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KIT Wissen vom 20. März

mit Kathrin Kreusel

Hier könnte eine Hautzelle wachsen: Rasterelektronenmikroskop-Bild eines im 3D Verfahren „gedruckten“ Zellgerüsts aus Bio-Keramik. (Bild: Nanoscribe)

Nanowelten aus dem Drucker

„Nanoscribe“ und seine Anwendungen

Mit der Tätigkeit des Druckens verbinden die meisten Menschen noch immer die Herstellung klassischer zweidimensionaler Printerzeugnisse. Was herkömmliche Drucker hervorbringen, ist in der Regel ein mehr oder weniger flacher Farbauftrag auf Papier. Inzwischen aber gibt es eine Technologie, die dem Begriff des Druckens buchstäblich eine neue Dimension verleiht, der „3D-Druck“. In der Industrie ist die Technik des dreidimensionalen „Druckens“ zwar schon seit langem bekannt, inzwischen aber kann sie mit einer Vielzahl von Materialien umgehen und ist auf dem Weg zum Consumerprodukt zu werden. Es wird nicht mehr lange dauern, dann kann man sich zuhause das eigene Abendkleid „drucken“, maßgeschneidert auf die individuellen Körpermaße versteht sich. Und auch ganz große Gegenstände wie das eigene Haus lassen sich in absehbarer Zeit mit 3D Druckern herstellen. Die KIT Unternehmens-Gründung „Nanoscribe“ dagegen hat sich die Welt des ganz Kleinen vorgenommen. Hier entstehen Mikro- und Nanostrukturen mithilfe der 3D Laserlithographie. Das heißt mit einem extrem fokussierten Laserstrahl wird eine 3D Struktur auf ein lichtempfindliches Medium „geschrieben“. So ist etwa das weltweit kleinste Modell des Brandenburger Tores entstanden, das mit gerade einmal 0.15 mm nur unwesentlich höher ist als der Durchmesser eines menschlichen Haares. So entstehen nicht nur optische Wunsch-Materialien, die etwa für ganz neuartige Bildschirme genutzt werden können. Man kann damit auch kleinste Gerüststrukturen herstellen, in denen lebende Zellen wachsen können, beispielsweise um damit Ersatzhaut für Opfer von Verbrennungen züchten zu können. Der Physiker und „Nanoscribe“-Manager Dr. Fabian Niesler verrät im Gespräch mit Radio KIT Redakteur Amin Mir Falah, was man so alles mit diesen nur unter dem Elektronenmikroskop sichtbaren 3D Strukturen machen kann und wo möglicherweise die Gefahren dieser Technologie liegen.

Interview von Amin Mir Falah

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Kreative Nischen in der Stadt

Das „Urban Voids“ Forschungsprojekt

Brachen, Abstandsflächen, Gebäudeleerstände, belastete oder untergenutzte Grundstücke – überall finden sich auch in dicht besiedelten Städten Flächen, die als kreative Nischen für ein neues Stadtgefühl dienen können. Sie sind ein Stück Freiheit in den sonst so streng durch ökonomische Regeln bestimmten urbanen Räumen. Das Forschungsprojekt „Urban Voids“ will versuchen, dieses „innovative Kapital der Stadt“ für die Bürger zu nutzen, erklärt die Projektleiterin Frau Prof. Kerstin Gothe im Gespräch mit der Radio KIT Reporterin Sarah Link.

Interview von Sarah Link

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