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KIT Campus am 23. Juli

mit Joshua Bayless

 

Putschversuch in Burundi im Mai 2015 (Bild: Globovisión)

Wahlen ohne Opposition

KIT-Alumnus über die gefährliche Lage in Burundi

Überall im Land waren am vergangenen Dienstag im zentralafrikanischen Burundi Explosionen und Schusswechsel zu hören. Die bereits mehrfach verschobenen Präsidentschaftswahlen haben die politische Spannung weiter verschärft. Präsident Pierre Nkurunziza will sich zum dritten Mal ins Präsidentenamt wählen lassen, obwohl die Verfassung das ausdrücklich verbietet und sich lautstarker Protest dagegen formiert hat. Seit Monaten ist es immer wieder zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen gekommen, die im Mai dieses Jahres in einem blutigen Putschversuch kulminierten. Die Opposition hat die meisten ihrer Präsidentschaftskandidaten zurückgezogen, oppositionelle Radiostationen - das Radio ist eine unverzichtbare Informationsquelle für die Menschen auf dem Land - wurden gewaltsam geschlossen, sodass die Wahlen vom Dienstag von internationalen Wahlbeobachtern als Farce bezeichnet wurden. Hinter dem Polittheater steckt aber mehr als nur ein Diktator, der sich an die Macht klammert. Afrikas tödlichste Seuche ist der Tribalismus, die Auseinandersetzungen zwischen unterschiedlichen ethnischen Gruppen. Wie im benachbarten Ruanda schwelt in Burundi ein Konflikt zwischen den Ethnien der Hutu und Tusi. 1994 kam es auch in Burundi zu Massentötungen, die 300.000 Menschen das Leben kosteten. Zusätzlich stehen sich auf der Seite der Hutsi-Mehrheit zwei feindliche Fraktionen gegenüber, die sich erbittert um die Macht streiten. Philipp Ziser ist Alumnus des KIT. 2006 ging er nach seinem Abschluss in Geschichte acht Jahre lang für die Hilfsorganisation burundikids e.V. nach Burundi. Ein Schwerpunkt der Entwicklungsarbeit vor Ort war die Ausbildung und Förderung von Mädchen. Seine Erfahrungen in einem der ärmsten Länder der Welt hat er in einem zweibändigen Tagebuch festgehalten, das detailgenaue Einblicke in das Leben in Burundi ermöglicht. Seit Anfang des Jahres ist Philipp Ziser wieder in Karlsruhe. Radio KIT hat den Wahlgang vom Dienstag zum Anlass genommen, sich die gefährliche Situation von ihm erläutern zu lassen.

Interview von Joshua Bayless

 

 

 

Wie hält es Karlsruhe mit der Religion?

Stadtgespräch zu Glaube und Unglaube

Am Mittwoch vor einer Woche diskutierten Vertreter von Glaubensgemeinschaften und Atheisten in der Reihe der Stadtgespräche im Rahmen der Feierlichkeit des Stadtgeburtstages über das Verhältnis der unterschiedlichen religiösen Gruppen in Karlsruhe. Was müssen alle Beteiligten tun, um besser miteinander in den Dialog treten zu können? Was bedeutet „Respekt“ und warum hat das Wort „Toleranz“ doch eher einen negativen Unterton?

Interview von Jennifer Warzecha

 

 

 

Nicht nur der Wein wird teurer

Griechenland aus studentischer Sicht

Der Grexit scheint erst einmal vom Tisch. Die Auflagen der europäischen Institutionen aber, die als Vorbedingung für ein drittes Hilfspaket für Griechenland verabredet wurden, scheinen den meisten internationalen Beobachtern wenig geeignet, das Land aus seiner schweren ökonomischen Krise zu führen. Die Mehrheit der Griechen hofft nach wie vor inständig auf einen Schuldenschnitt, nachdem selbst der Internationale Währungsfond dem Land eine deutliche Überschuldung attestiert hat. Radio KIT Reporter Joshua Bayless hatte die Möglichkeit, mit dem in Deutschland lebenden griechischen Studenten Themis Theodoridis über die Lage in seiner Heimat zu sprechen.

Interview von Joshua Bayless

 

 

Höllisch heiß

Ältestes Mittelalterfest Deutschlands in Bretten

Das bislang heißeste Wochenende des Jahres mit Temperaturen um die 40 Grad hielt die Aficionados in Bretten nicht ab vom Feiern. Trotz tropischer Hitze am Peter-&-Paul-Fest 2015 lief alles wie am Schnürchen. Das älteste Mittelalterfest Deutschlands, das seit kurzem von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe bestätigt wurde, verzeichnete allerdings weniger Besucherzahlen als in den Jahren zuvor. Erst am späten Abend füllten sich die Festplätze mit Feierwilligen, die der immer noch herrschenden Hitze trotzten. Radio KIT Redakteurin Britta Hagemann berichtet von der Begeisterung für Mittelalter mitten in den Hundstagen.

Interview von Britta Hagemann