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KIT Wissen vom 20. Februar

mit Britta Hagemann

Dr. Dawid Danilo Bartelt, Leiter des Brasilien Büros der Heinrich-Böll-Stiftung während der 18. Karlsruher Gespräche über die Folgen der anstehenden sportlichen Groß-Events in Rio de Janeiro (Bild: ZAK / Felix Grünschloß)

Aufstand im Fußball-Land

Brasiliens neue Mittelklasse protestiert

Die Proteste im Juni 2013 während des FIFA-Konföderationen-Pokals haben die politische Klasse Brasiliens völlig unvorbereitet getroffen. Viele rätseln, wie quasi aus dem Nichts und mit dem eher zweitrangigen Anlass einer Fahrpreiserhöhung im öffentlichen Nahverkehr eine Massenbewegung entstehen konnte, die in Windeseile mehr als hundert Städte im ganzen Land erfasste. Am vergangenen Wochenende stellten die 18. Karlsruher Gespräche des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft die Folgen des zum globalen Markt gewordenen Weltwirtschaftsystems in den Fokus dreitägiger Diskussionen. Eine wichtige Erscheinung in diesem Zusammenhang sind sportliche Mega-Events wie die Fußballweltmeisterschaft und die Olympischen Spiele. Der Leiter des Brasilien Büros der Heinrich Böll Stiftung, Dr. Dawid Danilo Bartelt, schilderte eindringlich, welche Folgen dieser sportliche Multimilliarden-Wanderzirkus beispielsweise für die Menschen in einer Stadt wie Rio de Janeiro hat: Massenumsiedlungen von Zehntausenden, die wegen des Baus der Sportstätten für Fußballweltmeisterschaft und Olympia mit ihren Wohnungen zugleich auch ihre Existenzgrundlage verlieren, Sondergesetze der Lizenzgeber FiFa oder IOK, die verbriefte Bürgerrechte aushebeln, eine atemberaubende Verschwendung öffentlicher Mittel, die dem Land für andere Aufgaben, wie den Ausbau des Schulsystems und den Erhalt der maroden Infrastruktur fehlen, überdimensionierte Stadienbauten, deren Unterhalt auf Jahre Steuergelder verschlingen wird. Inzwischen versuchen die Medien und Teile der Politik, die Proteste zu kriminalisieren und als Terrorismus zu brandmarken.

Interview von Sannah Mattes

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Internet maschinenlesbar

Was bringt das semantische Web?

Wenn die Crawler, die das Internet für die indexbasierte Suche durchforsten, mehr könnten, als nur Keywords zu sammeln, könnten wir uns so manche Stunde vor dem Rechner sparen. Wenn Informationen online durch eine Vereinheitlichung der Formate auch von Maschinen gelesen werden könnten, lassen sie sich beliebig kombinieren, gleichgültig aus welcher Quelle sie kommen. Damit ließen sich Daten webseitenübergreifend sammeln und abfragen. Die überall hochpoppenden Mashups geben einen Vorgeschmack auf das, was mit dem semantischen Web möglich werden würde.

Interview von Jennifer Warzecha

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