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KIT Wissen am 26. Dezember

mit Jennifer Warzecha

Nicht kochen, nicht waschen, nicht lüften – in den „Raunächten“ um den 25. Dezember fürchteten sich die Menschen vor allerlei Geistern. (Bild: Tines Ruebchen)

Längste Nacht & Unbesiegte Sonne

Die Ursprünge des Weihnachtsfestes im Mittelalter

Der 25. Dezember als Geburtstag des Christusknaben findet sich nicht in der Bibel. Das Datum geht auf einen Beschluss des Kaisers Theodosius I. aus dem späten vierten Jahrhundert zurück. Theodosius, der das Christentum zur Staatsreligion machte, hat für diesen höchsten christlichen Feiertag nicht zufällig einen Zeitpunkt um die Wintersonnenwende gewählt. Schon im vorchristlichen Rom feierte man zwischen dem 17. und 23. Dezember ein Fest zu Ehren des Gottes Saturn. Es wurde durch ein Festmahl begangen, bei dem man sich auch gegenseitig reich beschenkte. Im Rom des vierten vorchristlichen Jahrhunderts zelebrierte man am 25. Dezember das Fest der „unbesiegten Sonne“, die nach der längsten Nacht des Jahres endlich über die Dunkelheit triumphiert hatte. Bei den Germanen waren die Nächte vom 25. Dezember bis zum 6. Januar gefürchtet. Für sie waren diese „Raunächte“ voller Geisterspuk, zwölf Nächte, in denen die Kräfte der ungezähmten Natur triumphierten. Menschen verwandelten sich in Werwölfe, Verstorbene trieben ihr Unwesen und Dämonen zogen in wilder Jagd durch die Wälder. In dieser Zeit durfte man nicht kochen, nicht waschen, ja nicht einmal die Fenster öffnen. Gleichzeitig war es eine fröhliche Zeit, denn die Mägde konnten nach Hause zu ihren Familien und die Wirtshäuser waren gut besucht. So mancher Weihnachtsbrauch geht auf diese vorchristlichen Ursprünge zurück. Mittelalter-Experte und Frühneuzeitforscher Prof. Burkhardt Krause erklärt auf Radio KIT wie sich das Weihnachtsfest im Verlauf der Jahrhunderte verändert hat.

Interview von Stefan Fuchs

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Fliegende Weihnachtsmänner?

Physikalische Überlegungen zum Mann mit Bart

Wie muss man sich einen typischen Heiligabend oder einen regulären Weihnachtsmorgen für den Herrn mit weißem Rauschebart vorstellen? Ein Physiker hat sich die Leistungen des fliegenden Gabenbringers aus der naturwissenschaftlichen Perspektive angesehen und dabei äußerst interessante Berechnungen angestellt.

Beitrag von Frank Winkler

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