizieren, ihre Signale verstehen und entsprechend antworten können muss. Was bei diesen Bemühungen herauskommt, ist sicher kein leibhaftiger Terminator, aber in der Wirkung mindestens ebenso spektakulär. Prothesen zum Beispiel, die Amputierten wieder den Gebrauch ihrer verlorenen Gliedmaßen erlauben oder Querschnittsgelähmte, die allein mit der Kraft ihrer Gedanken wieder Kontrolle über ihren Körper erlangen.

Interview von Stefan Fuchs

Download | Abspielen

 

 

 

Das Risiko bleibt

Computergestütztes Atom-Krisenmanagement RODOS

Erst wenn das letzte Atomkraftwerk abgeschaltet und heruntergefahren wurde, gibt es wirklich Entwarnung. Voraussichtlich wird das noch zwei bis drei Jahrzehnte dauern. Bis dahin heißt es auf der Hut sein und sich nach dem jeweils neuesten technischen Stand für den Ernstfall wappnen. Ein wichtiger Beitrag hierzu ist RODOS, ein computergestütztes Notfall-Management-System, das den Verantwortlichen im Katastrophenfall schnelle Entscheidungshilfe geben soll. Radio KIT Reporterin Silke Roth im Gespräch mit Wolfgang Raskob, Leiter der Arbeitsgruppe Unfallfolgen am Institut für Kern- und Energietechnik.

Interview von Silke Roth

Download | Abspielen

 

 

 

Mischkultur

Zur Kulturgeschichte des Populären

Was unterscheidet die Lektüre von James Joyce „Finnegan Wake“ vom Besuch eines Hollywood-Films wie „Avatar“? Ist italienischer Belcanto im Fußballstadion „hohe“ Kunst oder eine missglückte Popularisierung klassischer Musik? Das Verhältnis zwischen E und U, zwischen „ernster“ Kunst und Unterhaltung ist schwierig geworden, seit die klassische Moderne sich selbst in den Abgründen des Trivialen auf die Suche begeben hat. Inzwischen ist das „Mauvais Genre“, die Mischung zwischen Populärem und Anspruchsvollem zu einer ganz eigenen Gattung geworden. Im Gespräch mit Professor Stefan Scherer, Leiter des Instituts für Germanistik, Sprache und Medien, unternimmt Radio KIT Redakteurin Jennifer Warzecha eine Vermessung in schwierigem Gelände.

Interview von Jennifer Warzecha

Download | Abspielen