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KIT Wissen vom 12. Dezember

mit Kathrin Kreusel

Erfinderglück – Dr. Rainer Kling auf der Hannover Messe 2013 (Bild: Martin Lober, KIT PKM)

Wunderbare Erleuchtung

Marktreife für quecksilberfreie Energiesparlampe

Radio KIT hat schon über sie berichtet: die Energiesparlampe, die den heftigen Diskussionen über Sinn oder Unsinn einer Einführung sparsamer Leuchtmittel endgültig den Wind aus den Segeln nimmt. Was Dr. Rainer Kling, Leiter der Abteilung Licht- und Plasmatechnologien des Lichttechnischen Instituts, zusammen mit Kollegen von der Universität Aachen entwickelt hat, ist eine Beleuchtungsrevolution, wie es sie seit der Erfindung der Kohlenfaserlampe durch Thomas Edison und der noch älteren Bambusfaserglühbirne des deutschen Uhrmachers Heinrich Goebel nicht mehr gegeben hat. 3rdPPBulb kommt ganz ohne Elektroden aus und hat eine geschätzte Lebensdauer von unglaublichen 27 Jahren. Vor allem aber kann sie völlig auf das giftige Quecksilber verzichten. Herkömmliche Kompaktleuchtstofflampen dagegen müssen wegen des hohen Quecksilberanteils in den Sondermüll. Der Transport zu den Sammelstellen und das Recycling wirken sich negativ auf die CO2-Bilanz aus. Das Leuchtwunder aus Karlsruhe und Aachen dagegen lässt keine Wünsche offen: eine extrem günstige CO2-Bilanz, geringer Energieverbrauch, niedrige Herstellungskosten, eine hervorragende und zugleich angenehm warme Lichtqualität, Dimmbarkeit und eine extrem kurze Startphase. Zu schön um wahr zu sein? Ganz und gar nicht. Das Leuchtwunder wurde jetzt von seinen Erfindern zur Marktreife entwickelt. Schon im nächsten Jahr kann die quecksilberfreie Glühbirne endlich für eine Weihnachtsbeleuchtung sorgen, die zur Energiewende passt.

Beitrag von Frank Winkler

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Elementarteilchen im Zwölferpack

Berechnungen stützen das Standardmodell der Teilchenphysik

Die Entdeckung des Higgs-Bosons im letzen Jahr zeigt erste Folgen. Bei der Auswertung der Daten vom Teilchenbeschleuniger in Genf gelang es einem jungen Wissenschaftlerteam, eine Frage zu beantworten, die die theoretische Physik schon lange umtreibt: ist der Teilchenzoo schon komplett? Das Standardmodell der Teilchenphysik geht von genau 12 Elementarteilchen aus, die ihre Masse durch den Higgs-Mechanismus erhalten. Dabei ist das Top-Quark das schwerste dieser 12 Teilchen. Das Wissen über die Eigenschaften des Higgs-Bosons ermöglicht es nun, mit der extremen Wahrscheinlichkeit von 99,99999 Prozent die Existenz weiterer, schwerer Teilchen auszuschließen. Damit ist das Standardmodell zunächst bestätigt. Ungeklärt bleibt aber, ob es nicht mehr als nur ein Higgs-Boson gibt. „Alle anderen Elementarteilchen kommen in Gruppen vor, warum nicht auch das so genannte Gottesteilchen?“, fragen Dr. Martin Wiebusch und Otto Eberhard vom KIT Institut für Theoretische Teilchenphysik.

Beitrag von Eva Zovko

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