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Aktuelle Sendungen

KIT Wissen am 24. Juli

mit Frank Winkler

Die ganze Sendung zum Nachhören:

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Leben in völliger Abhängigkeit von den Jahreszeiten: Landwirtschaft zur Zeit Karls des Großen (Bild: Wikipedia)

Als der Regen den Hunger brachte

Landnutzung im frühen Mittelalter

Unzählige Hungersnöte und Ernteausfälle prägen das Leben im frühen Mittelalter. Die Gesellschaften in dieser Zeit sind geprägt von einer extremen Abhängigkeit von Sonnenenergie. Alle Formen der Energienutzung darauf, sich über die Vermittlung des natürlichen Ökokreislaufs erfolgreich in den Fluss der Sonnenenergie einzuschalten. Die zur Verfügung stehende Sonnenenergie ist zwar unbeschränkt erneuerbar, hängt aber unausweichlich von den Wechselfällen des Wetters und dem stetigen Wechsel der Tages- und Jahreszeiten ab. Der landwirtschaftlich nutzbare Boden ist Basisgut für diese Art der Nutzung von solarer Energie. Er ist das Netz, mit dem über das Wachstum der Pflanzen Sonnenenergie eingefangen wird. Je kleiner das Netz, umso kleiner die Ausbeute. Wer mehr Nahrungsenergie erzeugen will, muss die Anbauflächen ausdehnen. Denn über Jahrhunderte bleiben Geräte und Methoden zur Bestellung der Felder nahezu unverändert. Damit fallen auch die Ernteerträge abgesehen von natürlichen Schwankungen immer gleich aus. Primäres Wirtschaftsziel ist die Selbstversorgung. Auf den Markt kommt lediglich, was zufällig darüber hinaus erwirtschaftet werden konnte. In einer Solarenergiegesellschaft sind Landnutzung und Bevölkerungsdichte direkt voneinander abhängig. Mangelernährung und Nahrungsmittelknappheit bleiben die Regel. Unter solchen Bedingungen wird verständlich, warum sich in der Karolinger Zeit Städte nur schwer entwickeln können. Das knappe Nahrungsmittelangebot verhindert Bevölkerungswachstum. Verständlich wird auch, warum Karl der Große und seine Begleiter ständig von einem Dorf zum anderen reisen. Aufgrund mangelnder Vorräte war es schlichtweg unmöglich, den Kaiser und seine Begleiter längere Zeit an einem Ort zu versorgen. Ein aus dem Rahmen fallender Hintergrundbeitrag zum Radio KIT Special zu Karl dem Großen an diesem Donnerstag: der Historiker Prof. Dr. Kurt Möser zur Solarenergiegesellschaft und Landnutzung im frühen Mittelalter.

Interview von Britta Hagemann

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VIP im Mittelalter

Der große Karl privat

Die Vita Karoli Magni von Einhard, erst nach dem Tod des großen Herrschers geschrieben, ist die einzige Quelle, aus der wir einen Einblick ins Privatleben des großen Karl gewinnen können. Einhard, der Karl noch persönlich gekannt hat und ihm nahe stand, zeichnet ein Bild des Herrschers, das nicht durchweg, aber doch überwiegend positiv besetzt ist. Wolfgang Wegner im Gespräch mit dem Karlsruher Mediävisten Prof. Dr. Mathias Herweg.

Interview von Wolfgang Wegner

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Optimale Lesbarkeit

Karolingische Minuskel als Vorbild der Druckschrift

Aus „Biblia“ wird „heiligiu giscrift“, die Karolingische Minuskel, eine Schrift, die an Karls Klöstern und an der Achener Hofschule genutzt wurde, ist Teil der umfangreichen Bildungsreformen Karls des Großen. Die neue, leicht lesbare Schrift ermöglichte es unter anderem weniger gebildeten Mönchen und Pfarrern, Glaubensgrundsätze auf Deutsch zu lesen. Sie ist das Vorbild der Antiqua-Schrift, in der bis heute alle Bücher mit lateinischem Alphabet gedruckt werden.

Beitrag von Britta Hagemann

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