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KIT Wissen am 26. Februar

mit Frank Winkler

Die ganze Sendung zum Nachhören:

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Teilchenbeschleuniger am CERN: das größte Forschungslabor weltweit (Bild: CERN)

Doppelte Energie, knisternde Spannung

Vor dem zweiten Lauf des LHC

In Genf wächst die Nervosität unter den Elementarteilchenphysikern. Am Large Hadron Collider (LHC)läuft der Countdown für den zweiten Akt eines atemberaubenden Wissenschaftsabenteuers. Nachdem im vergangenen Sommer die letzten Arbeiten zu Ende gingen, wurde der Elementarteilchenbeschleuniger mit flüssigem Helium auf die Betriebstemperatur der Magneten von −271.25 Grad Celsius gekühlt. Den Zugang zum 27 km langen Tunnel versiegeln inzwischen Betonplatten. Ende März beginnt die neue Forschungskampagne. Nach der Aufrüstung auf 13 TeV werden dann im Genfer Untergrund Protonen mit dem Doppelten der bisher möglichen Energie aufeinanderprallen. Erfüllen sich die Erwartungen der internationalen Community der Elementarteilchenphysik, könnte den Wissenschaftlern ein noch geheimnisvolleres Teilchen ins Netz gehen als das Higgs-Boson im Juni 2012. Die Existenz sogenannter supersymmetrischer Teilchen wie das Gluino wird durch die SUSY-Theorie zwar vorhergesagt, bisher aber gibt es keine experimentellen Nachweise. Die neuen Experimente am LHC entscheiden jetzt über das Schicksal von SUSY. Tauchen die geheimnisvollen Teilchen nicht auf, ist die Theorie so gut wie tot. Dann beginnt wahrscheinlich eine fieberhafte Suche nach alternativen Modellen. Sollten die supersymmetrischen Teilchen von den Genfer Detektoren aber entdeckt werden, wäre dies der Schlüssel für eines der größten Geheimnisse des Universums: die Natur der „dunklen Materie“, die etwa 95% aller Materie überhaupt ausmacht. Auch die Erklärung des Entstehens der Schwerkraft durch die Higgs-Teilchen könnte dann eine neue Richtung nehmen. Es steht also viel auf dem Spiel beim zweiten Lauf des LHC. Nicht nur wissenschaftliche Theorien und Karrieren könnten im Aufprall der schweren Teilchen zerbröseln, möglichweise sogar ein ganzes wissenschaftliches Weltbild. Vielleicht beeinflusst die menschliche Beobachtung ja auf eine bisher unerwartete Weise die Experimente im Bereich der elementaren Teilchen. Redakteur Joshua Bayless hat sich die komplexen Zusammenhänge von der KIT-Professorin für theoretische Physik Margarete Mühlleitner erklären lassen.

Beitrag von Joshua Bayless

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Sozialwissenschaft wider Willen

Wie hat sich die Volkswirtschaftslehre durch die Krise von 2008 verändert?

Die Finanzkrise von 2008 und die daraus entstandene Eurokrise haben die Wirtschaftswissenschaften ins Rampenlicht der Öffentlichkeit gebracht wie nie zuvor. Vor allem die Unfähigkeit der neoklassischen volkswirtschaftlichen Modelle die Subprime-Krise vorherzusehen, haben kritische Stimmen laut werden lassen, die eine völlige Neubegründung der Wirtschaftswissenschaften als Gesellschaftswissenschaft fordern. Insbesondere die wirklichkeitsfremde Mathematisierung der Disziplin wird kritisiert und ihre gefährliche Nähe zur Politikberatung, in der theoretische Ansätze unhinterfragt zur Durchsetzung einer bestimmten Wirtschaftspolitik missbraucht werden. VWL-Student Joachim Schönmehl im Gespräch mit der Professorin Ingrid Ott, Inhaberin des KIT-Lehrstuhls für Wirtschaftspolitik.

Beitrag von Joachim Schönmehl

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