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Infothek für internationale Studierende

KIT Wissen vom 6. Februar

mit Judith Böseke

Stammzellen (gelb/grün) in der Gerüststruktur (blau) des künstlichen Knochenmarks. Bild: C. Lee-Thedieck/KIT

Hoffnung für Leukämiepatienten

Knochenmark aus dem Labor

Die Suche nach dem passenden Knochenmarkspender ist für Leukämiepatienten ein Glücksspiel. Wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Transplantation ist die Verfügbarkeit eines 100% kompatiblen Spenders. Hierzu werden bestimmte individuelle Gewebemerkmale untersucht. Anders als bei der Blutgruppe gehen aber die möglichen Kombinationen dieser Merkmale in die Millionen. Nur wenn Spender und Empfänger möglichst perfekt übereinstimmen, kann eine Knochenmarkspende helfen. Ideal wäre es, könnte man die blutbildenden Stammzellen des jeweiligen Patienten selbst vermehren. Bisher war das unmöglich, denn diese Zellen verlieren außerhalb ihrer natürlichen Umgebung rasch ihre Eigenschaften als Stammzellen. Wissenschaftlern der Nachwuchsgruppe „Stammzell-Material-Wechselwirkungen“ ist es nun gelungen die natürliche Umgebung der blutbildenden Zellen im Labor nachzubauen. Mithilfe synthetischer Polymere wurde eine poröse Struktur geschaffen, die der schwammartigen Struktur des Knochens im Bereich des blutbildenden Knochenmarks ähnelt. In diesem Plastik-Knochenmark haben aus Nabelschnurblut isolierte blutbildende Stammzellen tatsächlich begonnen, sich zu vermehren. Damit wächst die Chance, in einigen Jahren ausreichend blutbildende Stammzellen passgenau zur Behandlung von Leukämie zu entwickeln.

Beitrag von Maria Pokorny

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Schutz gegen Big Brother

3 Tipps für PCs und Smartphones

1. Die beliebte App „What´sApp“ überträgt das gesamte Telefonbuch auf dem Handy auf einen Server in die USA. Eure Daten sind dort ungesichert. Die App „Threema“ gilt als eine sichere Alternative. Download hier.

2. Wenn man sich im Internet bewegt, hinterlässt man eine Unmenge an Spuren. Das Browser Plug-In „LightBeam“ zeigt, wer euch beim Surfen verfolgt. Download hier.

3. Mit der Software „Ghostery“ kann man ungewollte Datenübertragungen blockieren. Download hier.

Weitere Sicherheitstipps und Infos zur Anti-Prism Party im ZKM am kommenden Donnerstag ab 17 Uhr und Freitag ab 10 Uhr bei Radio KIT.

Beitrag von Tobias Siegwart

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Hilfe in letzter Minute

Heimische Wildrebe gerettet

Das Schicksal der Wildreben in den Rheinauenwäldern scheint besiegelt. Nur noch einige isolierte Restbestände haben überlebt. Da sie nur aus weiblichen oder männlichen Populationen bestehen, ist eine natürliche Verjüngung ausgeschlossen. In dieser dramatischen Situation wurde 2008 am Aueninstitut in Rastatt das Projekt „Überlebenssicherung der Wildrebe in den Rheinauen“ gestartet. Auftraggeber ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Die europäische Wildrebe ist die Stammform unserer Kulturrebe. An Donau, Rhone und Rhein bevölkerte die lianenartige Pflanze über Jahrhunderte hinweg die Bäume der Auenwälder. Heute gehört die Vitis vinifera ssp. Sylvestris zu den gefährdetsten Pflanzenarten überhaupt. Ihr Genpool wird aber dringend gebraucht, um den Zuchtreben gegen die Schwarzfäule zu helfen, die den ökologischen Weinbau unmöglich zu machen droht.

Beitrag von Britta Hagemann

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