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Für den „Campus Report“ der Baden-Unis Heidelberg, Mannheim, Freiburg und Karlsruhe produziert die Radio-KIT-Redaktion wöchentlich einen populärwissenschaftlichen Beitrag. Die Sendungen laufen täglich um 19.10 Uhr bei „Radio Regenbogen".
 

Seltene Pflanzen und Tiere mitten in Karlsruhe

Womit beschäftigt sich die Stadtökologie?

Zwei Drittel aller Menschen in Deutschland leben in Städten. Tendenz steigend. Städte sind aber auch für Tiere und Pflanzen zu einem wichtigen Lebensraum geworden. Das dichte Nebeneinander von ganz unterschiedlichen Arten der Bebauung und Nutzung hat beispielsweise in Karlsruhe zu einer ungewöhnlichen Artenvielfalt im Stadtgebiet geführt.

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Beendet Paris die Epoche fossiler Brennstoffe?

Eine Einschätzung des KIT-Nachhaltigkeitsexperten Prof. Armin Grunwald

Es flossen Tränen der Rührung am vergangen Samstag in Paris, als der französische Außenminister Laurent Fabius die Klimakonferenz der Vereinten Nationen beendete. Von einem historischen Abkommen war die Rede. Der Vertreter von Greenpeace erklärte, damit sei das Ende der Epoche fossiler Brennstoffe eingeleitet. Paris wurde weltweit als Durchbruch in der Klimapolitik gefeiert.

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Menschenrechte Fehlanzeige

Das Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft (ZAK) thematisiert die Weltmacht China

In gerademal zwei Jahrzehnten ist China zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht der Welt geworden. In keinem anderen Entwicklungsland hat der Wohlstand der Menschen derart rasch zugenommen. Was allerdings die Menschenrechte angeht, sieht die Bilanz ernüchternd aus. China belegt Spitzenplätze, was Hinrichtungen angeht, eine freie Presse existiert nicht und gewaltsame Übergriffe der Polizei sind an der Tagesordnung.

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Beendet Paris die Epoche fossiler Brennstoffe?

Eine Einschätzung des KIT-Nachhaltigkeitsexperten Prof. Armin Grunwald

Es flossen Tränen der Rührung am vergangen Samstag in Paris, als der französische Außenminister Laurent Fabius die Klimakonferenz der Vereinten Nationen beendete. Von einem historischen Abkommen war die Rede. Der Vertreter von Greenpeace erklärte, damit sei das Ende der Epoche fossiler Brennstoffe eingeleitet. Paris wurde weltweit als Durchbruch in der Klimapolitik gefeiert.

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Nur ein verbindlicher Vertrag wäre ein Erfolg

KIT-Experte Prof. Andreas Fink zur Pariser Klimakonferenz COP21

Seit gestern ist die Klimakonferenz der Vereinten Nationen in der Zielgeraden. In dieser Woche müssen die Minister die verbleibenden offenen Fragen abarbeiten, damit am Samstag ein für alle Seiten akzeptabler Kompromiss verabschiedet werden kann. Die größte Hürde bildet nach wie vor die rechtliche Verbindlichkeit des Abschlussdokuments. Kann man sich in Paris auf einen einklagbaren Vertrag einigen, wie es das Kyoto-Protokoll war, oder nur auf unverbindliche Absichtserklärungen.

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Flucht und Vertreibung

Die Karlsruher Hochschulgruppe „Enactus“ dokumentiert Flüchtlingsschicksale

Was bedeutet es, wenn man seine Heimat verlassen muss? Was bedeutet es, wenn ganze Familien ihre Existenz irgendwo anders von Null an neu aufbauen müssen? Studierende der Karlsruher Hochschulgruppe Enactus wollten dem Schicksal der Flüchtlinge, die zu Hundertausenden bei uns Schutz suchen, ein Gesicht geben. Mit ihrem Bildband „Flüchtlingszeit“ möchten sie Aufklärung über die Fluchtursachen betreiben und Vorurteile abbauen.

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Das Chaos mathematisch fassen

Sonderforschungsbereich will Wettervorhersagen verbessern

Eine möglichst zuverlässige Wettervorhersage wird immer wichtiger. Und das nicht nur weil wir gern wissen wollen, ob am Wochenende die Grillparty steigen kann. Jede wetterbedingte Unterbrechung des Verkehrs etwa kostet die Industrie Millionen, weil zur Produktion benötigte Teile nicht mehr rechtzeitig geliefert werden können. Und auch die Warnung vor Extremwetterlagen, kann in Zeiten des Klimawandels mögliche Schäden begrenzen. Meteorologen in Karlsruhe, München und Mainz haben sich deshalb vorgenommen, Wettervorhersagen entscheidend zu verbessern.

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Tropische Innenstädte

KIT Meteorologin erforscht Wärme-Inseleffekt im sommerlichen Karlsruhe

2015 war ein Hitzesommer vergleichbar nur mit dem Jahrhundertsommer im Jahr 2003. Und wieder zeigte sich, dass Karlsruhe eine der wärmsten Städte Deutschlands ist. Im August wurden am Stadtrand Spitzenwerte um die 40 Grad gemessen. Im Stadtzentrum lag die Temperatur in manchen Nächten sogar 6 Grad höher. Diesen „Wärmeinseleffekt“ der Stadt erforscht eine Meteorologin am Karlsruher Institut für Technologie.

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Leuchtende Fenster

Organische Leuchtdioden (OLEDs) werden bald in unseren Wohnzimmern Einzug halten

Wer heute im Supermarkt nach Glühbirnen sucht, findet eine verwirrende Vielzahl von Möglichkeiten. Energiesparlampen beispielsweise, die noch vor kurzem für jeden umweltbewussten Konsumenten ein Muss waren, sehen ziemlich alt aus. Für fast jeden Lampentyp gibt es inzwischen passende LEDs, die mit wenigen Watt ganze Wohnungen taghell erleuchten. Jetzt ist die nächste Licht-Revolution im Anmarsch: es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis OLEDs in unseren Wohnzimmern Einzug halten.

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Autos aus Plastik sind gut fürs Klima

Am Karlsruher Institut für Technologie werden kostengünstige Verfahren zur Herstellung von Carbon entwickelt

Die Zukunft im Automobilbau heißt Carbon. Das hat die i-Reihe von BMW schon mal vorgemacht. Gerade beim Elektroauto zählt jedes Gramm an Gewicht, das eingespart werden kann. Wie bisher nur bei Flugzeugen sollen deshalb auch tragende Teile des Fahrzeugs nicht mehr aus schwerem Stahl hergestellt werden sondern aus Kunststoffen, die mit Kohlefasern verstärkt sind. Das Problem: Carbon ist ziemlich teuer.

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Aus dem Hörsaal in die Praxis

Die Hochschulgruppe Delta e.V. feiert ein Jubiläum

Grau ist alle Theorie hatten sich Studierende der Wirtschaftswissenschaften gedacht und Delta e.V. gegründet. Heute kann die Hochschulgruppe am Karlsruher Institut für Technologie auf 10.000 Arbeitstage erfolgreicher Unternehmensberatung zurückblicken. Ein Gewinn für beide Seiten: die Unternehmen können hochmotivierte Berater zum Schnäppchenpreis für sich arbeiten lassen, die Studierenden von Delta e.V. erhalten eine Megadosis Praxis.

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Spielkultur der Zukunft

Die studentische Tagung „Ludi-Tech“ vom 30. - 31. Oktober in Karlsruhe

125 Milliarden Dollar Umsatz erreicht die Spiele-Industrie in diesem Jahr weltweit. Gleichgültig ob auf Spielkonsolen, auf Smartphones oder PCs: Computerspiele sind allgegenwärtig. Es ist eine regelrechte Gaming Kultur entstanden, die sich nicht nur zur Unterhaltung einsetzen lässt. Auch Lehrinhalte beispielsweise lassen sich spielerisch vermitteln. Am 30. und 31. Oktober treffen sich internationale Spiel-Experten in der IT-Stadt Karlsruhe zu „Ludi-Tech“, der ersten studentischen Tagung rund um Videospiele.

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Näher an der verarbeitenden Industrie

Das zweite Standbein des Karlsruher Cyberforums in Baden-Baden

Rund 1000 Existenzgründungen hat das Cyberforum Karlsruhe erfolgreich begleitet. In den 18 Jahren seit seiner Gründung hat es sich in enger Zusammenarbeit mit Hochschulen wie dem Karlsruher Institut für Technologie zum größten Netzwerk von Unternehmen im Hightech-Bereich entwickelt. Ende September wurde nun in Baden-Baden ein zweites Büro des Cyberforums eingeweiht. Junge Unternehmensgründer sollen mit ihren IT-Startups näher an einen Zukunftsmarkt herangeführt werden.

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Das Dilemma des Dieselmotors

KIT-Motorenexperte zum Skandal bei Volkswagen

11 Millionen betroffene Dieselfahrzeuge weltweit, 2,8 Millionen allein in Deutschland. Die Dimensionen des VW-Skandals sind wahrhaft atemberaubend. Inzwischen melden die Marken AUDI, SKODA und SEAT, dass auch in einigen ihrer Modelle die betrügerische Software eingebaut wurde. Die jetzt anstehenden Rückruf- und Entschädigungsaktionen könnten nicht nur die Kapitalkraft des größten Automobilkonzerns der Welt bedrohen, möglicherweise ist es zugleich das Aus für den Dieselmotor überhaupt.

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Gewaltiges Labor für absolute Leichtgewichte

Der Aufbau des KATRIN-Experiments geht in die Zielgerade

25 Tonnen schwer, 16 Meter lang und 4 Meter hoch: was da am 11. September auf dem Campus Nord des Karlsruher Institut für Technologie angeliefert wurde, war eine Laborausrüstung der Superlative. Das Karlsruher Neutrino Experiment gehört schon in seinen Dimensionen zu den weltweit gewaltigsten Großforschungsprojekten. Das fertige Labor wird einmal 70 Meter lang sein und mehrere Gebäude umfassen. Gemessen werden soll dort das Gewicht von Neutrinos, den leichtesten Bestandteilen der Materie.

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Städtische Freiräume für mehr Lebensqualität

Das Forschungsprojekt „Urban Voids“

Wie kann man die Lebensqualität in einer Stadt wie Karlsruhe steigern, ohne dass man dafür neue Flächen im Umland opfern muss? Das ist eine der Aufgaben, die sich die Stadtplaner am Karlsruher Institut für Technologie gestellt haben. Ihre Arbeit haben sie unter die Devise „erhaltende Erneuerung“ gestellt.

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Blick über den Tellerrand

Hochschulgruppe leistet Entwicklungshilfe für die indische Urbevölkerung

Mehr als nur einen Blick über den eigenen Tellerrand wagen: das ist die Motivation der „Ingenieure ohne Grenzen“, einer Hochschulgruppe am Karlsruher Institut für Technologie. Rund um den Globus von Haiti bis Uganda leistet die Gruppe pragmatische Entwicklungshilfe. In Indien laufen derzeit zwei Projekte. In diesem November startet ein neues Projekt im Dorf Hudisahi im Nordosten Indiens.

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„Pendeln zwischen zwei Wohnorten“

Ein Viertel der Studierenden am Karlsruher Institut für Technologie lebt „multilokal“

Die Karlsruher Oststadt in unmittelbarer Nähe zur Hochschule ist auch Anfang September noch im Ferienmodus: jede Menge Parkplätze, am Morgen kaum Warteschlangen beim Bäcker und viele Rollläden fest geschlossen. Der Grund: viele Studierende sind während der Semesterferien in ihre Heimatorte gereist. Sie kommen in der Regel erst zu Beginn des Wintersemesters zurück. Eine jetzt veröffentlichte Studie zeigt: ein Viertel aller Studierenden lebt nur während des Semesters in Karlsruhe.

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Keine Katze im Sack kaufen

KIT-Tests bringen Klarheit auf dem Markt für Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen

Wer mit der Sonne auf seinem Dach Strom erzeugen will, braucht auch eine leistungsfähige Batterie, um zuviel erzeugten Strom zwischenzuspeichern. Aber der Markt für die gängigen Lithium-Ionen-Batterien ist alles andere als übersichtlich. 4000 Euro und mehr muss man durchschnittlich für so einen Heimspeicher anlegen. Ob der seinen Preis auch wirklich wert ist oder ob man die Katze im Sack gekauft hat, ist allerdings für die meisten Hausbesitzer völlig unklar.

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„Power to Gas“

KIT-Pilotanlage „Demo SNG“ verknüpft Gas- und Stromversorgung

„Power to Gas“, „Strom zu Gas“, das ist die Zauberformel, ohne die die Energiewende nicht gelingen wird. Wie kann man den an Sonnentagen üppig fließenden Solarstrom mit möglichst wenig Verlusten für die kalte Jahreszeit speichern? Die Antwort: man verwandelt den Strom in Methangas und speist es in das in Deutschland weit verzweigte Gasnetz ein.

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„Wissen macht Spaß“

Die Kinderuni des KIT hat begonnen

Wenn die letzten Klausuren geschrieben sind, wenn sich der Campus langsam leert und die Sommerpause beginnt, erobern seit Jahren lärmende Kinder Hörsäle und Laboratorien am Karlsruher Institut für Technologie. Vergangene Woche startete dort die 13. Kinderuni. Und die Begeisterung der 7 bis 14-Jährigen kannte wieder einmal keine Grenzen.

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„Kühlende Vulkane“

Klimatologen weisen bremsende Wirkung von Vulkanausbrüchen auf die Klimaerwärmung nach

Vulkanausbrüche sorgen für ein kühleres Klima. Das ist das Ergebnis einer Messkampagne eines internationalen Wissenschaftlerteams. Seit 2005 fliegt in interkontinentalen Flügen der Lufthansa regelmäßig ein Messcontainer der Klimaforscher mit. Die Daten zeigen jetzt, dass durch die relativ häufigen Vulkanausbrüche in den Tropen zwischen 2008 und 2011 die Klimaerwärmung zwischen 5 und 10 Prozent geringer ausfiel, als nach den Klimamodellen erwartet.

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Nüchterne Einschätzung der Risiken

Karlsruher Geologe plädiert für Fracking als Brückentechnologie

Auf die Zeit nach der Sommerpause wurde der Gesetzentwurf der Berliner Koalition zum sogenannten Fracking verschoben. Das Verfahren, Erdöl und Erdgas mit hohem Druck aus tiefen Gesteinsschichten zu fördern, ist in Deutschland nach wie vor sehr umstritten. Man befürchtet eine Verunreinigung des Grundwassers oder auch kleinere Erdbeben, die durch die Bohrungen ausgelöst werden könnten. Dabei ist das Verfahren keineswegs neu. Erdgas- oder Ölförderung ist in den allermeisten Fällen mit Fracking verbunden.

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Mit Strom Asche fangen

Karlsruher Wissenschaftler entwickeln Filter für Holzfeueranlagen

Holz als Brennstoff feiert ein Comeback. Vor allem als kleine Kügelchen, sogenannte Pellets werden Sägespäne gegenwärtig in rund 15 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland verfeuert. Tendenz steigend. Holz ist ein nachwachsender Energieträger und damit grundsätzlich umweltfreundlich. Doch es gibt auch Schattenseiten. Die Holzheizungen produzieren nicht nur wohlige Wärme, sondern auch jede Menge Aschestaub. Schon für die kommende Heizperiode könnte das für die Besitzer von Holz-Heizungen zum Problem werden.

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Gedachte Sprache lesen

Interdisziplinärem Forscherteam am KIT gelingt Rekonstruktion von Sprache aus Gehirnströmen

Wenn wir sprechen, senden bestimmte Areale des Großhirns elektrische Impulse aus. Am Karlsruher Institut für Technologie ist es jetzt gelungen, diese Impulse mit Elektroden direkt im Gehirn aufzuzeichnen und per Computer als Text auszugeben. Das weltweit einzigartige Verfahren der Spracherkennung aus Gehirnströmen macht all jenen Hoffnung, die aufgrund einer Krankheit oder Lähmung in ihrer Sprechfähigkeit behindert sind.

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Träume werden wahr

Die KIT Crowdfunding-Plattform

Rockbands finanzieren damit ihre nächste CD, Filmemacher ihr nächstes Video, Journalisten die nächste Recherchereise. Mit Crowdfunding können in allen möglichen Bereichen buchstäblich Träume wahr werden. Jetzt gibt es auch am Karlsruher Institut für Technologie eine Plattform für Crowdfunding. Studierende können im Netz ihre geniale Erfindung oder smarte Geschäftsidee vorstellen und hoffen, dass sie möglichst viele Interessierte finden, die ihnen das Startkapital spenden. Im optimalen Fall gibt es zusätzlich Geld aus einem Innovationsfond.

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Drei Dinge braucht man für eine Wolke

Das Wolkenlabor AIDA des KIT

Sie steht auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie, hat die Höhe von vier Stockwerken, sieht aus wie ein überdimensionaler Zuckerstreuer aus Aluminium und hört auf den poetischen Namen AIDA. Im Inneren werden Wolken gemacht. Die Klimaforscher wollen verstehen unter welchen Bedingungen sie entstehen, denn Wolken spielen eine zentrale Rolle für die Entwicklung des Klimas.

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Intelligente Ampeln & kommunizierende Maschinen

Organic Computing wird den Alltag leichter machen

Mitten in der Nacht kein Fahrzeug weit und breit und dennoch zwingt eine rote Ampel zu minutenlangem Warten: Dieses Geduldspiel für den müden Autofahrer dürfte bald der Vergangenheit angehören. Organic Computing heißt das Zauberwort. Tatsächlich ist die Natur das Vorbild, wenn Verkehrsampeln anfangen, eine ganz eigene Intelligenz zu entwickeln und sogar miteinander zu reden.

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Bürgerbeteiligung & Energieversorgung

Ganzheitlicher Forschungsansatz sucht nach der lebenswerten Stadt der Zukunft

Unsere Städte, wie werden sie in Zukunft wohl aussehen? Das Bundeswissenschaftsministerium hat das Jahr 2015 unter das Thema „Stadt der Zukunft“ gestellt. Da trifft es sich gut, dass das Karlsruher Institut für Technologie im April die Koordinierung einer groß angelegten Forschungsinitiative zum Thema Stadt übernommen hat. Das Besondere: alle Dimensionen der Stadt der Zukunft sollen erforscht werden. Von der Bürgerbeteiligung bis zur Energieversorgung, vom Verkehrssystem bis zum betreuten Wohnen.

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Verschmutzung durch Licht?

Podiumsdiskussion über die Negativfolgen städtischer Beleuchtung am Karlsruher Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft

Bis weit hinaus in den Weltraum ist die Lichtflut unserer Großstädte zu sehen. Weite Teile Europas und Nordamerikas bilden einen zusammenhängenden Lichtteppich. Vom Boden aus sind in den strahlend erleuchteten Nächten die Sterne kaum mehr zu erkennen. Das hat ungeahnte ökologische Folgen. Selbst Fische können durch zuviel Licht ihre Fruchtbarkeit verlieren, warnen Gegner der allgegenwärtigen Beleuchtung.

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Verlustfrei bei minus 200 Grad

Halbzeit bei der Testphase des Essener Supraleitungsprojekts „AmpaCity“

Vor einem Jahr wurde in Essen das weltweit längste Supraleiterkabel in Betrieb genommen. Das Karlsruher Institut für Technologie stellt während des zweijährigen Testbetriebs die wissenschaftliche Begleitung des AmpaCity Projekts. Das Keramikkabel von einem Kilometer Länge ersetzt bei Temperaturen von minus 200 Grad eine herkömmliche 110.000-Volt Leitung.

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Kein Erdbeben ist wie das andere

Eine wissenschaftliche Vorhersage von Beben ist nach wie vor unmöglich

Über 8000 Opfer forderte das Erdbeben in Nepal. Mit einer Stärke von 7.8 erbebte die Erde Ende April östlich der Hauptstadt Katmandu. Drei Wochen später, am vergangen Dienstag, erschütterte ein zweites starkes Beben die Region. Schwächere Nachbeben waren erwartet worden, nicht aber ein zweiter Erdstoß in nahezu gleicher Stärke. Trotz jahrelanger intensiver Forschung ist die Wissenschaft immer noch nicht in der Lage, Erbeben auch nur annähernd vorherzusagen.

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Wann rechnet sich die energetische Sanierung?

Der Forschungsschwerpunkt Energieoptimiertes Bauen (EnOB) berechnet Wirtschaftlichkeit

90% aller Gebäude in Deutschland sind so gut wie überhaupt nicht wärmegedämmt. Soll die Energiewende gelingen, muss sich das in Zukunft grundlegend ändern. Bei fallenden Preisen für Heizöl und Gas stellt sich aber für manchen Hausbesitzer die Frage: machen sich eine Wärmedämmung oder der Einbau einer effizienteren Heizung auch im Portemonnaie bemerkbar. Der Forschungsschwerpunkt Energieoptimiertes Bauen sucht darauf eine wissenschaftliche Antwort.

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„Konstruieren und Fliegen“

Die Akademische Fliegergruppe „Aka Flieg Karlsruhe“ baut ein Nurflügel-Segelflugzeug

Die sprichwörtlich „grenzenlose“ Freiheit über den Wolken: Studierende am Karlsruher Institut für Technologie können sie ganz direkt erfahren. Wer gerne selbst am Steuerknüppel eines Segelflugzeuges sitzen möchte, wird ganz einfach Mitglied der Akademischen Fliegergruppe „Akaflieg“. Dort können Studentinnen und Studenten nicht nur den Segelflugschein machen, sondern auch ganz neue Flugzeugtypen entwerfen und bauen.

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„Fracking gefährdet auch die Luft“

KIT Meteorologen führen Messkampagne an US-Förderanlagen durch

Der vorliegende Gesetzentwurf der Bundesregierung verbietet das sogenannte Fracking, wenn das Schiefergas in Schichten oberhalb von 3000 Metern Tiefe liegt. Hintergrund ist die Sorge um eine Kontamination des Grundwassers durch die Frackingflüssigkeit, die mit hohem Druck in tiefe Gesteinschichten gepumpt wird. Messungen, die eine Gruppe von Meteorologen des Karlsruher Instituts für Technologie in den USA durchgeführt haben, zeigen jetzt, dass es auch ein erhebliches Risiko durch Gasemissionen gibt.

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Energiesparen beim Lenken

e²-Lenk entwickelt intelligente Lenkkraftunterstützung für elektrische Fahrzeuge

Die Senkung des Energieverbrauchs von Fahrzeugkomponenten ist beim Elektrofahrzeug noch wichtiger als beim Auto mit Verbrennungsmotor. Von der Heizung im Winter bis zur Innenbeleuchtung: jeder zusätzliche Stromverbrauch reduziert die Reichweite. Das gilt auch für die sogenannte Servolenkung. In Karlsruhe hatte man da jetzt eine geniale Idee. Wie kann man auf ein zusätzlich unterstütztes Lenkgetriebe ganz verzichten, ohne dass der Fahrer am Lenkrad Klimmzüge machen muss?

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Der Golfstrom schwächelt

Klimaforscher befürchten Auswirkungen auf Europa und Afrika

Er ist die größte, wärmste und schnellste Wärmepumpe auf unserem Planeten. Unaufhörlich pumpt der Golfstrom warmes Meerwasser aus den Tropen in den Nordatlantik. Ohne ihn wären unsere Winter im Durchschnitt 5 bis 10 Grad kälter. Karge, eisbedeckte Landschaften wären die Folge. Kein Wunder also, wenn die Nachricht aus Potsdam Ende März die Alarmglocken schrillen ließ: der Golfstrom hat sich deutlich verlangsamt.

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Das Ende ist absehbar

KIT Forscher messen die Verdunstung am Toten Meer

Ende Februar haben Israel und Jordanien ein Abkommen über die gemeinsame Nutzung des Jordanwassers unterzeichnet. Wenn nichts geschieht, wird es das Tote Meer mit seiner einzigartigen Naturlandschaft in einigen Jahrzehnten nicht mehr geben. Um gut 30 Meter ist der Wasserspiegel in den letzten 30 Jahren gefallen. Die Anrainerstaaten Jordanien und Israel entnehmen dem Jordan als wichtigstem Zufluss des Toten Meeres so viel Wasser, dass die natürliche Verdunstung nicht mehr ausgeglichen werden kann. Das konnten die Messungen der Karlsruher Meteorologen jetzt erstmals nachweisen.

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Milliardengeschäfte mit unseren Daten

Die Informationsindustrie schafft die Privatsphäre ab

Wenn wir im Internet surfen oder eine der praktischen Apps auf dem Smartphone nutzen, wenn wir unsere Bilder auf Facebook posten oder einen Chatroom besuchen: überall hinterlassen wir Datenspuren. Die Internetkonzerne sammeln all diese Daten begierig und zeichnen sie bis ins kleinste Detail auf. Denn sie sind im wörtlichen Sinne Gold wert. Die so entstandenen riesigen Datensammlungen rund um den Globus sind der Grund, warum Google und Facebook an der Börse inzwischen mehr wert sind als die großen Erdölkonzerne.

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Maschinenwartung mit Smartphone oder Tablet

Erweiterte Realität in der intelligenten Fabrik

Industrie 4.0, die intelligente Fabrik, das war auf der CEBIT, der weltweit größten Computermesse in Hannover in der vergangenen Woche in aller Munde: Maschinen, die über Internet selbstständig miteinander kommunizieren, die den Techniker automatisch rufen, lange bevor sie ausfallen. Wenn der Techniker dann kommt packt er erst mal sein Smartphone oder sein Tablet aus.

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Auf der Jagd nach der schwarzen Materie

In Genf startet der LHC Teilbeschleuniger zur zweiten Runde

Die Spannung wächst unter den Physikern in Genf. Der Teilchenbeschleuniger LHC des CERN ist mächtig aufgerüstet worden. Wenn er Ende des Monats nach zweijähriger Pause wieder anläuft, werden die Protonen mit der doppelten Energie im 28 Kilometer großen unterirdischen Tunnelkreis aufeinanderprallen. Damit gibt es zum ersten Mal eine reelle Chance, dem Geheimnis der sogenannten Dunklen Materie auf die Spur zu kommen.

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Eine Stunde Schwitzen pro Tag

In Karlsruhe beginnt der Kongress „Wie bringen wir Kinder und Jugendliche in Bewegung?“

Die Zahl der dicken oder krankhaft übergewichtigen Kinder hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Fastfood und ein Leben vor Bildschirmen sind die Hauptursachen. Wenn dieser Trend anhält, werden in der heranwachsenden Generation spätestens in 30 Jahren Diabetes und schwere Herz-Kreislauferkrankungen der Regelfall sein. Die Sportwissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie haben deshalb bereits 2009 einen Kongress ins Leben gerufen, der Anregungen geben soll, wie man diesen unheilvollen Trend stoppen kann. Am kommenden Freitag startet in Karlsruhe die 6. Ausgabe unter dem Titel „Wie bringen wir Kinder und Jugendliche in Bewegung?“.

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Wenn Bürgermeister die Welt regieren

Die Zukunft der Stadt war am vergangenen Wochenende Thema der 19. Karlsruher Gespräche

Wie wäre es, wenn die Bürgermeister die Welt regieren würden? Bürgermeister sind Pragmatiker, sie wissen genauer als Präsidenten oder Premierminister, wo die Menschen der Schuh drückt. Am vergangenen Wochenende bei den 19. Karlsruher Gesprächen des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft stellte der prominente amerikanische Soziologe Benjamin Barber sein Projekt eines internationalen Parlaments der Städte als eine Möglichkeit zur Wiederbelebung der Demokratie vor.

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Architektur in der Nanosphäre

KIT-Materialwissenschaftler entwickelt Hochleistungs-Leichtmaterial

Ein Material, das federleicht ist und zugleich so belastbar wie der härteste Stahl: das ist seit langem der Wunschtraum aller Ingenieure. Wie viel Energie könnten beispielsweise Autos oder Flugzeuge sparen, die aus einem solchen Traummaterial gefertigt wären. Einem jungen Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie ist jetzt ein erster Schritt zur Verwirklichung dieses Traums gelungen. Das Hochleistungs-Leichtmaterial, das er entwickelt hat, entsteht durch eine Art Hausbau in der Sphäre des unendlich Kleinen.

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Spiel mit Identitäten

Der Karlsruher Philosoph Heinz-Ulrich Nennen zu Masken und Kostümen im Karneval

Bis zum Aschermittwoch hält uns König Karneval noch fest im Griff. Dann ist der Mummenschanz zu Ende und die graue Realität des Alltags hat uns wieder. Woher kommt diese Lust am Verkleiden, warum setzen wir so gern die Narrenkappe auf oder verstecken uns hinter den Masken der schwäbisch-alemannischen Fasnacht? Der Karlsruher Philosoph Heinz-Ulrich Nennen hat sich mit der Funktion von Masken und Kostümen beschäftigt.

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Früherkennung der Gelenkbelastung

Am Institut für Sport und Sportwissenschaft will man durch Bewegungsanalyse beginnende Arthrose erkennen

Die Arthrose zählt heute zu den großen Zivilisationskrankheiten. Oft genug geraten Arthrosepatienten in einen gefährlichen Teufelskreis: wenn die Hüften oder Knie schmerzen, verzichtet man so weit wie möglich auf Bewegung. Bewegungsmangel führt zu Übergewicht, das Übergewicht belastet die Gelenke und verstärkt die Arthrose. Am Ende bleibt oft nur noch ein künstliches Gelenk. Eine Früherkennung der sich schleichend entwickelnden Krankheit ist deshalb entscheidend.

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Lotuseffekt auch für Öl

Am KIT entwickelter Werkstoff könnte das Putzen bald überflüssig machen

Autos, die nicht schmutzig werden, Hemden, die keine Rotweinflecken bekommen können, Fenster, die man nicht mehr putzen muss. Der sogenannte Lotuseffekt ist ein klassisches Beispiel für das, was die Technik von Mutter Natur lernen kann. Bisher gab es den Lotuseffekt nur für Wasser. Ein junger Materialwissenschaftler aus Karlsruhe hat jetzt eine Oberfläche hergestellt, bei der der Lotuseffekt auch mit Öl funktioniert.

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Expertenwissen auf Abruf

Der Business-Klub des KIT

Was nützen Forschungsergebnisse, wenn sie nur in der Schublade landen? Was nützt die geballte Kompetenz der Professoren, wenn niemand sie nachfragt? Damit Wissenschaft zu neuen Produkten und besseren Dienstleistungen führen kann, brauchen Unternehmen einen möglichst direkten Zugang zu dem, was in den Forschungslaboratorien geschieht. Der Business Klub des Karlsruher Instituts für Technologie versteht sich deshalb als direkte Schaltstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft.

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Ein Massaker zuviel!

Wie Studierende aus Mexiko die Ereignisse in ihrer Heimat erfahren

43 Studenten, die seit Ende September spurlos verschwunden sind. Ein korrupter Bürgermeister und dessen Frau, die der Beihilfe zum Massenmord beschuldigt werden. Drogenbanden, die ihre Opfer zuerst foltern, dann hinrichten und die Leichen schließlich verbrennen. Mexiko hat für viele Mexikaner aufgehört, ein Rechtsstaat zu sein. Und auch mexikanische Studenten in Karlsruhe verfolgen mit Bestürzung, was in ihrer Heimat geschieht.

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"Früchte des Forschens gedruckt und im Internet“

Der Wissenschaftsverlag des Karlsruher Instituts für Technologie feiert zehnjähriges Bestehen

Publish or perish! Publiziere oder stirb! lautet die Devise für jede wissenschaftliche Karriere. Das fängt spätestens mit der Masterarbeit an und kann für junge Wissenschaftler ganz schön teuer werden. Wissenschaftliche Texte enthalten jede Menge Formeln und Abbildungen. Wissenschaftliche Verlage verlangen deshalb einen erheblichen Druckkostenzuschuss von ihren Autoren. Es kann also nur von Vorteil sein, wenn die Hochschule einen eigenen Verlag besitzt. Der Wissenschaftsverlag des Karlsruher Instituts für Technologie feierte 2014 sein zehnjähriges Bestehen.

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Eine Sintflut alle paar Jahre?

KIT Klimaexperte zur Gefahr der „ARK“-Stürme in Europa

Am Weihnachtsabend des Jahres 1880 begann es zu regnen und hörte 45 Tage lange nicht mehr auf. Mit Windgeschwindigkeiten bis zu 250 Kilometer pro Stunde verwandelte ein Wintersturm die Stadt Los Angeles in einen Sumpf und machte weite Teile Kaliforniens unpassierbar. 300 Milliarden Dollar Schäden waren die Folge. Ursache war ein extrem seltenes Wetterereignis, das die Meteorologen heute besonders umtreibt, denn mit der Klimaerwärmung kann es sehr viel häufiger auftreten. Ein „Atmospheric River Kilo Sturm“ kurz „Arkstorm“ kann auch Europa heimsuchen.

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Klettern wie ein Gecko

KIT Wissenschaftler entwickeln neuartigen Klebestreifen nach dem Vorbild der Natur

Schon in der Antike bewunderten die Menschen die akrobatischen Fähigkeiten des Geckos. Die bunten Tierchen sind wahre Kletterkünstler. Glatte Wände sind überhaupt kein Problem für sie. Auch kopfüber an der Decke können Geckos Insekten jagen. Auch die Wissenschaft interessiert sich seit langem für die Klettertechnik der Geckos. Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie haben jetzt eine Art Klebestreifen entwickelt, mit dem selbst Menschen zu Geckos werden können.

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Wem gehören unsere Bilder auf Facebook?

KIT Rechtsexperte zu den neuen Nutzungsbedingungen

Regelmäßig alle paar Monate ändert Facebook seine Nutzungsbedingungen. Das letzte Mal Ende Oktober. Da wurde ohne viel Aufhebens eine Bestimmung gestrichen, die garantierte, dass die Eigentumsrechte an den geposteten Inhalten grundsätzlich bei den Usern verbleiben. Bei vielen hat das Ängste ausgelöst, dass das soziale Netzwerk jetzt mit den eigenen Bildern, Videos und Texten machen kann, was es will. Ein Experte vom Zentrum für angewandte Rechtswissenschaften am Karlsruher Institut für Technologie bringt ein wenig Licht in den Paragraphen-Dschungel im Internet.

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Sauberes Trinkwasser für Tansania

KIT Wissenschaftler entwickeln neuartiges Filtersystem

Im ostafrikanischen Tansania hat nur jeder zweite Zugang zu sauberem Trinkwasser. Vor allem auf dem Land müssen die Menschen viele Kilometer zurücklegen, um außerhalb der Regenzeit überhaupt an Wasser zu kommen. Nicht selten ist das Grundwasser mit Salz oder mit Abwässern verunreinigt, sodass sein Gebrauch als Trinkwasser Krankheiten verursachen kann. Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie haben deshalb ein robustes mobiles Filtersystem entwickelt, mit dem die Trinkwasserversorgung auch auf dem Land sichergestellt werden kann.

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Die Macht der Internetkonzerne

Die Risiken der digitalen Welt sind Thema am Karlsruher Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaften

Eine Milliarde 200 Millionen Smartphones mit dem Google-Betriebssystem Android gibt es gegenwärtig rund um den Globus. Diese Handys liefern ständig Daten über Kontakte und Bewegungen ihrer Besitzer. Hinzu kommen die vielen Milliarden Internetsuchanfragen, die über die Google-Suchmaschine laufen. Damit zählt der US-Internetkonzern zu den fleißigsten Datensammlern weltweit. Riesige Datenmengen, die nicht nur den ökonomischen Erfolg dieses Konzerns ausmachen, sie begründen zugleich seine potentiell gefährliche politische Macht. Darin jedenfalls waren sich die Experten einig, die in der vergangenen Woche in Karlsruhe über die Risiken der digitalen Welt diskutierten.

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Internet mit bezahlter Überholspur?

KIT Netzexpertin Prof. Martina Zitterbart zur Netzneutralität

Als eine Art Autobahn für Datenpakete wird das Internet oft beschrieben. Der Vergleich macht deutlich, dass auch das Internet nicht beliebig Verkehr aufnehmen kann. Wenn Staus vermieden werden sollen, muss man sich an vorhandenen Kapazitäten orientieren. Könnte man aber bei Staubildung auf der Autobahn einfach eine Spur sperren und die freie Spur gegen Zusatzgebühr an besonders eilige Verkehrsteilnehmer frei geben? Im Straßenverkehr sicher unvorstellbar. Fürs Internet aber wird das inzwischen heftig diskutiert.

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Eine schleichende Katastrophe

KIT Klimaexperte Prof. Andreas Fink zum Abschlussbericht des Weltklimarats

Für die überwältigende Mehrheit der Klimaforscher besteht kein Zweifel mehr, dass der Globus auf eine in der Erdgeschichte beispiellose Erwärmung zusteuert. Zu keinem Zeitpunkt in den letzten 800.000 Jahren, so kann man im Abschlussbericht des Weltklimarats lesen, gab es eine derartige Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre. Wenn bis Ende des Jahrhunderts die CO2-Emissionen nicht auf Null zurückgefahren werden, muss mit einer dramatischen und nicht mehr rückgängig zu machenden Veränderung des Weltklimas gerechnet werden, verkündeten die Wissenschaftler Anfang November in Kopenhagen.

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Lästige Zaungäste in unserem Computer

KIT Software „Backtrack“ macht Spionage-Cookies sichtbar

Wann immer wir im Internet unterwegs sind, werden wir nicht nur von Geheimdiensten wie der amerikanischen NSA bei jedem Click beobachtet. Auch die großen Suchmaschinen wie Google und Bing oder das Online-Warenhaus Amazon verfolgen heimlich jede unserer Mausbewegungen mit Argusaugen. Sind diese Bobachtungen doch Gold wert, wenn es darum geht höchst effiziente Werbung zu schalten. Informatiker am Karlsruher Institut für Technologie haben jetzt eine Software entwickelt, die diese Spione sichtbar macht.

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Speicherbatterien machen Sonnenenergie konkurrenzfähig

Größter Solar-Speicher-Park Deutschlands am KIT

Im Sommer wurde auf dem Campus Nord des Karlsruher Instituts für Technologie der größte Solar-Speicher-Park Deutschlands eröffnet. Gut 850.000 Kilowattstunden Sonnenstrom pro Jahr können in der Anlage erzeugt und vor Ort verbraucht werden. Der eigentliche Zweck der Forschungsanlage ist aber die Optimierung des Zusammenspiels von Solarzellen und Speicherelementen. Denn nur wenn Solarstrom auch kostengünstig gespeichert werden kann, wird die Energiewende gelingen.

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CO2 Emissionen direkt an der Quelle messen

Tragbares Spektrometer erleichtert Voraussagen zum Klimawandel

Dass die Konzentration des klimaschädlichen Kohlendioxyds in der Atmosphäre immer noch zunimmt, ist bekannt. Wie aber wirken sich beispielsweise die Abgase einer Großstadt wie Berlin auf das Klima aus. Um diese Frage präzise beantworten zu können fehlten bisher die geeigneten Messinstrumente. Klimaforscher am Karlsruher Institut für Technologie haben jetzt kostengünstige tragbare Spektrometer entwickelt und damit den Sommer über in der Hauptstadt Messungen durchgeführt.

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Auf der Suche nach der Dunklen Materie

Junges Physikerteam misst kosmische Strahlung auf ISS Raumstation

Seit mehr als 80 Jahren wissen die Physiker, dass es sie gibt. Ohne die Dunkle Materie würden sich die Galaxien im Universum nicht so bewegen, wie sie es tun. Mehr als zwei Drittel des Universums müssen aus dieser rätselhaften, völlig unsichtbaren Dunklen Materie bestehen. Sonst allerdings weiß man noch sehr wenig über sie. Um so intensiver wird nach ihr gefahndet. Ein Team junger Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie sucht mit einem selbst entwickelten Detektor auf der ISS Raumstation nach ihren Spuren in der kosmischen Strahlung.

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"Fifi folgt jeder Handbewegung“

Am Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme wird ein Transportroboter entwickelt

Wie einen treuen Hund, der seinem Herrn aufs Wort folgt und auch dessen Zeitung fleißig hinterher trägt: so stellt sich ein Wissenschaftlerteam am Karlsruher Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme seinen „Fifi“ vor. Gemeint ist ein handlicher Transportroboter, der überall in großen Warenlagern zum Einsatz kommen soll.

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Das dicke Ende kommt noch

Die Folgen des demographischen Wandels für den öffentlichen Nahverkehr

Karlsruhe ist gegenwärtig die unbestrittene Hauptstadt der Baustellen. Voraussichtlich 2017 werden die Straßenbahnen im Zentrum unterirdisch verkehren. Bis dahin gleicht allerdings jede Fahrt durch die Stadt einem Hindernislauf und der Karlsruher Verkehrsverbund mit seinen chronischen Verspätungen ist für viele zum roten Tuch geworden. Dabei könnte alles noch viel schlimmer kommen. Verkehrswissenschaftler untersuchen die Folgen des demographischen Wandels auf den öffentlichen Nahverkehr im kommenden Jahrzehnt.

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Ventilator statt Klimaanlage

Intelligente Strategien gegen sommerliche Hitze

In Bürogebäuden gehören Klimaanlagen inzwischen zur Standardausrüstung. Im Sommer soll die Arbeit möglichst wenig unter steigenden Temperaturen leiden. Aber Klimaanlagen haben viele Nachteile: sie verbrauchen viel Energie, steigern die Hitze in den Innenstädten zusätzlich und verwandeln Büroräume oft in Eiskeller, was zur Ausbreitung sommerlicher Erkältungen beiträgt. Mit einem weltweit einzigartigen Labor, prüfen jetzt Architekten des Karlsruher Instituts für Technologie, ob es nicht Alternativen zum flächendeckenden Einsatz von Klimaanlagen gibt.

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Auf Nachhaltigkeit bauen

Internationaler Leitfaden für Immobilien

Gebäude sind äußerst langlebige Gebrauchsgegenstände. In der Regel dienen sie mehreren Generationen. Wenn also beim Bau Fehler gemacht werden und das Gebäude etwa zuviel Energie verbraucht, kann das die Eigentümer über Jahrzehnte hinweg teuer zu stehen kommen. Deshalb spielt die Nachhaltigkeit in der Bewertung von Immobilien eine immer wichtigere Rolle. Die Umweltorganisation der Vereinten Nationen UNEP hat jetzt Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie beauftragt, einen Nachhaltigkeitsleitfaden für die Immobilienwirtschaft zu erstellen.

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Neue Kompetenzen für die Ethikkommission

Das Karlsruher Institut für Technologie reformiert ethische Leitlinien

Die ethische Verantwortung der Wissenschaft hat zugenommen. Je erfolgreicher wissenschaftliche Forschung ist, umso intensiver müssen sich Wissenschaftler fragen, ob ihre Forschungsergebnisse möglicherweise auch negative Folgen haben können. Das Karlsruher Institut für Technologie hat deshalb schon vor zwei Jahren Leitlinien aufgestellt, die Wissenschaftlern und Studierenden ethisch verantwortliches Handeln im Alltag einer großen Forschungsuniversität ermöglichen sollen. In diesem Sommer wurden die Kompetenzen der damit geschaffenen Ethikkommission erweitert.

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Jeder Bürger eine Messstation

Informatiker am KIT wollen Feinstaub mit dem Smartphone überprüfen

Dass Feinstaub in der Atemluft Krankheiten auslösen kann, ist wissenschaftlich gesichert. Von Amts wegen misst deshalb die Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz die Feinstaubkonzentrationen in den Städten. Solche Messungen sind kostspielig und deshalb ist das Netz der Messstationen nicht eben dicht geknüpft. Mit der neuen Feinstaub App einer Forschergruppe am Karlsruher Institut für Technologie könnte sich das bald ändern. Mit einem Smartphone und einem kleinen Zusatzgerät kann jeder seine Atemluft in Sekunden auf Feinstaub überprüfen.

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Leicht, leichter, am sparsamsten

Nachwuchswissenschaftler arbeiten an preiswerten Leichtbaumaterialien für Autos

Im Flugzeugbau und in der Raumfahrttechnik sind sie schon lange Standard: extrem leichte Werkstoffe auf der Basis von Karbon oder Glasfasern. Im Automobilbau hat man sie bisher eher sparsam eingesetzt. Für Mittelklassewagen sind sie einfach zu teuer. Dabei könnten sie durch Gewichtsersparnis auch den Treibstoffverbrauch deutlich senken. Ein Team von Nachwuchswissenschaftlern am Karlsruher Institut für Technologie will jetzt die Leichtbaumaterialien aus der Luxusklasse holen und den flächendeckenden Einsatz im Fahrzeugbau möglich machen.

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Wenn das Aufschieben zur Sucht wird

KIT Online-Kurs bekämpft Prokrastination

„Was Du heute kannst besorgen, verschiebe nicht auf Morgen“, das Sprichwort zeigt, die „Aufschieberitis“ gibt es nicht erst seit gestern. Aber das hilft jenen wenig, die von dieser rätselhaften Krankheit befallen sind. Gerade unter Studierenden können die Folgen dramatisch sein. Der Prüfungstermin rückt immer näher. Aber man kann sich einfach nicht aufraffen, mit dem Lernen zu beginnen. Am Karlsruher Institut für Technologie will man die von der Aufschiebekrankheit Betroffenen nicht länger im Regen stehen lassen. Am 5. August startete ein Onlinekurs, in dem man lernen kann, die Sucht zu besiegen.

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Ferienprogramm mit Spaßfaktor

Die 12. KIT-Kinder-Uni hat begonnen

In diesem August findet sie bereits zum 12. Mal statt, und wieder werden einige tausend Kinder auf dem Campus Süd des Karlsruher Instituts für Technologie erwartet. Die „KIT-Kinder-Uni“ ist ein Highlight im Ferienprogramm nicht nur für Kinder aus Karlsruhe sondern aus der gesamten Region. Dieses Jahr hat man sich ein ganz neues Konzept ausgedacht, damit die heißbegehrten Experimentier-Workshops nicht wie in den vergangenen Jahren so schnell ausgebucht sein werden.

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Die große Selbstzerstörung Europas

KIT Historiker Kurt Möser zu den Ursachen des 1. Weltkriegs

20 Millionen Tote, 21 Millionen Verletzte: mit Recht gilt der Erste Weltkrieg als der Auftakt zur großen Selbstzerstörung Europas im 20. Jahrhundert. Im Sommer 1914 begann ein Krieg, dessen eigentliche Ursachen bis heute rätselhaft erscheinen. Wie durch geheimnisvolle Kräfte getrieben, steuerte Europa auf eine Katastrophe zu, die erst 40 Jahre später nach einem zweiten Weltkrieg enden sollte.

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Intelligente Baustellenplanung

Wissenschaftler am KIT versuchen die Staubildung auf Autobahnen zu reduzieren

Wer regelmäßig auf der A5 nach Karlsruhe unterwegs ist, war heute morgen sicher erleichtert: die Baustelle Karlsruhe Mitte wird abgebaut. Nach Wochen regelmäßiger Staus wird der Verkehr wieder fließen. Dass Autobahnbaustellen sein müssen, leuchtet jedem ein. Aber kann man mit besserer Planung die Gefahr der Staubildung nicht verringern? Wissenschaftler am Institut für Straßenwesen des Karlsruher Instituts für Technologie arbeiten an Konzepten für möglichst effiziente Baustellen. Ein Beitrag von Frank Winkler.

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Lichtzauber LED

Verbundprojekt von vier Hochschulen aus Baden-Württemberg präsentiert Leuchtdioden im Wohnraum

Ein schwarzer Kubus steht seit einigen Wochen vor dem Haupteingang des Campus Süd am Karlsruher Institut für Technologie. Drinnen kann man sehen, wie die Wohnbeleuchtung der Zukunft aussehen wird: LEDs in allen Formen und Farben tauchen den Raum in ein weiches Licht. LEDs beleuchten moderne Autos inzwischen außen und innen, dass sie auch im Wohnbereich eine äußerst angenehme Atmosphäre erzeugen können, zeigt die Wanderausstellung eines Verbundprojekts von vier Hochschulen aus Baden-Württemberg.

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Tipps für den Lernmarathon

Die Lernberatung am House of Commons“ des KIT

Die letzte Woche des Sommersemesters hat begonnen. Aber die Freude auf die Sommerpause hält sich auf dem Campus in Grenzen. Für die meisten Studierenden fängt jetzt der Stress erst richtig an. In der vorlesungsfreien Zeit werden die meisten Klausuren geschrieben, schriftliche Hausarbeiten müssen abgegeben werden. Wenn die anderen in den Urlaub fahren, beginnt für viele Studierende ein Lernmarathon. Damit dabei nicht allzu viele Fehler gemacht werden, gibt es auch am Karlsruher Institut für Technologie eine professionelle Lernberatung

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Existenzgründung ohne Angst

Das KIT Venture Gründerfest

Das Studium nicht nur mit guten Noten beenden, sondern gleich auch noch mit einer zündenden Geschäftsidee: von der Selbstständigkeit träumen viele Studierende. Die Gründerschmiede des Karlsruher Instituts für Technologie hilft bei der Verwirklichung dieses Traums. Erfahrungsaustausch mit erfolgreichen Firmengründern, Kontakt mit potentiellen Geldgebern, Coaching für den überzeugenden Businessplan: am vergangenen Dienstag beim KIT Venture Fest der Gründerschmiede gab es alles, was man für eine angstfreie Existenzgründung braucht.

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Phosphor ist endlich

Phosphor-Rückgewinnung aus Schweinegülle

26 Millionen Schweine leben in Deutschland. Die meisten von ihnen in Mastanlagen von 80.000 Tieren und mehr. Problematisch für die Umwelt wird diese Art der Massentierhaltung auch durch die riesigen Mengen an Exkrementen, die dabei entstehen. Nur noch in Ausnahmefällen kann Schweinegülle heute direkt als Dünger genutzt werden. Damit aber ist der für die Düngung von Pflanzen wichtige Phosphorkreislauf unterbrochen. Der benötigte Phosphor muss mit hohen Kosten importiert werden. Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie haben jetzt ein Rückgewinnungsverfahren für Phosphor aus Schweinegülle entwickelt.

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Schlüsseltausch bei Augenkontakt

Handyverschlüsselung einfach gemacht

Die Verschlüsselung der Mobilfunknetze funktioniert nicht mehr. Die Dokumente Edward Snowdens beweisen: der amerikanische Geheimdienst kann weltweit Inhalte von Handy-Gesprächen mitschneiden. Und auch viele Milliarden Mails oder SMS vom Smartphone verschickt, landen direkt auf den gigantischen Festplatten der NSA. Das ist die schlechte Nachricht. Aber es gibt auch Hoffnung: Verschlüsselungsexperten am Karlsruher Institut für Technologie ist es gelungen, ein Verfahren zu entwickeln, dass den großen Lauschangriff erfolgreich abwehren kann. Ohne dass man vorher erst noch ein Informatikstudium absolvieren müsste.

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Vor 100 Jahren: Auftakt zur industriellen Massenvernichtung

KIT Historiker Kurt Möser zur Rolle der Technik im ersten Weltkrieg

Zum 100sten Mal jährt sich in diesen Tagen der Beginn des Ersten Weltkrieg. Was da vor einhundert Jahren, im Sommer 1914 begann, war nicht nur der erste Massenkrieg, in dem Millionenheere gegeneinander anrannten. Es war vor allem der erste Maschinenkrieg der Geschichte. Die Technik stellte den Militärs eine industrielle Tötungsmaschinerie zur Verfügung, wie sie kein Krieg zuvor gekannt hatte. Vom Maschinengewehr bis zum Giftgas entschied die Technik zunehmend über Sieg oder Niederlage.

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Riesenspeicher für Solarstrom

Forscher am KIT optimieren die Umwandlung von Strom in Erdgas

Wenn die Sonne vom Himmel brennt, wie in diesen Sommertagen, wird Solarstrom gleich massenweise ins Netz gespeist. Viel zuviel, als dass man ihn sinnvoll verwenden könnte. Da wäre es schön, wenn man einen Teil davon irgendwie lagern könnte für die trüben Wintertage, wenn die Sonne nur noch selten scheint, und es richtig kalt wird. Die Lösung dieses Grundproblems der Energiewende könnte die Umwandlung von Strom in Erdgas sein. In unser Erdgasnetz passen locker ein paar Monate Stromernte aus Sonnen- und Windenergie.

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Selbstheilende Karosserien

KIT Wissenschaftler entwickeln sich selbst wiederherstellende molekulare Struktur

Kratzer im Lack, Dellen in der Karosserie: der Alptraum jedes Autofahrers. Meist muss das Teil ausgetauscht werden: In jedem Fall wird es teuer. Wissenschaftler arbeiten deshalb schon lange an so genannten „selbstheilenden Systemen“: an Materialien, die sich bei Wärme ganz von selbst in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen. Am Karlsruher Institut für Technologie wurde jetzt ein Verfahren entwickelt, bei dem schon ein Haarfön ausreicht, um eine hässliche Beule in kürzester Zeit verschwinden zu lassen.

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Unis in Not

Auch am Karlsruher Institut für Technologie demonstrierte man gegen den Sparkurs an den Hochschulen

Überfüllte Seminare, schlecht bezahlte Zeitverträge für Wissenschaftler und Mitarbeiter, notleidende Forschung: die finanzielle Lage der Universitäten ist katastrophal. Trotz aller gegenteiligen Versicherungen und sprudelnder Steuereinnahmen scheint die Politik die Hochschulen zu Tode sparen zu wollen. Beim landesweiten Protesttag am vergangenen Mittwoch standen auch auf dem Campus des Karlsruher Instituts für Technologie die Zeichen auf Sturm.

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Nur in Kooperation mit dem Menschen

Serviceroboter halten Einzug im Pflegebereich

In der Industrie verrichten sie schon lange gute Dienste. Bald aber werden uns Roboter auch zuhause, beim Saubermachen in der Küche oder im Garten beim Rasenmähen helfen. Die Ära der Serviceroboter hat begonnen. Erfahrungen in Japan zeigen, dass Roboter vor allem in der Pflege älterer und kranker Menschen auf dem Vormarsch sind. Am Karlsruher Institut für Technologiefolgenabschätzung hat man sich deshalb Gedanken gemacht, welche Folgen die Ankunft der Roboter für die Pflegeberufe haben wird.

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Quecksilberfrei und unverwüstlich

Die Karlsruher Energiesparlampe kommt auf den Markt

Dass Energiesparlampen nicht der Weisheit letzter Schluss sind, hat sich inzwischen herumgesprochen. Konventionelle Energiesparlampen enthalten Quecksilber und müssen über den Sondermüll entsorgt werden. Das hat Wissenschaftler am Karlsruher Institut für Technologie nicht ruhen lassen. Zweieinhalb Jahre lang haben sie nach einer Möglichkeit gesucht, den Energiespareffekt der Leuchtstofflampen ohne das Quecksilber zu bekommen. Jetzt ist das Lichtwunder aus Karlsruhe endlich marktreif. Spätestens nächstes Jahr wird man es kaufen können.

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Hilfe in ausweglosen Situationen

Mediatoren bieten Vermittlung in Konfliktsituationen

Konflikte sind allgegenwärtig. Ganze Völker geraten urplötzlich in einen blutigen Bürgerkrieg wie in Syrien oder in der Ukraine. Am Arbeitsplatz machen sich Mitarbeiter das Leben zur Hölle und können irgendwann überhaupt nicht mehr zusammenarbeiten. In der Familie stecken Lebenspartner in einem Dauerkonflikt, den sie nicht mehr allein lösen können. Das ist die Stunde der sogenannten Mediatoren. Das sind Spezialisten des Konfliktmanagements. Oft stellen sie die letzte Chance in einer scheinbar ausweglosen Situation dar.

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Übung in religiöser Toleranz

Das Karlsruher „Haus der Begegnungen“

Das Karlsruher Institut für Technologie hat sich einen Namen gemacht als eine der weltweit ersten Adressen für die Ausbildung von Ingenieuren. Entsprechend groß ist der Zulauf von Studierenden aus aller Welt. Dabei sind nicht nur Sprachbarrieren zu überwinden. Auch das Nebeneinander unterschiedlicher religiöser Traditionen wird gelegentlich zur Herausforderung, beispielsweise wenn Muslime in der Bibliothek nach einem Ort für ihr tägliches Gebet suchen. Ein „Haus der Begegnungen“ wirbt um Verständnis für das religiöse Selbstverständnis der jeweils anderen.

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Plastik statt Silizium

Organische Photovoltaik leistet einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende

Wie wäre es, wenn man statt sperriger Sonnenkollektoren auf dem Dach Hauswände und Dachflächen mit ultradünner Plastikfolie bekleben könnte, und die Ausbeute an Sonnenstrom wäre sogar noch größer als mit herkömmlichen Solarzellen? Am Karlsruher Institut für Technologie arbeitet man daran, diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Mit der organischen Photovoltaik wird man Sonnenergie praktisch überall und unschlagbar preiswert einsammeln können.

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Europas ehrgeiziges Erdbeobachtungsprogramm

Mit Sentinel 1a ist der erste Satellit des Copernicus-Programms im Orbit

Am 3. April knallten beim europäischen Satelliten-Kontrollzentrum ESOC in Darmstadt die Sektkorken. Um 21:00 Uhr mitteleuropäischer Zeit startete vom europäischen Raketenbahnhof in Französisch-Guayana eine Trägerrakete, die den Sentinel-1a Satelliten erfolgreich in seine Umlaufbahn in 690 km Höhe brachte. Auftakt des europäischen Weltraumprogramms Copernicus, mit dem nach Aussage der beteiligten Wissenschaftler das weltweit ehrgeizigste Erdbeobachtungsprogramm beginnt.

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Hungersnöte in den Tropen

Der zweite Sachstandsbericht des Weltklimarats prognostiziert drastische Folgen auch für die Landwirtschaft

Einen extremen Anstieg der Nahrungsmittelpreise sagen die Wissenschaftler des Weltklimarats voraus, wenn es nicht gelingt die Erwärmung unseres Planeten zu stoppen. In dem in der vergangenen Woche veröffentlichten zweiten Teil des Sachstandsberichts der Klimatologen werden massive Hungersnöte vorausgesagt. Vor allem die Entwicklungsländer in den tropischen und subtropischen Klimazonen müssten mit einer erheblichen Verteuerung der Grundnahrungsmitteln rechnen. Die Wissenschaftler erwarten deshalb große Flüchtlingsströme vom Süden in den Norden.

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Die Energiewende muss weltweit gelingen

Wie könnte ein globaler Umstieg auf erneuerbare Energien aussehen?

Die Katastrophe ist vorprogrammiert, wenn es nicht gelingt, die CO2 Emissionen deutlich zu senken. Das ist die Botschaft des gestern veröffentlichten zweiten Teils des Berichts des Weltklimarats. Mit seiner Energiewende gibt Deutschland da sicher ein positives Beispiel. Aber auch hierzulande mehren sich die Zweifel, ob es wirklich gelingen kann, langfristig vollständig auf erneuerbare Energien umzusteigen. Und selbst dann wäre es nur ein ganz kleiner Schritt, um die Klimakatastrophe abzuwenden. Letztlich müsste die ganze Welt auf Sonnen- oder Windkraft umsteigen.

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Die Tropen werden von der Erderwärmung am härtesten getroffen

EU-Forschungsprojekt untersucht Klima in Westafrika

Mit einem engmaschigen Netz von Messstationen wird das Klima in Europa ständig beobachtet, werden die langfristigen Prognosen dauernd verbessert. Im Vergleich dazu ist der tropische Gürtel Afrikas meteorologisch gesehen ein weißer Fleck. Nur ganz wenige Messungen vor Ort und wenig entwickelte Klimamodelle lassen kaum Voraussagen zu, was Millionen Menschen in Westafrika erwartet, wenn es mit der Erderwärmung weitergeht. Ein Forschungsprojekt der Europäischen Union will jetzt hier Abhilfe schaffen, denn die Städte an der Guinea-Küste kämpfen nicht nur mit höheren Temperaturen sondern auch mit einer rasant ansteigenden Luftverschmutzung.

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Wenn Autos miteinander sprechen, sinkt die Zahl der Verkehrstoten

Kooperatives Fahren wird bis 2017 Wirklichkeit

Der Startschuss für eine ganz neue Dimension des Autofahrens fiel im Januar und Februar dieses Jahres. Das amerikanische Verkehrsministerium und die europäische Behörde für technische Standards haben die Weichen gestellt, die Ära der vernetzten Automobile hat begonnen. Wenn Fahrzeuge über automatisch eingerichtete Funknetze miteinander kommunizieren können, kann nach Einschätzung des US Verkehrsministers Anthony Foxx die Zahl der Verkehrstoten um bis zu 80 % zurückgehen.

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Die Katastrophe war vorhersehbar

Drei Jahre nach Fukushima zieht die Wissenschaft ein Fazit

Am 11. März 2011, heute vor drei Jahren, kam es im japanischen Fukushima zu einem der schwersten Reaktorunfälle in der Geschichte der zivilen Nutzung der Kernenergie. Rund eine halbe Billion Dollar wird Japan nach vorsichtigen Schätzungen die Beseitigung der Unfallfolgen kosten. Die Bergungsarbeiten werden bis ins Jahr 2050 andauern. Ob die innerste Zone um den Reaktor je wieder bewohnbar sein wird, ist noch immer ungewiss. Das Tragische: die Möglichkeit eines derartigen Unfalls wurde bereits Jahre zuvor von Wissenschaftlern in allen Details vorhergesagt.

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Die neue Woll-Lust

Studierende entdecken den Spaß am Stricken

Lange Zeit war es der Inbegriff des Spießigen, ein belächelter Zeitvertreib für gelangweilte Omas oder verzweifelte Hausfrauen. Jetzt ist es zurück. Das Stricken feiert sein großes Comeback und auch auf dem Karlsruher Campus gibt es immer mehr Anhänger des gekonnten Umgangs mit Wolle und Nadeln. Strickkurse erfreuen sich auch unter angehenden Ingenieuren und Informatikern steigender Beliebtheit.

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Auf dem Weg zum Cyborg

Wie Technik und Körper eine Einheit bilden können

Arnold Schwarzenegger in der Rolle des „Terminators“ im gleichnamigen Film ist sicher der bekannteste Cyborg. Unter dem Begriff des Cyborg versteht man einen Menschen, bei dem zwischen Körper und Technik keine Grenze mehr besteht, bei dem etwa Elektroden im Gehirn die Bewegungen des Körpers steuern können. Das klingt nach Science Fiction und ist für manche eine erschreckende Vorstellung. Aber die Wissenschaft arbeitet hart daran und wenn es gelingt, können Querschnittsgelähmte und Amputierte ihr Leben buchstäblich wieder in die eigenen Hände nehmen.

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FIFA korrumpiert die Politik nicht nur in Brasilien

Die 18. Karlsruher Gespräche des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft

Die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien steht vor der Tür und der Unmut der Menschen im Land wächst. Die gewaltsamen Proteste gegen den Bau völlig überdimensionierter Stadien, die Zwangsumsiedelung von Tausenden von Menschen wegen der Sportbauten, die nur auf Profit bedachte Vorgehensweise der FIFA, das war eines der Themen der 18. Karlsruher Gespräche am vergangenen Wochenende. Eine Veranstaltung des Zentrums für Angewandte Kulturwissenschaft des Karlsruher Instituts für Technologie.

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Plastikbrutkasten für Blutzellen

KIT Forscherteam entwickelt künstliches Knochenmark

Rund zweihunderttausend Kinder weltweit sterben jedes Jahr an Leukämie. Die einzig wirksame Therapie besteht in der Spende von Knochenmark. Dabei ist die Suche nach einem geeigneten Spender ein Glücksspiel. Anders als bei den Blutgruppen gibt es bis zu 500 unterschiedliche Varianten der Zelleigenschaften, die zusammenpassen müssen. Spender werden deshalb inzwischen weltweit gesucht. Eine erfolgversprechende Alternative ist der Versuch, die blutbildenden Zellen aus dem Rückenmark außerhalb des Körpers unter Laborbedingungen zu vermehren.

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Die Ängste der Menschen ernst nehmen

Das SYNENERGENE-Projekt der EU begleitet die Forschungen der synthetischen Biologie

Eine technologische Revolution ohne Gleichen versprechen uns die Vertreter der synthetischen Biologie: künstliche Lebewesen, die Benzin aus Abfall produzieren, die Medikamente kostengünstig herstellen und menschliche Haut oder Knochengewebe im Labor wachsen lassen. Die Synthetische Biologie wird als Multimilliarden schwere Zukunftstechnologie gehandelt, mit der viele tausend neue Arbeitsplätze entstehen werden. Aber wie bei der Gentechnik macht das Herumschrauben an der Erbinformation von Bakterien vielen auch Angst.

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10 Minuten Planung täglich reichen

Wie lebt es sich nach der Energiewende?

Es ist ein eher unscheinbarer Container mitten auf dem Campus Süd des Karlsruher Instituts für Technologie. Aber der hat es in sich. Vollgepackt mit jeder Menge Elektronik wird hier ausprobiert, wie der Energieverbrauch im Haus der Zukunft geregelt werden könnte. In einem drei Monate dauernden Selbstversuch haben eine Ingenieurin und ein Ingenieur ausprobiert, wie es sich lebt, wenn der Umstieg auf erneuerbare Energien Wirklichkeit geworden ist. Ohne intelligente Technik zwischen den eigenen vier Wänden wird es dann nicht mehr gehen.

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Diskrete Sensoren

Wie lässt sich intelligente Steuerung mit dem Schutz der Privatsphäre vereinen?

Sensoren sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken: Sensoren im Smartphone helfen uns bei der Navigation in unbekannter Umgebung. Sensoren im Haus helfen uns sparen, wenn sie unsere Waschmaschine zum richtigen Zeitpunkt starten oder das Licht ausmachen und die Heizung herunterfahren, wenn wir das Haus verlassen. Was unser Leben so bequem macht, hat aber auch einen großen Nachteil: Sensoren produzieren Daten, die abgefangen werden können und mehr über unser Privatleben preisgeben, als uns lieb sein kann.

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Aufräumen kann so schön sein!

Informatik Video aus Karlsruhe erobert Youtube

Fast eine Dreiviertel Million Zugriffe auf Youtube in nur sechs Monaten. Das Video „Sorting Algorithms“ aus dem Institut für theoretische Informatik des Karlsruher Instituts für Technologie hat offensichtlich einen Nerv getroffen. Dabei wollte Timo Bingmann den Teilnehmern seiner Vorlesung nur unterschiedliche Strategien von Computerprogrammen beim Sortieren von Zahlen möglichst anschaulich vorführen. Herausgekommen ist ein Video, das die Schönheit der Mathematik auf ganz eindrucksvolle Weise sichtbar und vor allem hörbar macht.

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Jede Disziplin hat ihre eigenen Standards

Die Arbeit des Schreiblabors am KIT

Dass man schreiben kann, wenn man ein Hochschulstudium beginnt, gilt vielen als Selbstverständlichkeit. Schließlich muss man in einem durchschnittlichen Schülerleben bis zum Abitur Aufsätze dutzendweise schreiben. Wenn man dann aber beispielsweise Elektrotechnik oder Physik studiert, stellt man erschreckt fest, dass in diesen Disziplinen wissenschaftliche Texte ganz anders aussehen, als das, was man im Deutschunterricht so fleißig geübt hat. Damit die wissenschaftliche Abschlussarbeit trotzdem nicht in die Hose geht, wurde am Karlsruher Institut für Technologie ein Schreiblabor eingerichtet.

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Wir müssen uns unsere Souveränität im digitalen Zeitalter zurückholen

KIT Sicherheitsexperte Prof. Jörn Müller-Quade zu den jüngsten Enthüllungen über die Bespitzelung durch Geheimdienste im Internet

Irgendwie hat man es schon immer geahnt. Aber die jüngsten Enthüllungen des Ex-US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden belegen jetzt ein Ausmaß der Bespitzelung des Email- und Datenverkehrs im Internet, das selbst die wildesten Verschwörungstheorien in den Schatten stellt. Auch die ausgeklügeltsten Verschlüsselungstechniken von Mailverkehr, Patienten- oder Bankdaten stellen für die Geheimdienste kein Hindernis dar. Sie haben das Internet in ein perfektes weltweites Überwachungsinstrument verwandelt.

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Wall-E zum Anfassen

Wie Hollywood die Wissenschaft inspiriert

Vom Krieg der Sterne bis zum Terminator: Roboter gehören zum Standardpersonal der Science-Fiction Filme. Je menschenähnlicher die Blechkisten mit ihren metallischen Stimme, Greifarmen und Scanneraugen , umso mehr faszinieren sie die Zuschauer. Vieles, was Regisseure wie Steven Spielberg sich da ausgedacht haben, ist durchaus auch für Wissenschaftler interessant. Die nächste Generation der Roboter wird möglicherweise so aussehen wie der Müllroboter Wall-E aus dem gleichnamigen Film.

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Versicherung gegen steigende Energiekosten

Investitionen in die Nachhaltigkeit der eigenen Wohnung

Wer beim Bauen oder Renovieren nur aufs Sparen achtet, macht eine Milchmädchenrechnung. Ein schlecht isoliertes Wohngebäude schlägt über seine gesamte Nutzungsdauer mit hohen Heizkosten zu Buche. Das kann schon mal ein Vielfaches dessen ausmachen, was man durch eine billigere Ausstattung gespart hat. Ganz abgesehen von den schädlichen Auswirkungen auf das Klima. Am Karlsruher Institut für die Ökonomie und Ökologie des Wohnungsbaus empfiehlt man deshalb, ganz genau auf die langfristigen Unterhaltskosten von Gebäuden zu achten. Und das gilt auch für den Kauf einer Immobilie.

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Roboter mit Skalpell und Knochensäge

Wie sicher sind Operationen mit Medizinrobotern?

Roboter im Operationssaal haben ein schlechtes Image. Vor zwanzig Jahren schockten Horrormeldungen über ein US-Robotersystem, das in deutschen Kliniken Hunderte von Hüftoperationen mit einer extrem hohen Fehlerquote durchführte. Inzwischen aber sind die Roboter auch in der Medizin auf dem Vormarsch. Vieles können die intelligenten Automaten einfach besser als Chirurgen aus Fleisch und Blut.

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Schutzimpfung gegen Hagel

Mit Silberjodid gegen Hagelschlag

Wenn sich am Sommerhimmel tiefschwarze Gewitterwolken türmen und die ersten golfballgroßen Hagelkörner den Boden erreichen, halten vorsichtige Autofahrer Ausschau nach der nächsten Unterstellmöglichkeit. Hagelschlag verursacht in Deutschland jedes Jahr Schäden in Milliardenhöhe. Nicht nur durch zerbeultes Autoblech, auch eine ganze Ernte kann dem Hagelschlag zum Opfer fallen. Inzwischen arbeiten Meteorologen weltweit an Methoden, den gefürchteten Hagel schon in der Wolke unschädlich zu machen.

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Die Entscheidung fällt im Netz

Die basisdemokratische Suche nach einem neuen Leitbild des KIT

Der Protest gegen Stuttgart 21 hat es gezeigt, aber auch die lange Auseinandersetzung um das atomare Endlager in Gorleben: die Bürger wollen mehr Mitsprachemöglichkeiten. Alle vier Jahre einen Stimmzettel bei der Wahl abgeben, reicht nicht mehr. Als Vorbild moderner Instrumente einer aktiven Bürgerbeteiligung an Entscheidungsprozessen gelten soziale Netzwerke wie Facebook oder Twitter. Hier setzt das neu gegründete „House of Participation“ des Karlsruher Instituts für Technologie an. Dort soll erforscht werden, wie eine ideale Plattform für Bürgerentscheide aussehen kann. Damit das nicht nur graue Theorie bleibt, hat man es gleich einmal praktisch ausprobiert.

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Ökologischer Hochwasserschutz Fehlanzeige

Der Leiter des Aueninstituts kritisiert die Politik

Der Juni 2013 hat uns wieder einmal ein so genanntes Jahrhunderthochwasser beschert. Dabei liegt das letzte vom August 2002 gerade mal elf Jahre zurück. Damals versprach die Politik, den Flüssen mehr Raum zu geben. Investiert wurde aber vor allem in technische Maßnahmen. Die versprochene Renaturierung von Auenlandschaften als Teil eines ökologischen Hochwasserschutzes war schon bald vergessen. Und so schlitterte beim Junihochwasser 2013 auch der Oberrhein nur haarscharf an einer Katastrophe vorbei.

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Reisedauer 400 Jahre

Zwei bewohnbare Planeten im Sternbild der Leier

Wenn es mit Klimawandel und Extremwetter so weiter geht, könnten wir tatsächlich bald einen Ersatzplaneten brauchen. Da trifft es sich gut, dass das Weltraumteleskop Kepler der NASA gleich zwei Planeten entdeckt hat, auf denen aller Wahrscheinlichkeit nach menschliches Leben möglich wäre. Sie sind etwa eineinhalbmal so groß wie die Erde. Auf ihnen herrschen akzeptable Temperaturen und Wasser gibt es dort möglicherweise auch. Einziges Problem: diese Ersatzerden sind 1200 Lichtjahre weit weg: das sind immerhin mehr als zwölf tausend Billionen Kilometer. Geschätzte Reisedauer: 400 Jahre.

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Mit Algen zum Mars

Biologische Lebenserhaltungssysteme für Astronauten

Was verspeisen eigentlich Astronauten, wenn sie im Weltall unterwegs sind? Woher kommt die Luft, die sie atmen? Bisher sorgten Konserven und komplizierte chemische Lebenserhaltungssysteme fürs Überleben von Menschen im All. Allerdings reichte das gerade mal für den Flug zum Mond. Für einen Trip zum Mars dagegen bräuchte man gut acht Monate und entsprechende große Vorräte an Sauerstoff und Nahrung. Die Lösung sind möglicherweise Algen, die man im Raumschiff in Mini-Gewächshäusern wachsen lassen könnte.

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