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Infothek für internationale Studierende

KIT Wissen vom 17. Oktober 2013

mit Isabel Heine

Der HCCI Motor - emissionsarm und effizient (Bild: MTU)

Das Beste aus zwei Welten

Das Institut für Kolbenmaschinen entwickelt HCCI-Motor

Der Otto-Motor ist sozusagen ein Urgroßvater. Stammt er doch schon aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Nicht selten aber sind Technologien noch für eine Überraschung gut, gerade wenn sie völlig ausgereizt scheinen. So ist der Verbrennungsmotor gut 150 Jahre nach seiner Erfindung noch lange nicht am Ende der technologischen Fahnenstange angelangt. Mit einigen Veränderungen an der Geometrie des Brennraums und einer ausgeklügelten Elektronik lassen sich erstaunliche Verbesserungen in punkto Wirkungsgrad und Schadstofffreiheit erzielen. So vereint der Homogeneous Charge Compression Ignition, kurz HCCI-Motor das Beste aus zwei Welten: den hohen Wirkungsgrad des Dieselmotors mit der sauberen Verbrennung eines Benziners. Das Problem bisher: Diesel lässt sich nur schlecht so fein zerstäuben wie Benzin, und ohne Zündkerze hängt der Entzündungspunkt immer vom Zylinderdruck ab. In Kooperation mit der MTU in Friedrichshafen hat das Forschungsteam um Dr. Uwe Wagner am Institut für Kolbenmaschinen diese Hürde jetzt genommen. Der Karlsruher HCCI-Motor benutzt geringe Mengen Diesel als Zündmittel, während er bei höheren Lasten vorwiegend mit Benzin läuft. Geht der Motor in Serie, wird man auf teure Partikelfilter und Katalysatoren verzichten können.

Interview von Stefan Fuchs

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Digitaler Blindenstock

Navigationshilfe für Sehgeschädigte

Eine digitale Version des Blindenstocks wird vom Team um Informatik-Professor Rainer Stiefelhagen in enger Kooperation mit dem Studienzentrum für Sehgeschädigte (SZS) am KIT entwickelt. Ein Smartphone und eine Kamera sollen sehbehinderten Menschen die Orientierung in unbekannter Umgebung ermöglichen. Mit Hilfe akustischer und haptischer Signale wie Sprache, Warntönen oder Vibration kann das Smartphone vor den durch die Kamera erkannten Hindernissen warnen. Das Konzept wurde jetzt mit dem Google Faculty Research Award ausgezeichnet. Prof. Stiefelhagen ist Inhaber des Lehrstuhls „Informatiksysteme für sehgeschädigte Studierende“ und zugleich Leiter des SZS.

Beitrag von Isabel Heine

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