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Infothek für internationale Studierende

KIT Campus vom 27. März

mit Amin Mir Falah

„Yarn Bombing“ mitten in Manhattan (Bild: Control the Riot)

Woll-Lust

Stricken was das Zeug hält

Nachdem die meisten Omis ihr Strickzeug schon seit geraumer Zeit in die hinterste Schublade verbannt haben - sind Nadeln und Wollknäul doch die Insignien eines Frauenbilds, von dem es sich schleunigst zu verabschieden galt - haben es Teenies und Twens jetzt flugs wieder ausgepackt. Ein veritables Strickrevival hat das Land erfasst. Was heißt hier Land? Der Globus wird umgarnt, was das Zeug hält. Sogar die Männer klimpern mit den Nadeln und stimmen ein in den Chor globaler Woll-Lust. Auch der KIT Campus ist nicht davon verschont geblieben, Strickkurse haben Hochkonjunktur, zwischen Vorlesung und Seminar trifft man sich zum geselligen Strick-in, Zwei-rechts-zwei-Links erlaubt gar den Dialog zwischen den Kulturen, Geistes- und Naturwissenschaftlern treffen sich beim Maschen zählen. Das hat die Wissenschaft auf den Plan gerufen. Allgemeines Rätselraten. Was steckt hinter dem kuscheligen Trend? Ist es die Sehnsucht nach verlorengegangener emotionaler Wärme, die die Strickaktivisten umtreibt, will man die harten und meist grauen Konturen einer aus dem Ruder gelaufenen Wirklichkeit wieder bunt und rund häkeln? Ob „Knitta please“, „Yarn Bombing“ oder „Urban Knittig“ eine nostalgische Handarbeit wie das Stricken hat zu Beginn des XXI. Jahrhunderts natürlich auch eine ästhetische Dimension. „Gestrickte“ Graffitis in der Stadtlandschaft bilden den ironisierenden Subtext zu Denkmälern, verwandeln Alltagsgegenstände in Ready-mades à la Marcel Duchamps, geben den tristen Vorstädten einen Hauch von „Villa Kunterbunt“. Und das ist dann auch schon wieder politisch, meint jedenfalls unsere Strick-Expertin Sannah Mattes, die sich in der knallbunten Knitta Szene umgesehen hat.

Beitrag von Sannah Mattes

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Lernen lernen

Lernberatung am House of Competence

Wer beim Lernen Probleme hat, der braucht mehr als die üblichen Durchhalte-Apelle. Von wegen Zähne zusammenbeißen und durch. Oft hat man sich über die langen Jahre der Schule gerettet, ohne jemals wirklich lernen gelernt zu haben. Dann hilft nur die professionelle Lernberatung, wie sie das House of Competence mit Erfolg anbietet, ganz individuell auf die Bedürfnisse jedes Einzelnen abgestimmt. Frank Winkler hat den Selbstversuch in Sachen Lernen lernen gewagt.

Beitrag von Frank Winkler

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Urkorn

Handwerkliches Backen in Bretten

Mit dem ehrwürdigen Handwerk des Bäckers ist es nicht mehr weit her. Die Welle der polnischen und rumänischen Teiglinge hat uns voll erfasst. Die meisten Bäckereien sind zu Aufback-Stationen verkommen. Bei „Autenrieth“ in Bretten ist das anders. Hier setzt man ganz auf Handwerk und auf Dinkel, das Korn, dem auch Hildegard von Bingen gesundheitsfördernde Eigenschaften zusprach. Das so genannte Urkorn, auch als ‚Schwabenkorn‘ bekannt, war im Mittelalter ein beliebtes Getreide. Im 20. Jahrhundert wurde es durch den Weizen verdrängt, der höhere Ernteerträge versprach. Jetzt erlebt der Dinkel eine Renaissance. Robuster als der hochgezüchtete Weizen, mit natürlicher Pilz- und Schädlingsresistenz, kommt das Korn ohne Einsatz von Pflanzenschutzmitteln aus. Radio KIT Redakteurin Britta Hagemann hat den einzigen Dinkelbäcker Deutschlands in Bretten besucht.

Beitrag von Britta Hagemann

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