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Infothek für internationale Studierende

KIT Campus vom 01. August 2013

mit Judith Böseke

3,3 X 9,4 Meter groß und etwa fünf Tonnen schwer: Das Keramikbild Ernst Wilhelm Nays auf dem Campus Nord. (Bild: Markus Breig)

Spätwerk mit Gewicht

Kunst behindert Umbau

Es ist groß, bunt und tonnenschwer und ziert den Eingangsbereich der Kantine auf dem Campus Nord. Das riesige Wandbild Ernst Wilhelm Nays gehört mit einem Schätzpreis von 900.000 Euro sicher zu den wertvollsten Stücken der umfangreichen Kunstsammlung des KIT auf Campus Süd und Nord. Gegenwärtig sorgt es allerdings für Kopfzerbrechen. Es steht Umbauplänen im Weg, denn das Kantinengebäude soll künftig anders genutzt werden. Das farbenfrohe Bild entstand als Spätwerk. Einen Tag nachdem Nay den Entwurf fertigstellte, starb der Maler und Graphiker, der einst von den Nationalsozialisten als „entarteter Künstler“ geschmäht worden war. Seine Frau sorgte für die Anfertigung der großflächigen Kacheln aus Keramik, die dann im Kasino des damaligen Kernforschungszentrums ihren Platz fanden. Für die zukünftige Nutzung der Räumlichkeiten wird jetzt fieberhaft nach einem Konzept gesucht, wie das schwergewichtige Werk integriert werden kann.

Beitrag von Margarethe Jall

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Postpolitik

Digitale Selbstverteidigung

Als die Post noch vom Briefträger gebracht wurde, war alles wunderbar einfach. Das Fernmeldegeheimnis war von der Verfassung geschützt. Wer es verletzte, wurde bestraft. In Zeiten des Mailens, Postens und Chattens sind von dieser zivilisatorischen Errungenschaft nur noch kümmerliche Ruinen übrig. Aber unter den Digital Natives rührt sich Widerstand. Der Eiertanz der etablierten Parteien gegenüber dem ungerührten Spionieren der NSA ist Wasser auf die Mühlen der Piraten. Der Informatiker Martin Barsch gehört seit 2009 der Partei mit dem geblähten Segel an. Im Gespräch mit Olivia Schutz erklärt er, was mit all unseren Daten im Netz geschieht.

Beitrag von Olivia Schutz

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