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KIT Wissen am 17. April

mit Maria Pokorny

Die 18. Sitzung des Weltklimarats im japanischen Yokohama (Bild: IPCC)

Rufer in der Wüste

Kommentar zum jüngsten Weltklima-Bericht

„Wo aber die Gefahr ist, wächst das Rettende auch“, heißt es bei Hölderlin. Wer die Veröffentlichung des zweiten Teils des Sachstandberichts des Weltklimarats im japanischen Yokohama verfolgt hat, der kann diesen Optimismus nicht mehr teilen. Auf 2000 Seiten erläutern ganze Hundertschaften renommierter Klimawissenschaftler aus den führenden Forschungsinstituten die katastrophalen Folgen, wenn sich die globale Erwärmung nicht auf zwei Grad begrenzen lässt. Die Aussagen stützen sich auf immer detailliertere Forschungen, es gelingt den Wissenschaftlern immer mehr Faktoren in die Berechnungen einzubeziehen, die Fehlermarge der Projektionen konnte weiter reduziert werden. Die Reaktionen der Politik aber und einer Mehrheit der Weltgesellschaft sind alles andere als vielversprechend. Eine Phalanx der Klimaskeptiker macht mobil und versucht ihr Möglichstes, einzelne Wissenschaftler und den ganzen Weltklimarat in ein schiefes Licht zu rücken. Ölmultis wie Exxon zeigen sich unbesorgt, dass die üppigen Wachstumsraten der fossilen Energieträger bis weit über die Jahrhundertmitte anhalten werden. Eine fanatische Fracking-Fraktion in den USA sucht engen Schulterschluss mit EU-Lobbyisten wie dem Energie-Kommissar Günther Oettinger, der folgerichtig keine Gelegenheit auslässt, für die umstrittene Schiefergastechnologie zu werben. Das US-Magazin Forbes, bekannt für seine Hitliste der Superreichen, zitiert den Klimaskeptiker Fred Singer und sein obskures Nongovernmental International Panel on Climate Change NIPCC, das ungerührt angesichts des in den gesamten Tropen zu beobachtenden Korallensterbens davon ausgeht, dass eine Übersäuerung des Meerwassers durch CO2-Aufnahme und steigende Wassertemperaturen keine „signifikante“ Gefährdung der Meeresfauna darstellt. Lancierte Desinformationen und persönliche Angriffe auf Wissenschaftler überlagern zunehmend eine seriöse Bewertung der wissenschaftlichen Befunde. Die Redaktion hat den KIT Klimaexperten Prof. Andreas Fink deshalb gebeten, den jüngsten IPCC-Bericht für uns zu kommentieren.

Interview von Stefan Fuchs

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Schicksalsfrage

Ist eine Energiewende weltweit überhaupt möglich?

Windparks und Sonnenkollektoren statt Energie aus Kohle, Öl und Gas: so sieht die Zukunft in Deutschland aus, wenn das Technologie-Experiment der Energiewende gelingt, wie wir alle hoffen. Aber die Klimakatastrophe kann durch einen deutschen Kraftakt allein nicht verhindert werden. Um die Erwärmung abzuwenden, muss das Konzept der Energiewende auf die ganze Welt übertragbar sein. Neben politischen Interessenkonflikten und internationalen Unstimmigkeiten, ist die Realisierbarkeit einer weltweiten Energiewende auch eine wissenschaftliche Frage. Kann die Welt und ihr steigender Energiebedarf tatsächlich ausschließlich mit den Erneuerbaren versorgt werden? Radio KIT Reporter Osman Karayel hat sich mit dieser Schicksalsfrage der Weltgesellschaft beschäftigt.

Beitrag von Osman Karayel

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