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KIT Wissen am 9. Januar

mit Amin Mir Falah

Auch Forschungsergebnisse können im Netzdschungel verschwinden. (Bild: Maureen Flynn-Burrhoe)

Googeln nach Wissenschaft

Entscheiden Internetsuchmaschinen über wissenschaftlichen Erfolg?

Sie geben sich wie die freundlichen Bibliothekare der digitalen Weltenzyklopädie. Angeblich stehen sie jedem Leser ohne jede Voreingenommenheit bei der Literatursuche mit Rat und Tat zur Seite. Dabei entscheiden die zuallererst profitorientierten Betreiber der Suchmaschinen, allen voran die Monopolisten von Google, immer mehr darüber, welche Informationen rund um den Globus zur Kenntnis genommen werden und welche in den unergründlichen Tiefen des Dark Net verloren gehen. Eine kleine Veränderung des Suchalgorithmus und was bisher unter den ersten 100 Hits der Suchliste erschien, verschwindet auf Nimmerwiedersehen auf unerreichbaren hinteren Positionen. Das ist für Unternehmen ein Problem. Für die Wissenschaft ist es unter Umständen eine Katastrophe. Tatsächlich lösen die Hitlisten wissenschaftlicher Suchmaschinen die traditionelle Peer Review immer mehr ab. Die Beurteilung von Forschungsergebnissen durch herausragende Vertreter einer Forschungsdisziplin oder Redaktionen anerkannter wissenschaftlicher Zeitschriften wird allmählich durch das Ranking auf Google Scholar ersetzt. Das verführt Wissenschaftler dazu, ihre Publikationen nach den Prinzipien der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu gestalten, sagt der Soziologe René König vom Institut für Technologiefolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS). In seiner Dissertation untersucht er, wie sich die wissenschaftliche Kommunikation durch die Rolle des Internets verändert. Ob Google, Bing & Co. tatsächlich die freundlichen und neutralen Bibliothekare der digitalen Weltbibliothek sind, als die sie sich ausgeben. René König schreibt einen regelmäßigen Blog „Society of Query“. Radio KIT hat mit ihm gesprochen.

Interview von Stefan Fuchs

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Die digitale Hand am Puls

Rekord-EKG aufgezeichnet

Forscher am KIT haben einen Weltrekord aufgestellt. Sechs Monate lang, rund um die Uhr wurde die Herzaktivität eines Patienten mit einem Langzeit-EKG protokolliert. Ermöglicht hat dies ein neu entwickelter Sensorgurt, der mit vier Trockenelektroden funktioniert. Im Aussehen ähnelt der Sensorgurt den bekannten Brustgurten für Jogger. Das Anlegen ist einfach, der Tragekomfort hoch. Lästige Kabel und Gel-Elektroden, die Hautirritationen verursachen, werden damit bald der Vergangenheit angehören.

Beitrag von Margarete Jall

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